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Jugendliche und Internet-Communities / Chats

Gratifikationen jugendlicher Internetnutzer durch Teilhabe an elektronischen Gemeinschaften

Title: Jugendliche und Internet-Communities / Chats

Thesis (M.A.) , 2001 , 214 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: M.A. Patrick Hammer (Author), Julius Mittenzwei (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Die Kommunikationswissenschaft hat sich mit dem Thema ′Online-Communities′ nur am Rande auseinandergesetzt - so gibt es bisher lediglich eine Handvoll Studien zu ihrer Nutzung. Welche Gratifikationen die Teilhabe an Internet-Communities liefern kann, wurde in diesen Untersuchungen jedoch nur partiell berücksichtigt. An diesem Punkt setzt die vorliegende Arbeit an. Es sollen die Motive für die Nutzung virtueller Gemeinschaften untersucht werden sowie die Gratifikationen, die sie ihren Mitgliedern bieten. Der Fokus liegt dabei auf der Hauptnutzergruppe - den Jugendlichen. Ziel ist es, den speziellen Nutzen virtueller Gesprächsforen für Teenager aufzuzeigen und einen umfassenden Katalog möglicher Gratifikationsdimensionen zu erstellen, um diesen von der Kommunikationswissenschaft vernachlässigten Forschungsbereich zu erhellen.

In drei Online-Gruppendiskussionen im Chat der Schüler- und Studentencommunity ′GRIN′3 sollen die Motive und Gratifikationen von Vielnutzern für die regelmäßige Teilnahme an einer virtuellen Gemeinschaft ermittelt werden. Dabei soll die Betrachtung des Alltags der Jugendlichen nicht vernachlässigt werden, da davon ausgegangen werden kann, dass die spezifischen Lebensumstände Heranwachsender sich gravierend auf deren Bedürfnisse auswirken. In der explorativen, qualitativen Untersuchung wird Wert darauf gelegt, möglichst viele der erdenklichen Gratifikationen zu ermitteln, um einen Gesamtkatalog der Nutzungsmotive aufstellen zu können.
In der Konzeptionsphase der vorliegenden Arbeit hat der Kommunikationsforscher Prof. Dr. Höflich von der Universität Erfurt wertvolle Anregungen gegeben, um das Gesamtkonzept der Studie zu optimieren.
Im ersten, theoretischen Teil der Arbeit sollen die medienwissenschaftlichen Grundlagen zur empirischen Untersuchung vorgestellt werden. Betrachtet wird die Kommunikation innerhalb elektronischer Gemeinschaften, ebenso Jugendliche und die Lebensphase, in der sie sich befinden und letztendlich die für die Studie relevanten kommunikationswissenschaftlichen Theorien. Im empirischen Teil wird daraufhin die grundlegende Forschungsfrage mit den zugehörigen Untersuchungsfragen vorgestellt. Im Anschluss daran wird die Untersuchungsmethode und die Konzeption der Studie präsentiert. Die Ergebnisse der Auswertung der Online-Gruppendiskussionen sollen letztlich dazu beitragen, die Forschungslücke im Bereich der Nutzung virtueller Communities zu schließen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Theoretischer Teil

