Die zentrale Problemstellung dieser Abhandlung ist es, für die Firmengruppe IST konkrete Vorschläge zur Umsetzung eines Multiprojektmanagement (MPM) zu erarbeiten. Daraus leitet sich das zentrale Ziel der Konzipierung eines "maßgeschneiderten" MPM-Konzeptes für Firmengruppe IST ab. Als Grundlage für die Konzipierung werden zwei Fallbeispiele aus der Praxis zur MPM-Implementierung vorgestellt. Davor wird das Prinzip des MPM erläutert, sowie eine klare Definition und Abgrenzung des Begriffs vorgenommen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziele der Abhandlung
1.2 Aufbau der Abhandlung
2. Grundlagen des Multiprojektmanagements
2.1 Definition und begriffliche Abgrenzung
2.2 Die Entwicklung und dessen Einflussfaktoren
2.3 Theoretisches Konzept
2.3.1 Herausforderungen bei der Priorisierung und Bewertung von Projekten
2.3.2 Phasen der Projektpriorisierung
3. Fallbeispiele für die Umsetzung des Multiprojektmanagements
3.1 Fallbeispiel ARITHNEA GmbH
3.2 Fallbeispiel BRITA GmbH
3.3 Fallbeispiel Firmengruppe IST
3.3.1 Ausgangssituation
3.3.2 Vorschlag für ein Implementierungskonzept
4. Zur Relevanz der Abhandlung
4.1 Situative Relevanz der erarbeiteten Ergebnisse
4.2 Kritische Reflexion der Vorgehensweise und der Literatur
5. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein maßgeschneidertes Multiprojektmanagement-Konzept (MPM) für die Firmengruppe IST zu entwickeln, um eine transparente Steuerung und Portfolioübersicht zu ermöglichen. Dabei wird untersucht, wie durch die Implementierung zentraler Steuerungsinstanzen und standardisierter Prozesse der Projekterfolg in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen nachhaltig gesteigert werden kann.
- Grundlagen und theoretische Konzepte des Multiprojektmanagements
- Herausforderungen der Projektpriorisierung und Ressourcenallokation
- Analyse erfolgreicher MPM-Implementierungen anhand von Best-Practice-Beispielen
- Entwicklung eines Implementierungsvorschlags für die Firmengruppe IST
- Kritische Reflexion der gewählten Vorgehensweise und Erfolgsfaktoren
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Vorschlag für ein Implementierungskonzept
Aufgrund der Unternehmensgröße, der Vielzahl an Projekten, der Heterogenität der Unternehmensbereiche in welchen die Projekte realisiert werden, sowie dem Fehlen eines zentralen Projektmanagements wird der Firmengruppe IST die Implementation eines MPM - wie in den vorangegangenen Abschnitten geschildert - empfohlen. In diesem Zuge ist es von großer Bedeutung die betroffenen Mitarbeiter früh in die Veränderung mit einzubeziehen, deren Akzeptanz und intrinsische Motivation zu fördern und gleichzeitig Widerstände und Hemmungen gegen die Änderungen zu vermindern bzw. vollständig zu vermeiden. Die Veränderungen sollten darüber hinaus in kleinen Schritten erfolgen und der Grad der Komplexität sollte möglichst geringgehalten werden.
Dazu ist zunächst eine zentrale MPM-Stelle - z. B. ein Projektportfolio-Board wie bei der ARITHNEA GmbH oder ein Projekt-Management-Office wie bei der BRITA GmbH - in die Aufbauorganisation der Firmengruppe einzurichten. Hier können alle größeren Projekte der Firmengruppe zusammengeführt und überwacht werden. So erhält die Geschäftsleitung einen transparenten Überblick über die (Einzel-)Projekte und Projektstände. Die zentrale Stelle ist idealerweise aus Mitgliedern der Geschäftsleitung, sowie den Einzelprojektleitern zu besetzen ggf. auch die Abteilungsleiter - und wenn vorhanden - ein Multiprojektmanager können vertreten sein.
Anschließend müssen klare und verbindliche Richtlinien definiert werden, nach welchen Kriterien bzw. Maßstäben und Prozessen die einzelnen Phasen des MPM-Prozesses künftig ablaufen sollen. Der Fokus liegt hierbei auf der Projektpriorisierung und -bewertung. Um den Überblick über die Projekte weiterhin zu gewährleisten, müssen die Projektlisten zentral geführt werden. Des Weiteren sind die Organisation der Entscheidungsprozesse sowie die Bewertungsinstrumente für die Projekte festzulegen. Ein projektübergreifendes Ressourcen- und Risikomanagement sowie ein Management von Projektinterdependenzen sind zusätzlich aufzubauen, um eine effiziente Ressourcenallokation zu ermöglichen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Multiprojektmanagements ein und definiert die Zielsetzung, für die Firmengruppe IST ein spezifisches Implementierungskonzept zu erarbeiten.
2. Grundlagen des Multiprojektmanagements: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Begrifflichkeiten, die historische Entwicklung sowie die wesentlichen Phasen der Projektpriorisierung und -bewertung.
3. Fallbeispiele für die Umsetzung des Multiprojektmanagements: Anhand dreier Unternehmensbeispiele, darunter die Firmengruppe IST, wird untersucht, wie MPM-Strukturen effektiv in der Praxis etabliert werden können.
4. Zur Relevanz der Abhandlung: Hier wird der Nutzen der erarbeiteten Ergebnisse diskutiert und eine kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Vorgehensweise sowie der verwendeten Literatur vorgenommen.
5. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet eine Empfehlung für die praktische Umsetzung der MPM-Struktur bei der Firmengruppe IST ab.
Schlüsselwörter
Multiprojektmanagement, MPM, Projektportfolio, Projektpriorisierung, Ressourcenallokation, Firmenstruktur, Prozessmanagement, Projektsteuerung, Implementierungskonzept, Projektmanagement-Office, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Projektinterdependenzen, Mittelstand, Unternehmensführung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung und methodischen Gestaltung eines Multiprojektmanagements (MPM) zur Optimierung der Projektlandschaft in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie des MPM, der Projektpriorisierung, dem Ressourcenmanagement und der praktischen Implementierung in mittelständischen Organisationen.
Was ist das primäre Ziel der Abhandlung?
Das Hauptziel ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Konzepts zur Implementierung eines MPM für die Firmengruppe IST, basierend auf Praxisbeispielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive sowie explorative Vorgehensweise gewählt, die theoretische Grundlagen mit Analysen spezifischer Fallbeispiele kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des MPM und die detaillierte Analyse der Fallbeispiele ARITHNEA GmbH, BRITA GmbH sowie der Firmengruppe IST.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Multiprojektmanagement, Projektportfolio, Projektpriorisierung, Ressourcenallokation und Prozessmanagement.
Warum ist für die Firmengruppe IST die Einführung eines MPM empfehlenswert?
Da derzeit kein zentrales Projektmanagement existiert und die Transparenz über laufende Einzelprojekte fehlt, bietet ein MPM die notwendige Struktur für eine effektive Geschäftsführung.
Welche Rolle spielt die Pilotierung bei der Implementierung?
Die Pilotierung in einem ausgewählten Unternehmensbereich dient dazu, Fehlentwicklungen frühzeitig zu begrenzen und das Konzept vor dem unternehmensweiten Rollout zu validieren.
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- Anonym (Author), 2024, Maßgeschneidertes Multiprojektmanagement für die Firmengruppe IST. Konzeption und Implementierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1469824