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Inklusive Förderung für Grundschüler mit sprachlichen Beeinträchtigungen

Titre: Inklusive Förderung für Grundschüler mit sprachlichen Beeinträchtigungen

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2022 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der inklusiven Förderung von Grundschülern. Die zentrale Fragestellung lautet: „Mit welchen Strategien kann man Grundschüler, die sprachliche Beeinträchtigungen aufweisen, unterstützen?“ Als theoretische Grundlage dient die inklusive Pädagogik, die allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihren Auffälligkeiten, die Möglichkeit zum gemeinsamen Lernen an allgemeinbildenden Schulen einräumen soll, anstatt sie an Förderschulen zu unterrichten oder sie im Unterricht zu selektieren. Im Dezember 2006 verabschiedete die UNO Generalversammlung das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-Behindertenrechtskonvention, UN-BRK). Grund für die Entstehung war die Auffassung, dass Menschen mit Behinderungen weltweit nicht genügend Schutz vor Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren haben und immer noch davon betroffen sind. In Bezug auf Grundschüler bedeutet dies, dass Kindern mit einer Behinderung der Zugang zu allgemeinbildenden Schulen nicht verwehrt werden darf und sie gleichberechtigt am sogenannten inklusiven Unterricht teilhaben können und individuell gefördert werden. Im Projektteil wird exemplarisch veranschaulicht, wie zwei Grundschulkinder der ersten Klasse mit sprachlichen Beeinträchtigungen im phonologischen Bereich (Aussprachstörungen) mit der ganzen Klasse oder auch in der individuellen Einzelarbeit an einer Regelschule integrativ gefördert werden können. Anhand eines Trainingsprogramms zur Förderung des phonologischen Bewusstseins „Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi“ von Maria Förster werden spezielle Übungen und Spiele angeboten, die sich nachweislich positiv und erfolgreich auf den Schriftspracherwerb der Kinder auswirken.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Inklusion und Inklusive Pädagogik

2.2 Chancen inklusiver Pädagogik

2.3 Sprachliche Beeinträchtigungen vs. Behinderungen

3. Hauptteil: Das Projekt

3.1 Ausgangssituation

3.2 Zielerreichung

3.3 Projektdurchführung

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, effektive Strategien zur Unterstützung von Grundschülern mit sprachlichen Beeinträchtigungen innerhalb einer inklusiven Lernumgebung zu identifizieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Mit welchen Strategien kann man Grundschüler, die sprachliche Beeinträchtigungen aufweisen, unterstützen?“

  • Grundlagen der inklusiven Pädagogik und deren Bedeutung für das Bildungssystem.
  • Differenzierung zwischen sprachlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen.
  • Einsatz des Trainingsprogramms „Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi“ zur Förderung phonologischer Fähigkeiten.
  • Praktische Implementierung von Fördermaßnahmen im Klassenverband und in der Einzelbetreuung.
  • Die Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung motivierender und sozial integrativer Lernprozesse.

Auszug aus dem Buch

3.3 Projektdurchführung

Geplant ist, dass das Projekt am Anfang in einer längeren Einheit vorgestellt wird und anschließend kleinere Übungseinheiten in Form von Spielen mehrmals pro Woche in den Unterricht integriert werden. Da es Kindern dieser Altersstufe leichter fällt, sich Unterrichtsstoff mithilfe einer Identifikationsfigur einzuprägen und sie dadurch motivierter teilnehmen, wurde Hexe Susi ins Leben gerufen. Zunächst stellt die Lehrerin den Kindern die Geschichte von Hexe Susi und der Hexenoma vor, indem sie die Rahmengeschichte im Unterricht erzählt.

Es geht dabei um eine junge Hexe, die erst 133 Jahre alt ist und noch das Hexen lernen möchte. Das Problem ist nur, dass sie nicht lesen kann, aber das ist doch die Voraussetzung, um die Zaubersprüche zu verstehen. Im Laufe der Zeit lernt Susi das Lesen, indem sie sich mit vier verschiedenen Übungsbereichen (Lausch- und Reimaufgaben, Aufgaben zur Silbe, Aufgaben zu Phonemen, Aufgaben zum schnellen Lesen) des Programms auseinandersetzt. Die Hexenoma ist ihr dabei behilflich und zeigt ihr den Weg, Rabe Kunibert vermittelt ihr die Silbensprache und Kater Niko steht ihr in der Rolle des Trainers zur Seite. Außerdem geht sie in die Hexenschule, in der sie schnelles Lesen trainiert.