1. Einleitung

2. Elektronische Gemeinschaften und ihre Nutzung

2.1 Nutzung des Internet

2.2 Elektronische Gemeinschaften

2.2.1 Der Begriff der Interaktivität

2.2.2 Formen computervermittelter Kommunikatio

2.2.3 Computerrahmen

2.3 Nutzung elektronischer Gemeinschaften

2.3.1 Mediale Kontakte in elektronischen Gemeinschaften

2.3.2 Umgang der Nutzer mit medialen Restriktionen

2.3.3 Veränderung sozialer Beziehungen durch virtuelle Gemeinschaften

2.4 Zusammenfassende Betrachtung

3. Jugendliche als Mediennutzer

3.1 Definition des Begriffs 'Jugend'

3.2 Lebenssituation und Einstellung Jugendlicher

3.3 Mediennutzung - Internetnutzung Jugendlicher

4. Theoretische Grundlagen

4.1 Der Uses and Gratifications Approach

4.1.1 Erweiterungen des Uses and Gratifications Approach

4.1.2 Empirische Befunde

4.1.3 Uses and Gratifications und Internet

4.2 Ethnomethodologischer Ansatz

II. Empirischer Teil

1. Forschungsgegenstand

2. Forschungsfragen

3. Methodenwahl und Untersuchungsdesign

3.1 Gruppendiskussionen - Online-Gruppendiskussionen

3.1.1 Explorative Vorgehensweise

3.1.2 Beschreibung der Methode

3.1.3 Durchführung

3.1.4 Auswertung

3.1.5 Die Besonderheiten der Online-Gruppendiskussion

3.1.6 Kritische Betrachtung

3.2 Durchführung der Studie

3.2.1 Untersuchungsdesign

3.2.2 Rekrutierung der Teilnehmer

3.2.3 Gesprächsleitfaden

3.2.4 Datenerhebung

3.2.5 Datenauswertung

4. Ergebnisse

4.1 Soziodemographie der Teilnehmer

4.2 Auswertung der Ergebnisse

4.2.1 Was erwarteten sich die User von der Community vor der ersten Nutzung?

4.2.2 Welche Motive und Bedürfnisse bewegen die User zur Communitynutzung?

4.2.3 Welche der angegebenen Bedürfnisse der User werden durch die Communitynutzung tatsächlich befriedigt?

4.2.4 Unterscheidet sich der Stellenwert bestimmter Gratifikationen der Communitynutzung von dem der Gratifikationen anderer medialer und nicht-medialer Quellen?

4.2.5 Welche Community-Features sind den Nutzern besonders wichtig, welche nutzen sie am häufigsten für was?

4.2.6 Durch was zeichnet sich die spezifische Form der Interaktion innerhalb Communities für die Nutzer besonders aus?

4.2.7 Wie stark ist die Verbundenheit zur Community, nutzen die User noch andere Communities?

4.2.8 Wie läuft die Einbindung der Communitynutzung in den Alltag ab und welche Erfahrungen werden ins reale Leben übertragen?

4.2.9 Wie werden Freundschaften und Bekanntschaften gepflegt und sind in der Community entstandene Freundschaften vergleichbar mit 'realen' Freundschaften?

4.2.10 Wodurch erbringt die Communitynutzung eine Hilfeleistung zur Bewältigung der Jugendphase und wie bedeutsam ist diese?

5. Zusammenfassung und Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Motive und Gratifikationen, die jugendliche Internetnutzer dazu bewegen, regelmäßig an virtuellen Gemeinschaften teilzunehmen. Ziel ist es, die spezifischen Bedürfnisse der Jugendphase im Kontext computervermittelter Kommunikation zu analysieren und ein Verständnis für den Nutzen dieser sozialen Netzwerke zu entwickeln.

  • Analyse der Mediennutzung Jugendlicher im Internet.
  • Untersuchung der psychologischen und soziologischen Motive für die Teilnahme an Online-Communities.
  • Ermittlung des Gratifikationspotenzials virtueller Gemeinschaften für die Bewältigung der Jugendphase.
  • Gegenüberstellung von Online-Interaktionen mit traditionellen medialen und nicht-medialen Quellen.
  • Explorative Studie mittels Online-Gruppendiskussionen in der Community GRIN.de.

Auszug aus dem Buch

Elektronische Gemeinschaften

'Communities', 'virtuelle Gemeinschaften', 'elektronische Gemeinschaften' - all dies sind Bezeichnungen für ein soziales Phänomen, aber auch für eine Marketingstrategie, auf die man im World Wide Web immer häufiger trifft. Das Internet wird bei diesen Gemeinschaften als Medium interpersonaler Kommunikation genutzt. Der User ist im Gegensatz zu den herkömmlichen Massenmedien nicht darauf beschränkt, Informationen zu empfangen, sondern kann umgekehrt auch Informationen an andere Mitnutzer versenden.

Elektronische Gemeinschaften definieren sich "als Netzwerke von aktiv miteinander in Kontakt stehenden Kommunikanten, die verschiedene Formen von Beziehungen pflegen" und entstehen immer dann, wenn "Menschen relativ dauerhaft medial in Kontakt treten."

