Angst ist ganz allgemein ausgedrückt ein als unangenehm empfundener emotionaler Gefühlszustand. Ähnlich wie andere Emotionen, z.B. Freude, Trauer und Enttäuschung gehört sie zum täglichen Leben eines jeden Menschen dazu. Vielfältige Ängste werden entsprechend der jeweiligen Phase des Lebens durchlebt. Die „erste Angst des Lebens“, das so genannte Fremdeln beim Säugling ist in der Entwicklung des Menschen fest verankert. Auch Prüfungs- oder Versagensängste sind sicherlich jedem bekannt. Da Angst jedoch ein subjektives Empfinden des Einzelnen darstellt, unterscheidet sich die jeweils empfundene Angst erheblich voneinander. Angst, etwas Wichtiges zu verpassen, treibt uns voran. Angst vor möglichen Gefahren hält uns dagegen zurück. Dies zeigt wiederum die Widersprüchlichkeit dieser Emotion.
Angst ist ein hypothetisches Konstrukt, welches nur wahrgenommen und beschrieben werden kann. Messbar sind dagegen nur die Auswirkungen der Angst, nicht die Angst selbst. (Sörensen 1994) Diese Tatsache führt unweigerlich zu Schwierigkeiten bei der Erkennung und dem Verständnis nicht Betroffener gegenüber Störungen die aus einer Angst heraus entstehen. Angst war und ist der Mittelpunkt vieler Forschungen. Diese vielen verschiedenen Aspekte, eigene Erfahrungen und die Tatsache, dass Angst zur Bedrohung der menschlichen Gesundheit werden kann, haben mich bewogen dieses Thema in der Hausarbeit aufzugreifen.
Inhaltsverzeichnis
- ALLGEMEINES ZUM BEGRIFF ANGST.
- DIE ,,NORMALE\" ANGST
- Definition
- Sinn der Angst.
- Merkmale der Angst.
- ANGST ALS KRANKHEIT.……………………………..
- EPIDEMIOLOGIE DER ANGSTERKRANKUNGEN.
- URSACHEN VON ANGSTSTÖRUNGEN.
- Vererbte/Angeborene Reaktionsweisen.
- Erlernte Reaktionsweisen..
- DER TEUFELSKREIS DER ANGST
- THERAPIEMÖGLICHKEITEN VON ANGSTSTÖRUNGEN
- Selbsthilfe..
- Verhaltenstherapie und Psychotherapeutische Verfahren.
- FORMEN DER ANGSTERKRANKUNGEN.
- PHOBISCHE STÖRUNGEN.
- ANDERE ANGSTSTÖRUNGEN
- AGORAPHOBIE.
- SCHLUSSBEMERKUNGEN.....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Angsterkrankungen und untersucht die verschiedenen Facetten der Angst, sowohl im normalen als auch im krankhaften Kontext. Der Fokus liegt dabei auf der Entstehung, den Ursachen, den Merkmalen und den Behandlungsmöglichkeiten von Angststörungen.
- Definition und Abgrenzung der „normalen“ Angst von Angsterkrankungen
- Epidemiologie und Ursachen von Angststörungen
- Der Teufelskreis der Angst und seine Auswirkungen
- Mögliche Therapieansätze für Angsterkrankungen
- Verschiedene Formen von Angsterkrankungen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit dem Begriff Angst und stellt dessen vielfältige Erscheinungsformen und den Unterschied zur „normalen“ Angst dar. Es werden verschiedene Definitionen des Begriffs vorgestellt und der biologische Sinn der Angst sowie deren Merkmale erläutert.
Kapitel 2 beleuchtet Angst als Krankheit. Es werden die Epidemiologie der Angststörungen, die verschiedenen Ursachen und der Teufelskreis der Angst beschrieben. Außerdem werden Therapieansätze wie Selbsthilfe und Psychotherapie vorgestellt.
Im dritten Kapitel werden verschiedene Formen von Angsterkrankungen, wie z.B. phobische Störungen und andere Angststörungen, näher betrachtet.
Schlüsselwörter
Angst, Angststörungen, normale Angst, Phobien, Panikattacken, Therapie, Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Ursachen, Symptome, Epidemiologie
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Angst in dieser Arbeit definiert?
Angst wird als ein unangenehm empfundener emotionaler Gefühlszustand definiert, der zum normalen menschlichen Leben gehört, aber auch krankhafte Züge annehmen kann.
Was ist der Unterschied zwischen „normaler“ Angst und einer Angsterkrankung?
Normale Angst hat eine Schutzfunktion (z.B. vor Gefahren), während eine Angsterkrankung die menschliche Gesundheit bedroht und oft keinen realen Auslöser mehr benötigt.
Was versteht man unter dem „Teufelskreis der Angst“?
Dies beschreibt einen Prozess, bei dem körperliche Symptome der Angst die psychische Angst weiter verstärken, was zu einer Eskalation führt.
Welche Therapieformen werden für Angststörungen genannt?
Die Arbeit nennt Selbsthilfe, Verhaltenstherapie und verschiedene psychotherapeutische Verfahren als Behandlungsmöglichkeiten.
Welche Formen von Angsterkrankungen werden behandelt?
Es werden unter anderem phobische Störungen, Panikattacken und speziell die Agoraphobie thematisiert.
- Arbeit zitieren
- Bachelor Kai Noack (Autor:in), 2007, Angsterkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146271