Die Arbeit handelt von den institutionellen faktoren die die Staatsverschuldung determinieren. Dies wird anhand der Lijphardt Skala insbesondere für die Staaten der EWWu gezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen der Staatsverschuldung
- Nationale Grundlagen
- Internationale Restriktionen
- Institutionelle Determinanten
- Die Politiker
- Der Wähler
- Die Parteien
- Das Wahlsystem
- Das Verhältniswahlsystem
- Das Mehrheitswahlsystem
- Präsidentielle- bzw. semi-präsidentielle Systeme
- Regierungen
- Föderalismus
- Institutionalisierte Grenzen der Verschuldung
- Nationale Ebene
- Internationale Ebene
- Schlussbetrachtung
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Determinanten der Staatsverschuldung in den Staaten der EWWU, insbesondere im Hinblick auf institutionelle Faktoren. Sie zielt darauf ab, die Ursachen der Staatsverschuldung zu beleuchten und mögliche Zusammenhänge zwischen institutionellen Arrangements und der Verschuldungsentwicklung zu analysieren.
- Institutionelle Faktoren, die die Staatsverschuldung beeinflussen
- Die Rolle der Politiker und des Wählers bei der Staatsverschuldung
- Der Einfluss des Wahlsystems auf die Staatsverschuldung
- Nationale und internationale Grenzen der Staatsverschuldung
- Die Bedeutung der Staatsverschuldung für die Stabilität der EWWU
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Determinanten der Staatsverschuldung in den Staaten der EWWU, insbesondere in Bezug auf institutionelle Faktoren, und die Relevanz des Themas im Kontext der europäischen Währungsunion heraus.
- Grundlagen der Staatsverschuldung: Dieser Abschnitt beleuchtet die rechtlichen Grundlagen der Staatsverschuldung sowohl auf nationaler Ebene (Art. 115 GG) als auch auf internationaler Ebene (Art. 104 EG).
- Institutionelle Determinanten: Dieser Abschnitt analysiert die Rolle von Politikern, Wählern und Parteien im Zusammenhang mit der Staatsverschuldung. Es werden die Anreize von Politikern zur kurzfristigen Ausgabenpolitik sowie das Wahlverhalten von Wählern im Hinblick auf Staatsausgaben betrachtet.
Schlüsselwörter
Staatsverschuldung, EWWU, institutionelle Faktoren, Politiker, Wähler, Wahlsystem, Verhältniswahlsystem, Mehrheitswahlsystem, Präsidentielles System, Föderalismus, nationale Grenzen, internationale Grenzen, Art. 115 GG, Art. 104 EG.
Häufig gestellte Fragen
Welche Faktoren beeinflussen die Staatsverschuldung in der EWWU?
Die Staatsverschuldung wird maßgeblich durch institutionelle Faktoren wie das Wahlsystem, die Regierungsform, den Föderalismus sowie die Anreize für Politiker und Wähler determiniert.
Wie wirkt sich das Wahlsystem auf die Verschuldung aus?
Die Arbeit untersucht Unterschiede zwischen Verhältniswahlsystemen und Mehrheitswahlsystemen. Oft neigen Koalitionsregierungen in Verhältniswahlsystemen eher zu höheren Ausgaben als Ein-Partei-Regierungen.
Welche Rolle spielen Politiker und Wähler bei der Schuldenentstehung?
Politiker haben oft Anreize für eine kurzfristige Ausgabenpolitik, um die Wiederwahl zu sichern. Wähler fordern häufig Leistungen, ohne die langfristigen Kosten der Verschuldung unmittelbar zu berücksichtigen.
Welche rechtlichen Grenzen gibt es für die Staatsverschuldung?
Auf nationaler Ebene ist in Deutschland Art. 115 GG (Schuldenbremse) zentral. Auf internationaler Ebene setzen die EU-Verträge (z.B. Art. 104 EG/AEUV) im Rahmen der EWWU Stabilitätskriterien fest.
Was ist die Lijphart-Skala in diesem Kontext?
Die Lijphart-Skala wird genutzt, um Demokratietypen (Konsens- vs. Mehrheitsdemokratie) zu klassifizieren und deren Einfluss auf fiskalische Entscheidungen und die Staatsverschuldung zu analysieren.
- Arbeit zitieren
- Philipp Wiese (Autor:in), 2010, Determinanten der Staatsverschuldung in den Staaten der EWWU, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157309