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung virtueller Gemeinschaften für Jugendliche und stellt das Ziel auf, spezifische Nutzungsgratifikationen in diesem Bereich zu identifizieren.

2. Elektronische Gemeinschaften und ihre Nutzung: Es werden Begrifflichkeiten und theoretische Rahmenbedingungen der Internet- und Community-Nutzung erläutert, wobei ein Fokus auf interpersonalen Aspekten liegt.

3. Jugendliche als Mediennutzer: Dieses Kapitel definiert die Lebensphase 'Jugend' und beleuchtet die medienbezogenen Entwicklungsaufgaben und Lebensumstände Heranwachsender.

4. Theoretische Grundlagen: Hier werden der 'Uses and Gratifications Approach' sowie der ethnomethodologische Ansatz als Basis für die empirische Untersuchung eingeführt.

II. Empirischer Teil: Der empirische Abschnitt umfasst die Forschungsgegenstände, Methodenwahl (Online-Gruppendiskussionen) sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Ergebnisse zur Community-Nutzung.

Schlüsselwörter

Elektronische Gemeinschaften, Virtuelle Communities, Jugendliche, Internetnutzung, Uses and Gratifications Approach, Ethnomethodologie, Online-Gruppendiskussion, Interpersonale Kommunikation, Medienwirkung, Sozialisation, Identitätsbildung, Gratifikationen, Bedürfnisbefriedigung, Soziale Interaktion, Jugendphase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit erforscht die Gründe und den persönlichen Nutzen, den jugendliche Internetnutzer aus der regelmäßigen Teilnahme an virtuellen Gemeinschaften (Communities) ziehen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die Mediennutzung Jugendlicher, der Aufbau sozialer Beziehungen im digitalen Raum sowie die Frage, wie diese Online-Angebote zur Unterstützung bei Entwicklungsaufgaben im Erwachsenwerden beitragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Katalog möglicher Gratifikationsdimensionen zu erstellen, um einen bisher vernachlässigten Forschungsbereich der Kommunikationswissenschaft zu erhellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen, explorativen Ansatz durch drei Online-Gruppendiskussionen innerhalb der Schüler- und Studentencommunity GRIN.de.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der medienwissenschaftliche Grundlagen und Ansätze wie den 'Uses and Gratifications Approach' erläutert, und einen empirischen Block, der die Ergebnisse aus den Gruppendiskussionen analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem elektronische Gemeinschaften, Identitätsbildung, soziale Integration, Interaktivität, Jugendphase und Bedürfnisbefriedigung.

Wie spielt die Anonymität im Chat bei der Bedürfnisbefriedigung eine Rolle?

Die Anonymität senkt soziale Hemmschwellen und ermöglicht den Nutzern, offener über sensible oder private Themen zu sprechen, als dies im direkten persönlichen Kontakt im realen Leben manchmal möglich ist.

Inwiefern beeinflusst das Alter der Nutzer die Art der Community-Nutzung?

Die Untersuchung zeigt, dass Jugendliche die Community intensiv für den Aufbau von Peer-Group-Netzwerken, zur Identitätsfindung und zur Bewältigung jugendspezifischer Alltagsprobleme nutzen, was sich durch spezifische Bedürfnisse von der Nutzung durch Erwachsene unterscheiden kann.

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Details

Title
Jugendliche und Internet-Communities / Chats
Subtitle
Gratifikationen jugendlicher Internetnutzer durch Teilhabe an elektronischen Gemeinschaften
College
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Course
Magisterprüfung
Grade
1,7
Authors
M.A. Patrick Hammer (Author), Julius Mittenzwei (Author)
Publication Year
2001
Pages
214
Catalog Number
V1387
ISBN (eBook)
9783638108638
ISBN (Book)
9783638630788
Language
German
Tags
Jugendliche Internet-Communities Chats Magisterprüfung grin.de
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Patrick Hammer (Author), Julius Mittenzwei (Author), 2001, Jugendliche und Internet-Communities / Chats, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1387
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