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Synoptischer Vergleich: Mk 9, 14-29. Die Heilung eines besessenen Knaben

Titre: Synoptischer Vergleich: Mk 9, 14-29. Die Heilung eines besessenen Knaben

Dossier / Travail , 2023 , 17 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Der vorliegende synoptische Vergleich bezieht sich auf die Perikope der Heilung eines besessenen Knaben. Grundlage dafür wird die Perikope im Markusevangelium sein, da es das wahrscheinlich älteste Evangelium neben Lukas und Matthäus darstellt. Des Weiteren diente es, laut der Zwei-Quellen-Theorie, gemeinsam mit einer griechischen Sammlung von Aussprüchen Jesu als eine schriftliche Vorlage für die Evangelien des Matthäus und Lukas. Auf Grundlage dessen kommt dem Markusevangelium in dieser Arbeit ein besonderes Augenmerk zu, in der Annahme Markus als den ersten Verfasser dieser Perikope zu sehen. Als Textvorlage des synoptischen Vergleichs dient die Lutherbibel aus dem Jahre 2017.

Für eine bessere Übersicht starte ich mit einem tabellarischen Vergleich. Hier sind die Versionen der Perikope nach Markus, Matthäus und Lukas in einer dreispaltigen Tabelle visualisiert. Da der Hauptfokus auf dem Evangelisten Markus liegt, werde ich zunächst die Perikope anhand dessen aufschlüsseln, um in den Folgekapiteln die Markusperikope zur Version im Matthäus- sowie Lukasevangelium getrennt voneinander zu betrachten. Anschließend folgt der synoptische Vergleich der drei Evangelien, wo ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede skizzieren werde. Bevor ich zu einem abschließenden Fazit komme werde ich genauer auf das in der Perikope geschilderte Krankheitsbild eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Tabellarische Übersicht der drei Evangelien

3. Mk 9, 14-29: Die Heilung eines besessenen Knaben

3.1. Vergleich mit Mt 17, 14- 21

3.2. Vergleich mit Lk 9, 37-42

4. Parallelen und Unterschiede der drei Evangelien

4.1. Exkurs: Epilepsie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, die Perikope der Heilung eines besessenen Knaben synoptisch zu vergleichen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie die Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas diese Wundererzählung unterschiedlich gewichten, strukturieren und theologisch akzentuieren.

  • Synoptischer Vergleich der Heilungserzählung nach Markus, Matthäus und Lukas
  • Analyse der Überlieferungsschichten und narrativen Strukturen
  • Betrachtung von Glaubensmotiven und dem Unvermögen der Jünger
  • Untersuchung der Heilungssymbolik und der Rolle Jesu als Exorzist

Auszug aus dem Buch

3. Mk 9, 14-29: Die Heilung eines besessenen Knaben

Die Heilung eines besessenen Knaben stellt im Markusevangelium eine Besonderheit der Wundergeschichten, in Form einer Exorzismusgeschichte, dar. Die Perikope schafft innerhalb der Wundererzählung eine tiefere Ebene zu eröffnen und thematisiert dabei insbesondere das Ringen um den Glauben.

Die Gliederung der Perikope setzt sich zunächst aus den einleitenden Angaben zusammen, die durch die vorausgehende Geschichte in Mk 9,2 weiterentwickelt werden, wodurch ein Zusammenhang der Perikope mit der Verklärungsgeschichte geschaffen wird. Durch eine neue Handlungsgeschichte und dem Auftreten neuer Figuren wird der Abschluss der vorherigen Erzählung deutlich gemacht.

Die Erzählung folgt dem Muster einer typischen Wundererzählung, wobei Einleitung und Exposition üblicherweise ausführlich geschildert werden. Die Einleitung beinhaltet Motive, wie das Auftreten des Wundertäters in den Versen 15 und 16, sowie das Auftreten des Hilfesuchenden in den Versen 17a und 18. Vers 19 nimmt in der Erzählung einen zentralen Punkt ein, da hier das Erschwernismotiv des Unglaubens aufgenommen wird. Die Verse 20 bis 21 schildern die Hilfsbitte der Notsituation des Knaben und beinhalten eine Beschreibung seines Krankheitsbilds.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Einführung in die thematische Einbettung der Perikope der Heilung eines besessenen Knaben und Vorstellung der methodischen Vorgehensweise.

