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Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in der Schule mit dem Text "Susanne hat Angst und Wut"

Title: Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in der Schule mit dem Text "Susanne hat Angst und Wut"

Lesson Plan , 2010 , 18 Pages , Grade: "-"

Autor:in: Juliane Schäfer (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Stunde ist ein Versuch, handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht mit dem theaterpädagogischen Ansatz des Forumtheaters zu kombinieren. In Form eines offenen Unterrichts spielen bzw. improviseren die Schüler das Ende der Geschichte "Susanne hat Angst und Wut" und erleben und erproben dabei verschiedene Verhaltensweisen von Opfern und Tätern. Das Erlebte und mögliche Handlungsalternativen werden als Abschluss der Stunde diskutiert und in Bezug zur Realität an der eigenen Schule reflektiert. Die geplante Stunde ist zwar auf 45 min angelegt, was zwar realisierbar, aber knapp war. Optimal wäre eine Doppelstunde gewesen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Lehr- und Lernvoraussetzungen

2 Sachanalyse

2.1 „Susanne hat Angst und Wut“

2.2 Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

2.3 Das Forumtheater

3 Didaktische Entscheidungen

3.1 Einbettung der Stunde im Gesamtkonzept

3.2 Bezug zum Bildungsplan

3.1 Auflistung der Unterrichtsziele

4 Methodische Entscheidungen

4.1 Einstieg

4.2 Erarbeitung I

4.3 Erarbeitung I

4.4 Reflexion

4.5 Abschluss

5 Unterrichtsskizze

7 Anhang

7.1 Text „Susanne hat Angst und Wut“

7.2 Arbeitsblätter

7.3 Für die Schnellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Thematik „Gewalt in der Schule“ durch die Kurzgeschichte „Susanne hat Angst und Wut“ in einer achten Klasse handlungsorientiert zu behandeln, wobei die Methode des Forumtheaters zur Erarbeitung von Handlungsalternativen genutzt wird.

  • Analyse der Kurzgeschichte hinsichtlich ihrer Relevanz für das Thema Gewaltprävention.
  • Theoretische Fundierung des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts.
  • Einführung in die Methode des Forumtheaters nach Augusto Boal für den Deutschunterricht.
  • Planung und didaktische Begründung einer Unterrichtssequenz zu sozialem Verhalten.
  • Entwicklung von Arbeitsmaterialien zur Empathieförderung bei Schülern.

Auszug aus dem Buch

2.1 „Susanne hat Angst und Wut“

Die Erzählung von Frieder Stöckle handelt von Susanne, der weiblichen Protagonistin, die durch eine überraschende Reaktion eine gewaltvolle Situation abwendet.

Schauplatz der Szenerie ist der Schulhof. Aus auktorialer Erzählperspektive wird beschrieben, was in Susanne vorgeht, nachdem es zur Pause läutet. Sie hat Angst vor dem Lachen der Mitschüler, die im Gegensatz zu ihr „den Lauten, [...] Lachern und Schlägern“ gehören. Susanne erfährt durch diese Schüler körperliche und psychische Gewalt (Z. 30/31) und würde sich in der Pause am liebsten verstecken, findet jedoch keinen Platz dazu. Der Erzähler beschreibt den Pausenhof in diesem Kontext mit den kraftvollen Metaphern wie „eine ausgedehnte schreiende Fläche“ und ein „Riesenkäfig ohne Gitter“ (Z. 35 f). Besetzt von Angst sehnt Susanne ihre Mutter herbei und riecht an ihrem Vesperpapier, welches Gedanken an diese, ihr nahe stehende Person wachruft.

Doch das Unheil lässt sich nicht abwenden. Der 15-jährige Ali, der Täter, kommt und zerdrückt Susannes Pausenbrot mit seinem schwarzen Stiefel, nachdem es ihr aufgrund eines Stoßes aus der Hand gefallen war. Ali, der von seiner „Bewunderer-Gruppe“ (Z. 59) umgeben ist, kostet diesen Augenblick aus, „grinst“ und „dreht den Schul auf dem Vesper“ (Z. 61). Der allwissende Erzähler geht auch auf die Gründe für Alis Verhalten ein: „weil er selbst Angst hat, die Bewunderer-Gruppe zu verlieren, muss er immer dafür sorgen, dass etwas los ist“ (Z. 59 f). Susanne „ist steif vor Schreck“ (Z. 64). Doch dann erfährt die Situation eine unerwartete Wendung durch den Wut und Schmerz, der Susanne übermannt und sie zur körperlichen Gegenwehr befähigt. Ali lässt Susanne ab und gibt ihr nicht nur das zertretene Brot, sondern auch seine Orange. Susanne läuft weg und Ali muss das Gelächter seiner Gruppe über sich ergehen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Lehr- und Lernvoraussetzungen: Darstellung der Klassensituation, der Schülermotivation und der Leistungsniveaus sowie spezifischer individueller Besonderheiten einzelner Lernender.

