Die Managed-Care-Versorgung hat sich in den USA seit einigen Jahren als die Gesundheitsversorgungsform durchgesetzt. Wirtschaftlichkeitsreserven in Höhe von 10-35% gegenüber der GKV-Regelversorgung sind hier keine Seltenheit .
Diese Arbeit befasst sich mit der Kalkulation der Budgets für Gesundheitsleistungen im Managed-Care-Modell (MCM), im speziellen mit der Kalkulation von Kopfbudgets und individuellen Budgets.
Um einen Einblick in die Thematik und die Prinzipien bei der Kalkulation zu bekommen, werden zunächst die Grundlagen und Ziele einer Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets erläutert. Im Anschluss werden beide Budgets kalkuliert, ihre Besonderheiten hervorgehoben und die beiden Kalkulationsarten einander gegenübergestellt. Abschließend wird eine Schlussbetrachtung gegeben, die die Kalkulationsergebnisse zusammenfasst und kurz die Kalkulation in der Praxis andeutet.
Inhaltsverzeichnis
- Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets
- Einleitung
- Grundlagen
- Begriffsdifferentiation Kopfbudgets/Kopfpauschale
- Honorierungsform „Kopfbudgets und kombinierte Budgets“
- Anreize und Substitutionsmöglichkeiten
- Bewältigung des versicherungstechnischen Risikos
- Das versicherungstechnische Äquivalenzprinzip
- Kalkulation
- Kalkulation des kombinierten Bruttobudgets
- Das kollektive Netto-Risikobudget
- Der kollektive Managementzuschlag
- Das kombinierte Bruttobudget
- Cream-Skimming
- Kalkulation des Brutto-Kopfbudgets
- Das individuelle Netto-Risikobudget
- Der individuelle Risikozuschlag
- Der individuelle Managementkostenzuschlag
- Das individuelle Brutto-Kopfbudget
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Kalkulation von Budgets für Gesundheitsleistungen im Managed-Care-Modell (MCM), insbesondere mit Kopfbudgets und individuellen Budgets. Die Arbeit erläutert die Grundlagen und Ziele der Kalkulation sowie die Besonderheiten beider Budgetformen und stellt sie einander gegenüber. Die Schlussbetrachtung fasst die Kalkulationsergebnisse zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die Kalkulation in der Praxis.
- Grundlagen der Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets
- Bedeutung von Anreizen und Substitutionsmöglichkeiten im MCM
- Bewältigung des versicherungstechnischen Risikos durch Kopfbudgets
- Kalkulation des kombinierten Bruttobudgets und des individuellen Brutto-Kopfbudgets
- Vergleich der Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Managed-Care-Versorgung als etablierte Gesundheitsversorgungsform in den USA vor und erläutert die Bedeutung der Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets im MCM. Sie skizziert den Aufbau der Arbeit.
- Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die Definition von Kopfbudgets, die Honorierungsform „Kopfbudgets und kombinierte Budgets“, die Anreize und Substitutionsmöglichkeiten, die Bewältigung des versicherungstechnischen Risikos und das versicherungstechnische Äquivalenzprinzip.
- Kalkulation: Das Kapitel beschäftigt sich mit der Kalkulation des kombinierten Bruttobudgets und des Brutto-Kopfbudgets. Es erläutert die Komponenten des jeweiligen Budgets, wie das kollektive/individuelle Netto-Risikobudget, den kollektiven/individuellen Risikozuschlag und den kollektiven/individuellen Managementkostenzuschlag.
Schlüsselwörter
Managed Care, Kopfbudgets, kombinierte Budgets, Kalkulation, Gesundheitsleistungen, Versicherungstechnisches Risiko, Äquivalenzprinzip, Anreize, Substitutionsmöglichkeiten
- Arbeit zitieren
- Martin Zelazny (Autor:in), 2007, Die Kalkulation von Kopfbudgets und kombinierten Budgets im Rahmen von Managed Care, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144232