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Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft

Title: Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft

Project Report , 2008 , 37 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: B.A. Thomas Brösicke (Author)

Urban and Regional Planning
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Seit Mitte der 90er Jahre hat sich der Wohnungsmarkt in vielen Teilen Deutschlands von einem „Vermietermarkt“ zu einem „Mietermarkt“ gewandelt. Nun entscheidet der Mieter über den Anbieter, bei dem er seine Wohnung anmietet, sowie über die Größe, Lage und Ausstattung selbiger.

Dies ist vor allem auf den demographischen Wandel und dem damit verbundenen Angebotsüberhang an Wohnungen zurückzuführen.

Da sich die Wohnungsangebote und Preise unter den verschiedenen Vermietern angenähert haben und somit zwischen den Anbietern unter diesen Gesichtspunkten kaum Unterschiede festzustellen sind, muss auf andere Dienstleistungen zurückgegriffen werden, um die Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu verteidigen und auszubauen.

Auch der GdW-Präsident Lutz Freitag betonte bei einer Pressemitteilung in diesem Jahr: „Die demographische Entwicklung macht das seniorengerechte Wohnen zum Zukunftsmarkt. Die Wohnung kann sich dabei in der Zukunft sogar als dritter Gesundheitsstandort entwickeln."

Aufgrund der zunehmenden Alterung der Menschen und damit auftretende Einschränkungen im täglichen Leben, ist es für einen Vermieter wirtschaftlich attraktiv, spezielle Konzepte für die wachsende Altersgruppe ab 60 zu entwickeln, um diesen zahlungskräftigen Bevölkerungszweig langfristig an sich zu binden.

Mit der baulichen Anpassung an diese Bedingungen, der Montage von Aufzugsanlagen und barrierefreien Wohnungen, sowie dem Neubau einer zentrumsnahen altersgerechten Wohnungsanlage wird die erste Säule der Altersorientierung aufgestellt.

Doch allein altersgerechtes Wohnen genügt nicht, um die entscheidenden Impulse für einen Umzug und Anmeldung in unserer Genossenschaft zu senden. Vielmehr punktet man mit einem auf spezielle Altersgruppen zugeschnittenem Dienstleistungsprogramm.

Hierbei ist jedoch zu beachten,
1. Welche Dienstleistungen werden vermutlich von älteren Menschen angenommen? und
2. Welche Projekte sind in Verbindung mit deren Wirtschaftlichkeit durchsetzbar?
Des Weiteren ist zu klären, in welcher Rechtsform die Dienstleistungen angeboten werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, ein realistisches Dienstleistungskonzept, vornehmlich für die älteren Mitglieder der Genossenschaft, zu entwickeln und dessen Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.

Zusätzlich wird analysiert, wie und in welcher unternehmerischen Form die Leistungen am besten angeboten werden könnten.

Excerpt


Gliederung

1 Problemstellung

2 Aufgabenfelder der Wohnungswirtschaft und moderne Konzepte

2.1 historische Aufgaben der Wohnungsunternehmen

2.2 neue Ansprüche an den Vermieter

2.3 mögliche neue Dienstleistungen

2.3.1 Haushaltshilfe

2.3.2 Betreuungsdienste

2.3.3 Freizeitbereich - Nachbarschaftstreff

2.3.4 Sicherheitsdienst

2.3.5 Umzugshilfe und Renovierung

2.3.6 Fahrdienste

2.3.7 Beratung und sozialpädagogische Leistungen

2.3.8 Sonstige Dienstleistungen

2.3.9 Concierge

3 Wirtschaftlichkeit

3.1 Dienstleistungspakete

3.2 geeignete Rechtsformen

3.2.1 Einführung in die Thematik der Unternehmensformen

3.2.2 tabellarischer Vergleich zwischen Kapitalgesellschaft und Verein

3.2.3 Ergebnisse des Vergleichs

4 Auswertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Dienstleistungskonzepts, das insbesondere auf die Bedürfnisse älterer Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft zugeschnitten ist, um deren langfristige Bindung an das Unternehmen zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit durch Zusatzangebote zu erhöhen.

  • Analyse des demographischen Wandels als Herausforderung für die Wohnungswirtschaft.
  • Konzeption wohnbegleitender Dienstleistungen für ältere Zielgruppen.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit und Finanzierbarkeit der Konzepte.
  • Vergleich geeigneter Rechtsformen zur Umsetzung der neuen Serviceangebote.

