Diese mit Bestnote bewertete Master-Thesis stellt ein Entscheidungsmodell vor, mit dem sich klassische IT-Projektmanagement-Methoden (Wasserfall) mit agilen Methoden (z.B. Scrum) vereinen lassen. Bei der Auswahl der für den eigenen Projektkontext erfolgsversprechenden Methoden-Kombination werden Unterschiede und Besonderheiten berücksichtigt, die sich durch verschiedene Projekt-Settings – wie bspw. Teamgröße und Budgetumfang – ergeben. Insofern bietet das in dieser Thesis erarbeitete und aufgezeigte Entscheidungsmodell eine flexible Entscheidungsunterstützung für IT-Projektleiter unterschiedlichster Projekt-Rahmenbedingungen.
Die Ergebnisse dieser Master-Thesis basieren auf einer wissenschaftlich durchgeführten Umfrage. Die Ergebnisse lassen sich insofern auch im Kontext ähnlicher Fragestellungen im Themenkomplex des IT-Projektmanagements weiterverwenden.
Weiterhin bietet diese Thesis neben einem sehr umfangreichen Quellenverzeichnis und Anhang auch Ansatzpunkte für weiterführende Themen einer wissenschaftlichen Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- 0 Abstract
- 1 Einleitung
- 2 Projektmanagement-Methoden
- 2.1 Definitionen und Einordnung
- 2.2 Competence Baseline
- 2.2.1 Einleitung
- 2.2.2 Verfahren
- 2.2.2.1 Abdeckungsanalyse
- 2.2.2.2 Anforderungsmanagement
- 2.2.2.3 Auftraggeberbefragung
- 2.2.2.4 Aufwandtrendanalyse
- 2.2.2.5 Befugniszuweisung
- 2.2.2.6 Belastungsselbstreflexion
- 2.2.2.7 Benutzerbefragung
- 2.2.2.8 Externes Projektcoaching
- 2.2.2.9 Finanzmittelplanung
- 2.2.2.10 Innovationsmanagement
- 2.2.2.11 Konfliktprävention
- 2.2.2.12 Kosten-Nutzen-Analyse
- 2.2.2.13 Kostentrendanalyse
- 2.2.2.14 Krisenfrüherkennung
- 2.2.2.15 Kritischer Pfad
- 2.2.2.16 Mehrdimensionales Denken
- 2.2.2.17 Meilensteintrendanalyse
- 2.2.2.18 Mitarbeiterbefragung
- 2.2.2.19 Nutzenanalyse
- 2.2.2.20 Projektcontrolling
- 2.2.2.21 Projekt(management)-Benchmarking
- 2.2.2.22 Projektmanager-Zertifizierungen
- 2.2.2.23 Risikomanagement
- 2.2.2.24 Situationsanalyse
- 2.2.2.25 Stakeholdermanagement
- 2.2.2.26 SWOT-Analyse
- 2.2.2.27 Total Quality Management
- 2.2.2.28 Wirtschaftlichkeitsrechnung
- 2.2.3 Artefakte
- 2.2.3.1 Ethikkodex
- 2.2.3.2 Glossar
- 2.2.3.3 Kommunikationsplattformen
- 2.2.3.4 Lastenheft
- 2.2.3.5 Machbarkeitsstudie
- 2.2.3.6 Meilensteinnetzplan
- 2.2.3.7 Persönlichkeitsprofile
- 2.2.3.8 Pflichtenheft
- 2.2.3.9 Rollenanforderungsprofile
- 2.2.3.10 Ursachen-Wirkungsdiagramm
- 2.3 Body of Knowledge Guide
- 2.3.1 Einleitung
- 2.3.2 Organisation
- 2.3.2.1 Ausgeglichene Matrixorganisation
- 2.3.2.2 Funktionsorientierte Organisation
- 2.3.2.3 Projektorientierte Organisation
- 2.3.2.4 Ressourcenverfügbarkeit Teilzeit
- 2.3.2.5 Ressourcenverfügbarkeit Vollzeit
- 2.3.2.6 Schwache Matrixorganisation
- 2.3.2.7 Starke Matrixorganisation
- 2.3.3 Verfahren
- 2.3.3.1 Budgetreserve
- 2.3.3.2 Change Management
- 2.3.3.3 Experteneinbeziehung
- 2.3.3.4 Macht-Interessen-Analyse
- 2.3.3.5 Make-or-Buy-Analyse
- 2.3.3.6 Phasenorientiertes Projektmanagement
- 2.3.3.7 Qualitätskosten
- 2.3.3.8 Qualitätsmetriken
- 2.3.3.9 Scope-Management
- 2.3.3.10 Szenarienanalyse
- 2.3.3.11 Teambildung und -erhaltung
- 2.3.4 Artefakte
- 2.3.4.1 Unternehmensweite Informationsdatenbank
- 2.3.4.2 Verantwortlichkeitsmatrix