2 Sachanalyse: Inhaltsangabe der Kurzgeschichte sowie theoretische Einordnung des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts und des Forumtheaters.

3 Didaktische Entscheidungen: Einbettung des Vorhabens in den Unterrichtskontext, Bezugnahme auf den Bildungsplan und Definition der Lernziele.

4 Methodische Entscheidungen: Detaillierte Beschreibung der geplanten Unterrichtsphasen vom Einstieg bis zum Abschluss inklusive konkreter Aufgabenstellungen.

5 Unterrichtsskizze: Tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf und die geplanten Aktivitäten der Lehrkraft und der Schüler.

7 Anhang: Bereitstellung der verwendeten Texte, der Arbeitsblätter für die Schüler und Zusatzaufgaben für leistungsstärkere Lernende.

Schlüsselwörter

Gewalt in der Schule, Susanne hat Angst und Wut, Forumtheater, Handlungsorientierter Unterricht, Produktionsorientierter Literaturunterricht, Szenische Interpretation, Sozialkompetenz, Empathie, Literaturdidaktik, Unterrichtsplanung, Rollenspiel, Schüleraktivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit primär?

Die Arbeit behandelt die Durchführung einer Unterrichtsstunde zum Thema Gewalt in der Schule, basierend auf der Kurzgeschichte „Susanne hat Angst und Wut“.

Welche fachdidaktischen Ansätze werden zentral verfolgt?

Im Zentrum steht der handlungs- und produktionsorientierte Literaturunterricht, kombiniert mit spiel- und theaterpädagogischen Elementen des Forumtheaters.

Was ist das Hauptziel der geplanten Stunde?

Die Schüler sollen sich spielerisch mit der Thematik Gewalt auseinandersetzen, Rollen einnehmen und Handlungsalternativen für Konfliktsituationen reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Es wird die Methode der szenischen Interpretation verwendet, die durch das Forumtheater-Konzept von Augusto Boal ergänzt wird.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse der Geschichte, didaktische Begründungen, methodische Planungen der Unterrichtsphasen sowie eine detaillierte Unterrichtsskizze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Gewaltprävention, Szenische Interpretation, Rollenspiel, Handlungs- und Produktionsorientierung sowie Literaturdidaktik.

Warum wird gerade das Forumtheater als Methode gewählt?

Das Forumtheater erlaubt es den Schülern, ein belastendes Szenario nachzuspielen, einzufrieren und alternative Verhaltensweisen auszuprobieren, um die Opferrolle aktiv zu verlassen.

Welche Rolle spielen die im Anhang enthaltenen Steckbriefe?

Die Steckbriefe dienen der intensiven Vorbereitung der Schüler auf ihre Rollen (Opfer, Täter, Zeuge), um die Innenwelt und die Beweggründe der Figuren besser zu verstehen.

Wie wird mit schnellen Schülern innerhalb der Unterrichtsstunde umgegangen?

Für besonders schnelle Schüler werden zusätzliche, differenzierte Arbeitsaufträge in Form von Mindmaps angeboten, um sie kognitiv weiter zu fordern.

Wie endet die Unterrichtsstunde laut Planung?

Zum Abschluss liest die Lehrkraft das Ende der Kurzgeschichte vor, das mit den zuvor durch die Schüler entwickelten Handlungsverläufen verglichen werden kann.

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Details

Title
Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in der Schule mit dem Text "Susanne hat Angst und Wut"
Grade
"-"
Author
Juliane Schäfer (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V145553
ISBN (eBook)
9783640656462
ISBN (Book)
9783640656424
Language
German
Tags
Spielerische Auseinandersetzung Thema Gewalt Schule Text Susanne Angst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Schäfer (Author), 2010, Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in der Schule mit dem Text "Susanne hat Angst und Wut", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145553
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