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Eine Diskussion in Form einer "Talkshow" zum Thema "Sollte Werbung an Schulen erlaubt sein?" durchführen und reflektieren

Unterrichtsentwurf für Mediengestalter-Azubis im Fach Deutsch

Title: Eine Diskussion in Form einer "Talkshow" zum Thema "Sollte Werbung an Schulen erlaubt sein?" durchführen und reflektieren

Lesson Plan , 2009 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tina Schröder (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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In der Lernsituation "Formen der mündlichen Kommunikation - Diskutieren und Debattieren" aus dem Lernfeld "Umgang mit expositorischen Texten" erarbeiten die Schüler die Grundlagen für eine gelungene Diskussion. Sie erarbeiten eine Begriffsbestimmung für den Terminus "Diskussion" im Rahmen der mündlichen Kommunikation, sie üben, Diskussionsbeiträge anschaulich, konkret und gegliedert zu formulieren, indem sie die "Problemlöseformel" anwenden, und sie führen eine Diskussion in Form einer "Talkshow" durch.

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Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse

1.1 Kurzbeschreibung der Lerngruppe

1.2 Lernbedingungen

2 Didaktische Entscheidungen

2.1 Thematischer Zusammenhang und Richtlinienbezug

2.2 Angestrebte Kompetenzzuwächse innerhalb der Lernsituation

2.2.1 Handlungsziel der heutigen Unterrichtseinheit

2.2.2 Fachkompetenz

2.2.3 Methodenkompetenz

2.2.4 Sozialkompetenz

2.3 Verlaufsplanung (90 Minuten)

3 Begründung zentraler didaktischer Entscheidungen

4 Literaturverzeichnis

5 Anlagen

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Unterrichtseinheit ist die Einübung mündlicher Kommunikations- und Argumentationsfähigkeiten im Rahmen eines Rollenspiels (Talkshow). Die Schüler sollen sich dabei fundiert mit der kontroversen Frage auseinandersetzen, ob kommerzielle Werbung an Schulen zugelassen werden sollte, und lernen, Pro- und Contra-Argumente differenziert zu reflektieren und strukturiert vorzutragen.

  • Förderung der mündlichen Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit
  • Auseinandersetzung mit der ethischen und bildungspolitischen Frage: "Werbung an Schulen"
  • Erlernen und Anwendung der "Problemlöseformel" für Diskussionsbeiträge
  • Perspektivwechsel durch Rollenübernahme in einer simulierten Talkshow
  • Förderung der Medienkompetenz durch kritische Analyse von Sponsoring und Werbung

Auszug aus dem Buch

Spenden, Sponsoring, Produktwerbung – die Unterschiede

Schulen können sich durch Spenden fördern lassen: Ein Geldgeber aus uneigennützigen Gründen macht seine Förderung nicht von einer Gegenleistung abhängig. In der Regel sind es Privatleute, die die Schule durch den Förderverein finanziell fördern. Ein Spender erbringt freiwillige Leistungen, die ohne Gegenleistung, aber in der Regel mit einer gewissen Zweckbestimmung gegeben werden. Spender können ungenannt bleiben, andererseits aber auch von Seiten der annehmenden Institution, hier also der Schule, genannt werden, wenn der Spender zustimmt.

Sponsoring ist ein Vertragsverhältnis, das auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung beruht. Vereinfacht ausgedrückt besteht Sponsoring aus dem Prinzip Förderung (hier: der Schule) gegen Imagewerbung in der Öffentlichkeit. Die Gegenleistung des Gesponserten wird in entsprechender Weise festgelegt und dient der Marktkommunikation, somit dem Image des Förderers (z.B. Nennung des Namens, der Firma auf der Schulhomepage, in der Schülerzeitung).

