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Die Zehn Gebote im Wandel der Zeit. Ehe, Begehrensverbot und die moderne Relevanz des Dekalogs

Ein GRIN-Sammelband

Título: Die Zehn Gebote im Wandel der Zeit. Ehe, Begehrensverbot und die moderne Relevanz des Dekalogs

Antología , 2024 , 51 Páginas

Autor:in: GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Lukas Jäger (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Dieser Sammelband enthält drei Hausarbeiten.

Die erste Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage: Wie sah eine Ehe im Alten Testament aus und wie wurde das Ehebruchsverbot des Dekalogs befolgt und umgesetzt? Dazu wird zunächst allgemein auf die Ehe im Alten Testament eingegangen, wobei zunächst der Begriff "Ehe" sowie die rechtlichen Bestimmungen näher erläutert werden. Anschließend werden mehrere Faktoren, die in der Ehe im Alten Orient eine Rolle spielten, thematisiert: Mitgift, Ehevertrag, Brautgeld sowie die Partnerwahl. Schlussendlich wird ein kurzer Überblick über die Ehescheidung gegeben und ein genauerer Blick auf das Ehebruchsverbot im Dekalog geworfen.

Die nächste Arbeit dreht sich um das Begehrensverbot, was eine besondere Stellung im Dekalog einnimmt, da es diesen abschließt und nachhaltig wirkt. Es bezieht sich auf das Begehren, aber es stellt sich die Frage, ob seine Bedeutung darauf reduziert werden kann. Es bleibt unklar, was genau in Bezug auf Mitmenschen verboten ist, und warum es zwei Fassungen des Dekalogs mit unterschiedlichen Objektreihen gibt. Die Arbeit untersucht den ursprünglichen Sinn des Verbots, die Verbwahl und die Objektreihen. Sie vergleicht die Fassungen aus Ex 20,17 und Dtn 5,21 und analysiert die Rezeption des Verbots im Alten und Neuen Testament. Abschließend wird die heutige Bedeutung des Begehrensverbots erörtert.

In der letzten Arbeit soll herausgearbeitet werden, auf welche Weise Ulrich Kühn den Dekalog aktualisiert und welche Verfahrensweise er dazu nutzt. Zu diesem Zweck werden die Untersuchungen von Kühn an den einzelnen Geboten kurz nachgezeichnet. Im zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Dekalog für das Christentum nach Ulrich Kühn heute noch allgemeine Gültigkeit besitzt. Die Ergebnisse werden abschließend gebündelt und die Vorgehensweise von Kühn kommentierend nachvollzogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Die Ehe im Alten Testament und das Ehebruchsverbot im Dekalog

1. Einleitung

2. Ehe im AT

2.1 Rechtliche Bestimmungen

2.2 Heirat

2.3 Ehevertrag

2.4 Brautgeld

2.5 Mitgift

2.6 Partnerwahl

3. Ehescheidung

4. Ehebruch

4.1 Rechtsfall

4.2 Folgen

4.3 Ehebruchsverbot im Dekalog

5. Schluss

Die Bedeutung des Begehrensverbots (Ex 20,17 und Dtn 5,21). Ursprüngliche Intention und Wirkungsgeschichte

1. Einleitung

2. Die Bedeutung des Begehrensverbots

2.1 Bedeutung im Kontext des Alten Testaments

2.2 Wirkungsgeschichte des Begehrensverbots in der Bibel

2.3 Gegenwartsbezug des Begehrensverbotes

3. Zusammenfassung und Ausblick

Die aktuelle Bedeutung des Dekalogs nach Ulrich Kühn. Welchen Gehalt hat der Dekalog noch für das Christentum?

Einleitung

1. Bedeutung der einzelnen Gebote des Dekalogs

1.1 Das erste Gebot

1.2 Das zweite Gebot

1.3 Das dritte Gebot

1.4 Das vierte Gebot

1.5 Das fünfte Gebot

1.6 Das sechste Gebot

1.7 Das siebte Gebot

1.8 Das achte Gebot

1.9 Das neunte und zehnte Gebot

2. Frage nach der Allgemeingültigkeit des Dekalogs für das Christentum

2.1 Der Dekalog – ein Gesetzbuch nur für die Juden?

2.2 Wird der Dekalog durch das Neue Testament außer Kraft gesetzt?

3. Die bleibende Bedeutung des Dekalogs

4. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Publikation untersucht die historische Entstehung, die ethische Bedeutung und die Wirkungsgeschichte der Zehn Gebote (Dekalog) im Kontext des Alten Testaments und deren Rezeption im Christentum, um zu klären, inwieweit die Gebote heute noch als ethische Grundorientierung dienen können.

  • Sozialgeschichtliche Untersuchung von Ehe und Familie im Alten Testament.
  • Analyse der Intention und rechtlichen Konsequenzen des Ehebruchsverbots.
  • Untersuchung der ursprünglichen Bedeutung und Wirkungsgeschichte des Begehrensverbots.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Relevanz und Aktualisierung des Dekalogs.
  • Synthese theologischer Perspektiven zur Allgemeingültigkeit des Dekalogs für das Christentum.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Dekalog – Bereits im Kindesalter oder aber spätestens im Religionsunterricht lernen wir die Zehn Gebote des Alten Testaments kennen. Sie bilden die Grundlage der christlichen Ethik und sind deshalb im Christentum von zentraler Bedeutung. Die Gebote regeln die Haltung des Menschen zu Gott und zu seinen Mitmenschen. Nach der biblischen Überlieferung wurden die Zehn Gebote dem Propheten Mose auf dem Berg Sinai von Gott auf zwei Tafeln übergeben. An dieser Stelle sei bereits erwähnt, dass im Alten Testament weder Eheideale noch ethische Normen bzw. Moralprinzipien bezeugt werden, genauso wenig wie ein systematisches Eherecht. Die Texte des Alten Testaments liefern viel mehr Beispiele öffentlicher Regelungen gesellschaftlich relevanter Ehekonflikte.

