Im Zuge des selbstverantworteten Unterrichts wurde ein projektorientiertes Unterrichtsvorhaben durchführen. Im Sportunterricht wurde hierfür das Thema "Gewalt" besprochen und dann im spielerischen Ringen und Raufen Regeln erarbeitet und ausprobiert. Ein ehemaliger Ringer besuchte die Klasse im Unterricht und zeigte den Kindern nach einem kurzen Vortrag, wie eine typische Trainingsstunde eines Ringers aussieht.
In der Dokumentation findet man neben dem Ablauf des Projekts Gedanken zur Projektorientierung sowie viele praktische Ideen für den Unterricht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. THEMENBEGRÜNDUNG
- 1.1. Das Thema
- 1.2. Das Thema und die Klasse
- 1.3. Das Thema und ich
- 1.4. Das Thema und der Bildungsplan
- 2. PLANUNG
- 2.1. Kontaktspiele
- 2.2. Gleichgewicht
- 2.3. Ziehen und Drücken
- 2.4. Um Gegenstände kämpfen
- 2.5. Expertenbesuch
- 2.6. Gruppenkämpfe
- 2.7. Rückblick
- 3. GESAMTREFLEXION DES PROJEKTS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema „Ringen und Raufen“ im projektorientierten Unterricht in einer 4. Klasse. Ziel ist es, soziale und personale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch das Kämpfen zu fördern. Die Arbeit untersucht die Relevanz des Themas für die Klasse, den Bildungsplan und die persönliche Erfahrung des Autors.
- Entwicklung von Fairness und Achtung vor dem Gegner
- Kanalisierung von Aggressionen
- Realistische Selbsteinschätzung
- Selbstdisziplin und Selbstsicherheit
- Kooperation und Teamarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Thematik des Ringens und beleuchtet die Relevanz für den Unterricht. Es wird auf die aktuelle Situation der Klasse 4c eingegangen und die Notwendigkeit des Themas in Bezug auf die Konflikte und negativen Stimmungen in der Klasse hervorgehoben. Auch die persönlichen Erfahrungen des Autors mit Kampfsportarten werden beleuchtet.
Das zweite Kapitel widmet sich der Planung des Projekts. Es werden verschiedene Aktivitäten vorgestellt, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden sollen. Dazu gehören Kontaktspiele, Gleichgewichtsübungen, Zieh- und Drückübungen sowie Gruppenkämpfe.
Schlüsselwörter
Ringen, Raufen, Soziales Lernen, Projektorientierter Unterricht, Fairness, Aggression, Selbsteinschätzung, Selbstdisziplin, Kooperation, Teamarbeit, Bildungsplan.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird „Ringen und Raufen“ im Sportunterricht unterrichtet?
Es dient der Förderung sozialer Kompetenzen, wie Fairness, Achtung vor dem Gegner, Kanalisierung von Aggressionen und realistischer Selbsteinschätzung.
Ist Kämpfen im Unterricht nicht gefährlich?
Nein, da es nach klaren, gemeinsam erarbeiteten Regeln erfolgt. Es geht um spielerisches Kämpfen, bei dem die Sicherheit und der Respekt an erster Stelle stehen.
Welche Übungen gehören zum Projekt „Ringen und Raufen“?
Zum Ablauf gehören Kontaktspiele, Gleichgewichtsübungen, Ziehen und Drücken sowie Kämpfe um Gegenstände und Gruppenkämpfe.
Was bringt ein Expertenbesuch im Unterricht?
Ein Profi (z.B. ein ehemaliger Ringer) kann den Kindern authentische Einblicke in das Training geben und die Bedeutung von Disziplin und Technik vermitteln.
Wie hilft das Projekt gegen Gewalt in der Klasse?
Indem Kinder lernen, körperliche Kraft kontrolliert einzusetzen und Konflikte über Regeln statt über unkontrollierte Gewalt zu lösen, verbessert sich das soziale Klima.
Ist das Thema im Bildungsplan verankert?
Ja, das Thema „Kämpfen“ ist Bestandteil vieler Bildungspläne im Bereich Sport, um die Körpererfahrung und soziale Verantwortung zu stärken.
- Arbeit zitieren
- Tilman Fuchs (Autor:in), 2009, Ringen und Raufen im Sportunterricht. Soziales Lernen in einer 4. Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155276