Auszug aus dem Buch

2. 2 neue Ansprüche an den Vermieter

Die Vorstellungen vom Wohnen haben sich durch die demographischen und sozialstrukturellen Veränderungen der letzten Jahre, die gekennzeichnet sind durch neue Haushaltstypen, die Individualisierung und Pluralisierung der Lebensstile und den Wertewandel in der Gesellschaft, verändert.

Denn Wohnen bedeutet schon lange nicht mehr, nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Die Wohnung ist ein Ort, an den man sich zurückziehen kann, wo das Zusammenleben der Familie stattfindet, wo man neben der Arbeitsstätte einen Großteil seiner Zeit verbringt und Hobbys und Interessen nachgeht, um sich und seine Persönlichkeit zu entfalten. In die Ausstattung und Gestaltung der Wohnung wird oft sehr viel Zeit, Energie und Geld investiert, weil der Mensch sich heimisch und wohl fühlen möchte.

In der Wohnungswirtschaft war lange Zeit typisch, dass sie sich auf ein relativ homogenes Produkt konzentrierte: die Wohnung. Eine Standardausstattung in Bezug auf Anzahl und Größe der Räume, Einrichtung, Lage der Anschlüsse, Einförmigkeit des Typenbaus, vor allem in den neuen Bundesländern, sowie geringfügige Qualitätsunterschiede prägten den Wohnungsbau. Wohnungen wurden in Mengen und für einen Markt von anonymen Kunden produziert.

„Dieses Produktionsmuster, nämlich die Massenproduktion eines standardisierten Gutes, wurde von Henry Ford entwickelt und wird als „Fordismus“ mit seinem Namen verbunden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel vom Vermieter- zum Mietermarkt aufgrund des demographischen Wandels und begründet die Notwendigkeit spezieller Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder.

2 Aufgabenfelder der Wohnungswirtschaft und moderne Konzepte: Hier werden die historischen Ursprünge von Wohnungsunternehmen dargestellt und moderne, kundenorientierte Dienstleistungsansätze zur Differenzierung im Wettbewerb diskutiert.

3 Wirtschaftlichkeit: Dieser Teil analysiert die Finanzierung und Organisation der Dienstleistungspakete sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Rechtsformen wie Verein und GmbH für die Umsetzung.

4 Auswertung: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung der untersuchten Konzepte zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung an die Bedürfnisse der Mieter.

Schlüsselwörter

Wohnungswirtschaft, demographischer Wandel, Dienstleistungskonzepte, ältere Mitglieder, Wohnungsgenossenschaft, Mieterservice, Wirtschaftlichkeit, Rechtsformen, Verein, GmbH, Kundenzufriedenheit, Quartiersmanagement, Immobilienmarkt, Altersgerechtes Wohnen, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Wohnungsunternehmen durch die Einführung spezieller Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder ihre Marktposition stärken und gleichzeitig dem demographischen Wandel begegnen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Bereiche Wohnbedürfnisse älterer Menschen, Entwicklung von Servicekonzepten (wie Concierge oder Haushaltshilfen) sowie die wirtschaftliche und rechtliche Prüfung dieser Vorhaben ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Entwicklung eines realistischen und wirtschaftlich tragfähigen Dienstleistungskonzepts, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Genossenschaftsmitglieder zugeschnitten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse in Kombination mit einer ökonomischen Betrachtung der verschiedenen Dienstleistungspakete und einem rechtlichen Vergleich verschiedener Unternehmensformen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der veränderten Ansprüche an Vermieter, die konkrete Ausarbeitung verschiedener Dienstleistungsangebote und eine betriebswirtschaftliche Analyse zur Rentabilität und Rechtsformwahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wohnungsbaugenossenschaft, Dienstleistungsprogramm, Wirtschaftlichkeit, demographischer Wandel und Rechtsformwahl.

Warum wird der Concierge-Dienst als sinnvoll erachtet?

Der Concierge verbessert laut Arbeit den Service und die Sicherheit in größeren Wohnblöcken erheblich, was die Mieterzufriedenheit steigert und die Nachfrage nach den Wohnungen stabilisiert.

Warum wird der Verein als Rechtsform gegenüber der GmbH bevorzugt?

Der Verein bietet steuerliche Vorteile, da er oft von Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit ist, was zur Erreichung des Ziels niedriger Preise für die Dienstleistungen beiträgt.

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Details

Title
Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft
Grade
1,6
Author
B.A. Thomas Brösicke (Author)
Publication Year
2008
Pages
37
Catalog Number
V138658
ISBN (eBook)
9783640469239
ISBN (Book)
9783640469420
Language
German
Tags
Wohnungswirtschaft seniorengerechtes Wohnen Dienstleistung Mieter betreutes Wohnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Thomas Brösicke (Author), 2008, Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138658
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