Der hier vorliegende homiletische Entwurf befasst sich anfangs mit der exegetischen Ausarbeitung der Perikope Mk 2,1-12 und setzt mit der systematisch-theologischen Betrachtung fort. Der homiletische Teil enthält die Erörterung einer Kurzpredigt, die während einer Andacht auf einer kirchlichen Jugendveranstaltung stattfinden könnte. Die komplett ausformulierte Kurzpredigt ist im Anhangsteil einsehbar.
Inhaltsverzeichnis
- Vorgehensweise
- Persönlicher Zugang zur Perikope Mk 2,1-12
- Exegetische Betrachtungen zur Perikope Mk 2,1-12
- Textinhalt
- Textpragmatik
- Systematische Betrachtungen zur Perikope Mk 2,1-12
- Homiletische Überlegungen
- Liturgische Anmerkungen
- Die Predigt
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, eine homiletische Ausarbeitung der Perikope Markus 2,1-12 zu liefern, die sich mit der Heilung eines Gelähmten durch Jesus und dem Streitgespräch mit den Schriftgelehrten auseinandersetzt. Die Arbeit untersucht den Text exegetisch, thematisiert systematische und dogmatische Aspekte und gipfelt in homiletischen Überlegungen, die zu einem Predigtentwurf führen.
- Die Bedeutung der Sündenvergebung im Kontext der Heilung
- Die Autorität und Vollmacht Jesu im Angesicht von Kritik
- Der Konflikt zwischen Glauben und Werkgerechtigkeit
- Die psychische Dimension der Lähmung und ihre Heilung
- Das Streitgespräch mit den Schriftgelehrten und ihre selbstgerechte Haltung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beschreibt die Vorgehensweise der Arbeit, die sich von einer persönlichen Annäherung an den Text über die exegetische Untersuchung bis zur homiletischen Ausarbeitung und Predigtentwurf erstreckt. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem persönlichen Zugang zur Perikope, indem es die Lähmung als Symbol für den Verlust des Seelenfriedens interpretiert und die Schriftgelehrten als Vertreter des selbstgerechten Heilsegoismus darstellt.
Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die exegetische Betrachtung der Perikope. Es analysiert den Textinhalt mit Blick auf die verschiedenen Akteure, den dreiteiligen Aufbau und die zentrale Bedeutung der Sündenvergebung sowie der Vollmacht Jesu. Die Textpragmatik wird anhand von Bibelkommentaren untersucht.
Das vierte Kapitel beinhaltet systematische Betrachtungen der Perikope, die jedoch in dieser Vorschau nicht weiter ausgeführt werden. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit homiletischen Überlegungen, die zur Entwicklung eines Predigtentwurfs führen. Die liturgischen Anmerkungen und die ausformulierte Predigt werden in den weiteren Kapiteln behandelt, die in dieser Vorschau jedoch nicht zusammengefasst werden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie der Heilung durch Jesus, der Sündenvergebung, der Vollmacht Jesu, dem Streitgespräch mit den Schriftgelehrten, dem Konflikt zwischen Glauben und Werkgerechtigkeit sowie der psychischen Dimension der Lähmung. Die Perikope Markus 2,1-12 bildet den Mittelpunkt der Arbeit und dient als Ausgangspunkt für die theologische Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Welche biblische Geschichte ist Gegenstand von Mk 2,1-12?
Es handelt sich um die Heilung eines Gelähmten in Kapernaum, bei der Jesus dem Mann zuerst seine Sünden vergibt und ihn anschließend körperlich heilt.
Warum löst die Sündenvergebung durch Jesus einen Konflikt aus?
Die Schriftgelehrten betrachten die Sündenvergebung als Gotteslästerung, da ihrer Ansicht nach nur Gott allein Sünden vergeben kann.
Was symbolisiert die Lähmung in diesem homiletischen Entwurf?
Die Lähmung wird als Symbol für den Verlust des inneren Seelenfriedens und eine psychische Blockade interpretiert, die durch die Begegnung mit Jesus gelöst wird.
Was ist das Ziel einer Kurzpredigt für Jugendliche zu diesem Text?
Das Ziel ist es, die befreiende Kraft des Glaubens und der Vergebung thematisch für die Lebenswelt von Jugendlichen aufzubereiten und die Autorität Jesu als Mutmacher darzustellen.
Welche Rolle spielen die Schriftgelehrten in der Erzählung?
Sie fungieren als Gegenspieler, die eine starre, selbstgerechte Haltung einnehmen und die Vollmacht Jesu hinterfragen, was den Kontrast zwischen Gesetz und Gnade verdeutlicht.
Was versteht man unter "Textpragmatik" in der Exegese?
Die Textpragmatik untersucht die beabsichtigte Wirkung des Textes auf den Leser oder Hörer und wie die Botschaft zur Handlung oder Einstellungsänderung motivieren soll.
- Citation du texte
- Wilhelm Weber (Auteur), 2010, Homiletischer Entwurf zu Mk 2,1-12, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151907