Die verschiedenen Übungen sind in die Rahmengeschichte integriert. Die Lehrerin kann passend dazu auch eine Verkleidung wählen, indem sie sich einen Hexenhut aufsetzt, um die Figur noch authentischer darzustellen. Auch die Hexenoma kann anhand einer großen Brille oder mit Perücke besser zur Geltung gebracht werden. Nachdem die Lehrerin die Geschichte spannend und kindgerecht vorgestellt hat, klärt sie mit den Kindern, was Reimen bedeutet. Die Lehrerin kann dabei auch in der Rolle der Hexenoma bleiben. Sicherlich gibt es in der Klasse Kinder, die darüber Bescheid wissen und dazu etwas sagen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, Grundschüler mit Sprachbeeinträchtigungen durch gezielte inklusive Strategien zu unterstützen, und verankert das Thema in der UN-Behindertenrechtskonvention.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der inklusiven Pädagogik und differenziert zwischen medizinisch diagnostizierten Behinderungen und lernrelevanten sprachlichen Beeinträchtigungen.

3. Hauptteil: Das Projekt: Hier wird ein konkretes Trainingsprogramm für zwei erstklassige Grundschüler mit phonologischen Problemen vorgestellt, wobei die spielerische Identifikationsfigur "Hexe Susi" im Mittelpunkt steht.

4. Fazit: Das Fazit unterstreicht das hohe Potenzial von inklusiver Bildung, wenn Lehrkräfte methodisch kompetent und mit Fingerspitzengefühl auf die heterogenen Bedürfnisse von Schülern eingehen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusive Pädagogik, Sprachliche Beeinträchtigungen, Grundschule, Phonologische Bewusstheit, Sprachförderung, Hexe Susi, gemeinsamer Unterricht, Schriftspracherwerb, Sonderpädagogik, Lautverwendungsstörungen, Förderprogramm, Heterogenität, Identifikationsfigur, Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Grundschülern, die Schwierigkeiten in der sprachlichen Entwicklung aufweisen, und untersucht, wie dies im Rahmen einer inklusiven Pädagogik gelingen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themenfelder sind die inklusive Beschulung, die Unterscheidung zwischen Sprachbehinderungen und -beeinträchtigungen sowie die praktische Anwendung von Förderkonzepten für den Schriftspracherwerb.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, mit denen Grundschüler mit sprachlichen Beeinträchtigungen in einem heterogenen Klassenverbund erfolgreich unterstützt und gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit beruht auf einer Literaturanalyse zu inklusiven Bildungskonzepten sowie der Konzeption eines exemplarischen Fallbeispiels für ein gezieltes phonologisches Trainingsprogramm.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt die Ausgangssituation eines Projekts, in dem zwei Grundschüler mit Lautverwendungsstörungen identifiziert werden, und erläutert detailliert die Durchführung eines spielbasierten Förderprogramms.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Inklusion, phonologische Bewusstheit, sprachliche Beeinträchtigungen und schulische Fördermaßnahmen sind prägende Schlüsselbegriffe der Arbeit.

Warum spielt die Figur „Hexe Susi“ eine zentrale Rolle?

Die Hexe Susi dient als Identifikationsfigur, die den Lerneinstieg motivierend gestaltet und Kindern in der ersten Klasse hilft, sich besser mit dem Unterrichtsstoff zu identifizieren und aktiver mitzuarbeiten.

Welche Rolle spielt die Lehrerin bei der Umsetzung?

Die Lehrerin fungiert nicht nur als Wissensvermittlerin, sondern nimmt durch Rollenspiele (z. B. als Hexenoma) und den Einsatz sensibler Unterstützung eine entscheidende Rolle für die emotionale und soziale Anbindung der Kinder ein.

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Résumé des informations

Titre
Inklusive Förderung für Grundschüler mit sprachlichen Beeinträchtigungen
Cours
Theorien der Sozialpädagogik
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
11
N° de catalogue
V1440771
ISBN (PDF)
9783964876645
Langue
allemand
mots-clé
sprachliche Beeinträchtigungen Grundschüler Herausforderung Chance inklusive Pädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Inklusive Förderung für Grundschüler mit sprachlichen Beeinträchtigungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440771
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Extrait de  11  pages
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