2. Tabellarische Übersicht der drei Evangelien: Direkte synoptische Gegenüberstellung der Evangelientexte von Markus, Matthäus und Lukas zur visuellen Hervorhebung von Gemeinsamkeiten und Divergenzen.

3. Mk 9, 14-29: Die Heilung eines besessenen Knaben: Analyse der markinischen Erzählstruktur sowie der theologischen Gewichtung des Glaubensmotivs und der Bedeutung Jesu.

3.1. Vergleich mit Mt 17, 14- 21: Untersuchung der matthäischen Fassung, die durch Kürzungen und inhaltliche Akzentuierungen gekennzeichnet ist.

3.2. Vergleich mit Lk 9, 37-42: Analyse der lukanischen Adaption der Wundergeschichte unter Berücksichtigung der spezifischen erzählerischen Kürzungen und Umformulierungen.

4. Parallelen und Unterschiede der drei Evangelien: Synthetische Betrachtung der Unterschiede im Aufbau und in der Theologie der drei Evangelisten basierend auf der Zwei-Quellen-Theorie.

4.1. Exkurs: Epilepsie: Medizinhistorische Einordnung des in der Perikope beschriebenen Krankheitsbildes im antiken Kontext.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der unterschiedlichen Absichten der Evangelisten in Bezug auf die Wundererzählung und das Glaubensmotiv.

Schlüsselwörter

Heilung, Besessener Knabe, Markusevangelium, Synoptischer Vergleich, Exorzismus, Glaubensmotiv, Jünger ungläubiges Geschlecht, Zwei-Quellen-Theorie, Wundererzählung, Epilepsie, Theologie der Evangelisten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wundererzählung der Heilung eines besessenen Knaben, wie sie in den synoptischen Evangelien Markus, Matthäus und Lukas überliefert wird.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentral sind der synoptische Vergleich der Texte, die erzähltheoretische Analyse sowie die theologische Bedeutung des Glaubens und des Versagens der Jünger.

Was ist das Hauptziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die narrativen Nuancen und die bewusste redaktionelle Bearbeitung der Stoffe durch die jeweiligen Evangelisten herauszuarbeiten.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es wird eine synoptische Textanalyse durchgeführt, die durch tabellarische Vergleiche und exegetische Interpretationen der Versfolgen gestützt wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der markinischen Ur-Fassung, die nachfolgenden Vergleiche mit Matthäus und Lukas sowie die allgemeine synoptische Auswertung.

Wie lässt sich die Arbeit durch Schlagworte definieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Exerzise, Wunderglaube, Synoptik, Redaktionsgeschichte und biblische Exegese charakterisieren.

Warum wird im Exkurs das Thema Epilepsie behandelt?

Der Exkurs ordnet die im Text beschriebenen Symptome des Knaben (Schaum vor dem Mund, Stürze) aus medizinhistorischer Perspektive ein, um den antiken Blick auf Krankheit und Besessenheit zu verdeutlichen.

Welchen Stellenwert nimmt die Rolle der Jünger ein?

Die Jünger fungieren als Folie für den mangelnden Glauben und das Versagen, was den Kontrast zur Vollmacht Jesu in der Erzählung schärft.

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Résumé des informations

Titre
Synoptischer Vergleich: Mk 9, 14-29. Die Heilung eines besessenen Knaben
Université
University of Rostock
Note
3,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
17
N° de catalogue
V1406163
ISBN (PDF)
9783346959553
ISBN (Livre)
9783346959560
Langue
allemand
mots-clé
Markusevangelium Wundergeschichten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2023, Synoptischer Vergleich: Mk 9, 14-29. Die Heilung eines besessenen Knaben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1406163
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Extrait de  17  pages
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