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Zur pädagogischen Bedeutung der Wagnis- und Sicherheitserziehung im Schulsport am Beispiel des Windsurfens

Welche zentralen Kompetenzen der Wagnis- und Sicherheitserziehung können beim Windsurfen im Schulsport bei Schülerinnen und Schülern ausgebildet werden?

Titel: Zur pädagogischen Bedeutung der Wagnis- und Sicherheitserziehung im Schulsport am Beispiel des Windsurfens

Examensarbeit , 2008 , 75 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Paul Hüchtebrock (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Arbeit soll die Bedeutung von Windsurfen im Schulsport dargestellt werden. Die Sportart soll einen Beitrag zur Wagniserziehung und Sicherheitsförderung in Schule leisten.
Ich gehe dem allgemeinen Interesse an Wagniserziehung nach und zeige den Zusammenhang zu der für den Schulsport geforderten Sicherheitserziehung auf. Sicherheits- und Wagniserziehung stellen die Grundlage für die Thematisierung des gewählten Beispiels Windsurfen dar. Mein verstärktes Interesse liegt darin, darzulegen, ob und wie Windsurfen ein Teil des Schulsports sein kann. Dabei sollen praxisrelevante Möglichkeiten herausgestellt werden, die Sportart vorrangig unter Sicherheits- und Wagnisaspekten zu betrachten. Überlegungen wie
- Welche Sicherheitsaspekte sind hinsichtlich des Windsurfens relevant?
- Welche Wagnisse gibt es im Windsurfen?
- Welche Besonderheit kommt Wagnissen beim Surfen zu?
- Wie reagieren die Sporttreibenden auf Unsicherheiten?
- Welches Verhalten wird von Schülern erwartet?
- Welche Erkenntnisse sind für den Schulsport bedeutend?
münden somit in die zentrale Fragestellung:

Welche zentralen Kompetenzen der Wagnis- und Sicherheitserziehung können beim Windsurfen im Schulsport bei Schülerinnen und Schülern ausgebildet werden?

Die Arbeit gibt hierauf die Antwort durch die Benennung konkreter Zielkompetenzen, um damit einen Beitrag zur generellen Sicherheits- und Wagniserziehung leisten zu können. Im Weiteren werden sportartspezifische Kompetenzen benannt, die bei Schülern entwickelt werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemaufriss

1.2 Intention der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Windsurfen

2.1 Begriffe

2.2 Geschichtliche Entwicklung des Windsurfens

2.3 Surfen im Schulsport

2.4 Zielgruppe

3. Pädagogische Grundlagen

3.1 Richtlinien und Lehrpläne des Schulsports in Nordrhein- Westfalen

3.1.1 Die pädagogische Perspektive „Etwas wagen und verantworten“ und der Bezug zum Windsurfen

3.1.2 Inhaltsbereiche und Bewegungsfelder

3.1.3 Außerunterrichtlicher Schulsport

3.1.4 Zusammenfassung

3.2 Sicherheitserziehung im Schulsport

3.2.1 Vorschriften und Hinweise

3.2.1.1 Besondere Sicherheitsvorgaben für das Windsurfen

3.3 Das sportliche Wagnis

3.3.1 Definition

3.3.2 Motive für Wagnissport / Risikosportarten

3.3.2.1 Personenbezogene Motivlage

3.3.2.2 Gesellschaftsbezogene Motivlage

3.3.2.3 Zusammenfassung

3.3.3 Sportpädagogische Bedeutung sportlicher Wagnisse

3.3.4 Wagnissport im Schulsport

3.3.4.1 Vorraussetzungen

3.3.4.2 Umsetzung

3.3.5 Kritik am Wagnissport

3.4 Sicherheits- und Wagniserziehung im Schulsport

4. Anwendung der pädagogischen Grundlagen auf das Windsurfen im Schulsport

4.1 Sicherheitsbezogene Kompetenzentwicklung beim Windsurfen

4.1.1 Zusammenfassung

4.2 Wagniserziehung im Windsurfen

4.3 Prinzipien der Vermittlung bei Wagnis- und Sicherheitserziehung

4.4 Praxisempfehlungen zur Organisation von Windsurfunterricht an Schulen

5. Schlussbetrachtung

5.1 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Kompetenzen der Wagnis- und Sicherheitserziehung durch das Windsurfen im Schulsport vermittelt werden können und wie diese Sportart pädagogisch in den Sportunterricht integriert werden kann, um Schülern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Risiko und Unsicherheit zu ermöglichen.