Die Ehe wird unter anderem im Dekalog thematisiert. Ein Gebot des Dekalogs lautet „Du sollst nicht ehebrechen.“ Obwohl es eines der bekanntesten Gebote ist, verliert das Gebot in der heutigen Zeit immer mehr an Stellenwert – Ehebruch zieht keinerlei rechtliche Folgen mehr mit sich und auch ethisch scheinen die Menschen anders darüber zu denken, als früher im Alten Orient. Doch wie sah eine Ehe im Alten Testament aus und wie wurde das Ehebruchsverbot des Dekalogs befolgt und umgesetzt? Mit dieser Frage soll sich im Folgenden diese Hausarbeit näher beschäftigen.

Dazu wird zunächst allgemein auf die Ehe im Alten Testament eingegangen, wobei zunächst der Begriff „Ehe“ sowie die rechtlichen Bestimmungen näher erläutert werden. Anschließend werden mehrere Faktoren, die in der Ehe im Alten Orient eine Rolle spielten, thematisiert: Mitgift, Ehevertrag, Brautgeld sowie die Partnerwahl. Schlussendlich wird ein kurzer Überblick über die Ehescheidung gegeben und ein genauerer Blick auf das Ehebruchsverbot im Dekalog geworfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Dekalogs als Grundlage christlicher Ethik ein und umreißt die Untersuchung der Ehekonzepte und des Ehebruchsverbots im Alten Orient.

2. Ehe im AT: Das Kapitel definiert die Ehe als befristeten oder dauerhaften privatrechtlichen Bindungsvertrag und untersucht die sozialen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen wie Mitgift, Ehevertrag und Partnerwahl.

3. Ehescheidung: Es wird erläutert, dass im Alten Testament die Scheidung primär als Recht des Mannes zur Verstoßung galt und durch einfache rechtliche Formeln vollzogen wurde.

4. Ehebruch: Dieses Kapitel analysiert den Ehebruch als sexuelle Beziehung außerhalb der Ehe, die schwerwiegende rechtliche Folgen, bis hin zur Todesstrafe, nach sich ziehen konnte.

5. Schluss: Die Zusammenfassung resümiert, dass die antiken Eheregelungen heute zwar überholt sind, die historische Auseinandersetzung jedoch die Bedeutung des Dekalogs für das Verständnis ethischer Normen verdeutlicht.

Schlüsselwörter

Dekalog, Zehn Gebote, Altes Testament, Ehe, Ehebruch, Begehrensverbot, christliche Ethik, Rechtsgeschichte, Scheidung, Brautgeld, Mitgift, Nächstenliebe, Wirkungsgeschichte, Moral, Tora.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ehekonzepte des Alten Testaments, das Ehebruchsverbot im Dekalog sowie die ursprüngliche Intention und Wirkungsgeschichte des Begehrensverbots.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die alttestamentliche Sozialgeschichte, das Eherecht, die Entwicklung biblischer Gebote und deren aktuelle ethische Relevanz im Christentum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Ehe und sexuelle Moral im antiken Israel verstanden wurden und ob beziehungsweise wie diese antiken Normen in der heutigen Zeit noch als ethischer Kompass dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historisch-kritische Exegese alttestamentarischer Texte, einen synoptischen Vergleich verschiedener Dekalogfassungen und die Analyse theologischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Behandelt werden rechtliche Bestimmungen der Ehe, die sozialen Funktionen von Brautgeld und Eheverträgen sowie die unterschiedlichen Forschungspositionen zur ursprünglichen Intention des Begehrensverbots.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Dekalog, Ehe, Ehebruchsverbot, Begehrensverbot, alttestamentliche Ethik und Wirkungsgeschichte charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Begehrensverbot vom Ehebruchsverbot?

Während das Ehebruchsverbot konkrete sexuelle Handlungen sanktioniert, fokussiert das Begehrensverbot auf die innere Gesinnung und den Wunsch zur widerrechtlichen Aneignung des Besitzes des Nächsten.

Hatte die Frau im Alten Testament eigene Mitspracherechte bei der Eheschließung?

Das Recht zur Eheschließung lag primär bei den Familienoberhäuptern. Die Frau hatte kaum Mitspracherechte, da sie als Objekt des zwischenfamiliären Vertrags galt.

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Detalles

Título
Die Zehn Gebote im Wandel der Zeit. Ehe, Begehrensverbot und die moderne Relevanz des Dekalogs
Subtítulo
Ein GRIN-Sammelband
Autores
GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Lukas Jäger (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
51
No. de catálogo
V1477889
ISBN (Ebook)
9783389024928
ISBN (Libro)
9783389024935
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ehe Altes Testament Ehebruchsverbot Dekalog Mitgift Ehevertrag Brautgeld Ehescheidung Begehrensverbot neues Testament Ulrich Kühn Christentum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
GRIN Verlag (Hrsg.) (Editor), Lukas Jäger (Autor), 2024, Die Zehn Gebote im Wandel der Zeit. Ehe, Begehrensverbot und die moderne Relevanz des Dekalogs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477889
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