8.3 Feinlernziel
Nach der Unterweisung soll der Auszubildende in der Lage sein, unter Berücksichtigung der
Sicherheitsvorkehrungen, selbstständig einen Stativscheinwerfer standfest aufzubauen, an die
Stromversorgung anzuschließen und in Betrieb zu nehmen.
8.3.1 Teillernziele
Der Auszubildende kann:
- einen geeigneten Standort wählen
- eine Netzkabelverlängerung legen
- das Stativ aufstellen
- den Scheinwerfer anbringen
- das Stativ ausfahren
- das Kabel sichern
- den Scheinwerfer ans Netz anschließen
- das Kompendium öffnen
- vor dem Einschalten Personen im Umkreis warnen
- den Scheinwerfer einschalten
8.4 Kognitiver Bereich
Durch Ansagen der jeweiligen Arbeitsschritte durch den Ausbilder den
Auszubildenden soll das erlernte Wissen dauerhaft eingeprägt werden und
jederzeit wieder abrufbar sein. Der Auszubildende weiß nach der Unterweisung:
- wie der Scheinwerfer aufgebaut werden soll
- warum der Untergrund rutschfest sein muß
- warum vor Inbetriebnahme gewarnt werden soll
Inhaltsverzeichnis
- Ausbildungsberuf
- Thema
- Ausbildungsort / Lernort
- Ausbildungsstand
- Ausbildungsmittel
- Medienwahl
- Zeitdauer der Unterweisung
- Lernziele
- Richtlernziel
- Groblernziel
- Feinlernziel
- Teillernziele
- Kognitiver Bereich
- Psycho-motorischer Bereich
- Pädagoische Prinzipien
- Prinzip der Praxisnähe
- Prinzip der Anschauung
- Prinzip der Erfolgssicherung
- Unterweisungsstil
- Methodik
- Unterweisungskonzept
- Stufung/Ablauf
- Lernerfolgskontrolle
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Unterweisung hat zum Ziel, Auszubildenden im 1. Lehrjahr des Berufes Mediengestalter für Bild und Ton die sichere Handhabung von Beleuchtungsgeräten zu vermitteln. Sie soll die Grundlage für die selbstständige Ausführung dieser Aufgabe in der Praxis schaffen.
- Sicherheitsvorkehrungen bei der Arbeit mit Beleuchtungsgeräten
- Aufbau und Funktion von Stativscheinwerfern
- Korrektes Anschließen und Inbetriebnahme von Beleuchtungsgeräten
- Praxisnahe Anwendung des Gelernten in einer Live-Situation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Unterweisung behandelt das Anschließen und Inbetriebnehmen von Beleuchtungsgeräten im Kontext der Herstellung von Bild- und Tonaufnahmen. Sie führt den Auszubildenden Schritt für Schritt durch die notwendigen Arbeitsschritte, wobei jeweils die Sicherheitsvorkehrungen und die korrekte Vorgehensweise betont werden. Das Prinzip der Praxisnähe steht im Vordergrund, indem der Auszubildende durch Vorzeigen und Vorführen aktiv in den Lernprozess eingebunden wird.
Schlüsselwörter
Mediengestalter für Bild und Ton, Beleuchtungsgeräte, Stativscheinwerfer, Sicherheitsvorkehrungen, Praxisnähe, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Lernerfolgskontrolle.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Unterweisung für Mediengestalter?
Auszubildende sollen lernen, einen Stativscheinwerfer sicher aufzubauen, anzuschließen und in Betrieb zu nehmen.
Welche Sicherheitsvorkehrungen sind beim Aufbau wichtig?
Der Untergrund muss rutschfest sein, das Stativ muss gesichert werden und vor dem Einschalten müssen Personen im Umkreis gewarnt werden.
Was ist die Vier-Stufen-Methode?
Ein pädagogisches Konzept (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben), das in dieser Unterweisung zur Vermittlung praktischer Fertigkeiten genutzt wird.
Welche Teillernziele werden verfolgt?
Dazu gehören die Wahl des Standorts, das Verlegen der Kabel, das Ausfahren des Stativs und die korrekte Inbetriebnahme des Leuchtmittels.
Warum ist das Prinzip der Praxisnähe wichtig?
Es stellt sicher, dass die Auszubildenden die theoretischen Kenntnisse direkt in einer realen Arbeitssituation anwenden und festigen können.
- Quote paper
- Torsten Becker (Author), 2003, Anschließen und in Betrieb nehmen von Beleuchtungsmitteln, 1. Lehrjahr (Unterweisung Mediengestalter / -in für Bild und Ton), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14913