Vom Sponsoring klar unterschieden werden davon muss die Produktwerbung, zum Beispiel die klassische Plakatwerbung. Kommerzielle Produktwerbung im klassischen Sinn dient der absichtlichen Beeinflussung von Menschen, um sie für ein bestimmtes Produkt als Käufer zu gewinnen. Für die Werbemaßnahmen erhält die beteiligte Institution in der Regel eine vertraglich zugesicherte Summe.

Werbung und Sponsoring an Schulen sind heute beinahe zur Selbstverständlichkeit geworden. Abgesehen von der Frage der Zulässigkeit von Werbemaßnahmen an Schulen, die in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt wird, gehört Sponsoring heute zum schulischen Alltag.

Zusammenfassung der Kapitel

Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die soziokulturelle Zusammensetzung der Lerngruppe 09-U6 und erläutert die räumlichen sowie zeitlichen Lernbedingungen für den Deutschunterricht.

Didaktische Entscheidungen: Hier erfolgt die Einbettung der Unterrichtseinheit in den Lehrplan und die Lernfelder, inklusive der prozessualen Ablaufplanung der gesamten Unterrichtsreihe.

Begründung zentraler didaktischer Entscheidungen: Dieses Kapitel erläutert die pädagogischen Beweggründe für die methodische Wahl der "Talkshow" und die prozessorientierte Gestaltung der einzelnen Unterrichtsphasen.

Schlüsselwörter

Werbung an Schulen, Sponsoring, Talkshow, Rollenspiel, mündliche Kommunikation, Argumentation, Didaktische Jahresplanung, Deutschunterricht, Berufsfachschule, Medienkompetenz, Problemlöseformel, Schulpflicht, Fachhochschulreife.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die Planung und didaktische Begründung einer Unterrichtseinheit im Fach Deutsch an einer zweijährigen höheren Berufsfachschule zum Thema "Werbung an Schulen".

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten, der Umgang mit expositorischen Texten und die Reflexion über ethische sowie ökonomische Aspekte von Sponsoring im Bildungswesen.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Hauptziel ist die Durchführung einer simulierten Talkshow, um die Diskussionsfähigkeit und Argumentationskompetenz der Schüler zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Unterricht verwendet?

Die Lehrkraft nutzt ein methodisch abwechslungsreiches Vorgehen, darunter Think-Pair-Share, Placemat, arbeitsteilige Gruppenarbeit und insbesondere das Rollenspiel in Form einer Talkshow.

Was wird im Hauptteil der Unterrichtsplanung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktische Legitimation durch den Lehrplan sowie die detaillierte Verlaufsplanung für die 90-minütige Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Begriffe sind Werbung an Schulen, Sponsoring, Diskussionskompetenz, Rollenspiel und Berufsorientierung.

Warum wird die Methode des Rollenspiels ("Talkshow") gewählt?

Die Talkshow bietet einen motivierenden Rahmen für kontroverse Diskussionen, fördert durch den Perspektivwechsel die Empathiefähigkeit und bereitet die Schüler zudem auf Assessmentcenter-Situationen vor.

Welche Funktion hat die "Problemlöseformel" in dieser Einheit?

Sie dient den Schülern als methodische Hilfestellung, um Diskussionsbeiträge strukturiert, stilsicher und inhaltlich fundiert zu formulieren.

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Details

Title
Eine Diskussion in Form einer "Talkshow" zum Thema "Sollte Werbung an Schulen erlaubt sein?" durchführen und reflektieren
Subtitle
Unterrichtsentwurf für Mediengestalter-Azubis im Fach Deutsch
Grade
1,7
Author
Tina Schröder (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V150571
ISBN (eBook)
9783640636471
Language
German
Tags
Eine Diskussion Form Talkshow Thema Sollte Werbung Schulen Unterrichtsentwurf Mediengestalter-Azubis Fach Deutsch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Schröder (Author), 2009, Eine Diskussion in Form einer "Talkshow" zum Thema "Sollte Werbung an Schulen erlaubt sein?" durchführen und reflektieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150571
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