  • Bedeutung des Windsurfens als Sportart im Schulsport
  • Verbindung von Sicherheitserziehung und Wagniserziehung
  • Methodik der Vermittlung sportlicher Wagnisse
  • Praktische Umsetzung im schulischen Kontext
  • Kompetenzentwicklung für sicherheitsbewusstes Sporttreiben

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemaufriss

Im Sport ist in den letzten Jahren eine zunehmende Erlebnisorientierung zu erkennen, bei der spektakuläre Erlebnisse und besondere Herausforderungen und Nervenkitzel gesucht werden. Hierfür werden Begriffe wie Abenteuersport, Risikosport, Thrillsport oder Wagnissport verwendet (vgl. NEUMANN 2002, S.237). Neumann (1999, S.3) sieht Wagnissport besonders in „Natursportarten“ verbreitet, aber ebenso in anderen sportlichen Tätigkeiten. Aus dem städtischen Freizeitbereich lassen sich Skateboarden, Inline-Skating oder BMX Fahren als Beispiele für wagnisreiche Sportarten nennen. Dabei eröffnen diese Sportarten den Sporttreibenden eine große Bewegungsvielfalt. Sie rufen immer wieder neue, herausfordernde, anspruchsvollere und erstaunlichere Bewegungsanforderungen hervor, die in ihren extremen Formen ansonsten nur von Profisportlern beherrscht werden. Scholz (2005, S.8) merkt an, dass sportliche Wagnisse „nicht nur in den so genannten Extremsportarten“ zu finden sind. Auch weniger extreme sportliche Tätigkeiten können wagnisreiche Situationen enthalten und die Sporttreibenden herausfordern.

Erlebnis- oder Abenteuerorientierung im Sport resultieren unter anderem aus Veränderungen gesellschaftlicher Strukturen. Solche Entwicklungen zeichnen seit den 1990er Jahren eine verstärkte Suche nach Erlebnissen und besonders aufregenden Gefühlszuständen ab, bei denen immer wieder Neues, Spannendes oder etwas Besonderes auftreten soll. Die Suche nach Erlebnissen wird für viele wichtiger Bestandteil des Alltags. In diesem Zusammenhang wird der Begriff der „Erlebnisgesellschaft“ verwendet (vgl. NEUMANN 1999, S.3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung der Erlebnissuche im Sport ein und leitet daraus die Forschungsfrage zur Bedeutung des Windsurfens im Schulsport ab.

2. Windsurfen: Hier werden die begrifflichen Grundlagen des Windsurfens erläutert, die geschichtliche Entwicklung skizziert und der schulische Bezug sowie die Zielgruppe für den Unterricht definiert.

3. Pädagogische Grundlagen: Dieses umfangreiche Kapitel legt die theoretische Basis zu Richtlinien, Sicherheitserziehung und Wagnissport, um eine pädagogische Rechtfertigung für Windsurfen im Schulsport zu schaffen.

4. Anwendung der pädagogischen Grundlagen auf das Windsurfen im Schulsport: Im Hauptteil findet der Transfer der theoretischen Grundlagen auf die Sportart Windsurfen statt, inklusive konkreter Praxisempfehlungen und Kompetenzmodelle.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Integration von Windsurfen als attraktives Angebot im Schulsport.

Schlüsselwörter

Windsurfen, Schulsport, Wagniserziehung, Sicherheitserziehung, Sicherheitsförderung, Wagnissport, Pädagogik, Risiko, Risikokompetenz, Sportunterricht, Natursport, Bewegungssicherheit, Erlebnisorientierung, Kompetenzentwicklung, Unterrichtsorganisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Integration von Windsurfen in den Schulsport unter besonderer Berücksichtigung von Wagnis- und Sicherheitsaspekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die pädagogische Perspektive „Etwas wagen und verantworten“, die allgemeine Sicherheitsförderung sowie die spezifische Anwendung auf die Sportart Windsurfen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Wagniserziehung und Sicherheitsförderung aufzuzeigen und zu begründen, wie Windsurfen als geeignetes Mittel zur Kompetenzentwicklung bei Jugendlichen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer systematischen Aufbereitung fachdidaktischer Konzepte für den Schulsport.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt die detaillierte pädagogische Analyse von Wagnis- und Sicherheitsaspekten, die auf das Windsurfen übertragen und durch Praxisempfehlungen ergänzt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Wagniserziehung, Sicherheitserziehung, Windsurfen, Schulsport, Risikokompetenz und Bewegungssicherheit.

Welche Rolle spielt die "Erlebnisgesellschaft" in der Arbeit?

Die Erlebnisgesellschaft dient als soziologischer Erklärungsansatz dafür, warum Jugendliche heute vermehrt nach wagnisorientierten Sportarten wie dem Windsurfen suchen.

Warum wird eine kritische Sichtweise auf den Wagnissport eingenommen?

Eine kritische Sichtweise ist notwendig, um sowohl historische Bezüge zu beleuchten als auch potenzielle Risiken wie Selbstüberschätzung, sozialen Druck und Verletzungsgefahren im schulischen Kontext zu reflektieren.

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur pädagogischen Bedeutung der Wagnis- und Sicherheitserziehung im Schulsport am Beispiel des Windsurfens
Untertitel
Welche zentralen Kompetenzen der Wagnis- und Sicherheitserziehung können beim Windsurfen im Schulsport bei Schülerinnen und Schülern ausgebildet werden?
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
2,0
Autor
Paul Hüchtebrock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
75
Katalognummer
V151766
ISBN (eBook)
9783640639762
ISBN (Buch)
9783640640041
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Surfen Windsurfen Schulsport pädagogische Bedeutung Wagnis Sicherheit im Schulsport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paul Hüchtebrock (Autor:in), 2008, Zur pädagogischen Bedeutung der Wagnis- und Sicherheitserziehung im Schulsport am Beispiel des Windsurfens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151766
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Leseprobe aus  75  Seiten
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