- 2.4 Projects in Controlled Environments 2
- 2.4.1 Einleitung
- 2.4.2 Organisation
- 2.4.2.1 Änderungsausschuss
- 2.4.2.2 Lenkungsausschuss
- 2.4.2.3 Projektmanager
- 2.4.2.4 Projektsicherungsteam
- 2.4.2.5 Projektunterstützung
- 2.4.2.6 Teammanager
- 2.4.3 Verfahren
- 2.4.3.1 Kommunikationsmanagement-Strategie
- 2.4.3.2 Konfigurationsmanagement-Strategie
- 2.4.3.3 Pre-Projektphase
- 2.4.3.4 Qualitätsmanagement-Strategie
- 2.4.3.5 Risikomanagement-Strategie
- 2.4.3.6 Steuern nach dem Ausnahmeprinzip
- 2.4.4 Artefakte
- 2.4.4.1 Arbeitspakete
- 2.4.4.2 Ausnahmebericht
- 2.4.4.3 Business Case
- 2.4.4.4 Erfahrungsbericht
- 2.4.4.5 Erfahrungsprotokolle
- 2.4.4.6 Konfigurationsdatensätze
- 2.4.4.7 Nutzenrevisionsplan
- 2.4.4.8 Offene-Punkte-Liste
- 2.4.4.9 Phasenabschlussbericht
- 2.4.4.10 Phasenplan
- 2.4.4.11 Produktbeschreibung
- 2.4.4.12 Produktstatusauskunft
- 2.4.4.13 Projektabschlussbericht
- 2.4.4.14 Projektbeschreibung
- 2.4.4.15 Projektleitdokumentation
- 2.4.4.16 Projektplan
- 2.4.4.17 Projektstatusbericht
- 2.4.4.18 Projekttagebuch
- 2.4.4.19 Qualitätsregister
- 2.4.4.20 Risikoregister
- 2.4.4.21 Teamplan
- 2.4.4.22 Teamstatusbericht
- 2.5 Scrum
- 2.5.1 Einleitung
- 2.5.2 Organisation
- 2.5.2.1 Moderator
- 2.5.2.2 Product Owner
- 2.5.3 Verfahren
- 2.5.3.1 Aufwand-Schätz-Meeting
- 2.5.3.2 Daily Standup
- 2.5.3.3 Kick-off-Workshop
- 2.5.3.4 Produktreviews
- 2.5.3.5 Projektretrospektive
- 2.5.3.6 Selbstorganisiertes Entwicklungsteam
- 2.5.3.7 Sprints
- 2.5.4 Artefakte
- 2.5.4.1 Definition of Done
- 2.5.4.2 Definition of Ready
- 2.5.4.3 Product Backlog
- 2.5.4.4 Taskboard
- 2.5.4.5 User Stories
- 2.5.4.6 Vision
- 3 Entwicklung des Entscheidungsmodells
- 3.1 Einleitung
- 3.2 Clustering der Kernmodule
- 3.3 Umfrage
- 3.3.1 Zielsetzung- und Definition
- 3.3.2 Design
- 3.3.2.1 Umfragebedingungen und -art
- 3.3.2.2 Inhaltliche Elemente
- 3.3.2.3 Visuelle Gestaltung
- 3.3.2.4 Rahmenbedingungen und Pretest
- 3.3.3 Ergebnisse
- 3.3.3.1 Umfragedurchführung und -daten
- 3.3.3.2 Erfolgsdefinition
- 3.3.3.3 Erste sekundäre Forschungsfrage
- 3.3.3.4 Zweite sekundäre Forschungsfrage
- 3.3.3.5 Primäre Forschungsfrage
- 3.4 Entscheidungsmodell
- 4 Anwendung des Entscheidungsmodells
- 4.1 Generische Anwendung
- 4.2 Praxisbeispiele
- 4.2.1 Erfolgreiches Projekt
- 4.2.2 Gescheitertes Projekt
- 5 Bewertung des Entscheidungsmodells
- 6 Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- Erfolgsfaktoren für IT-Projekte
- Synthese etablierter Projektmanagement-Methoden
- Entwicklung eines Entscheidungsmodells für die Methodenwahl
- Abhängigkeit der Methodenwahl vom Projektsetting und Projekterfolg
- Praxisrelevante Anwendung des Entscheidungsmodells
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Master-Thesis beschäftigt sich mit der Entwicklung eines modularen Entscheidungsmodells für die Synthese etablierter Methoden im IT-Projektmanagement. Das Ziel ist die Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit von IT-Projekten durch die gezielte Auswahl und Kombination von Methodenelementen, basierend auf den spezifischen Rahmenbedingungen des jeweiligen Projektes. Die primäre Forschungsfrage lautet: Welche Clustermodule erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit eines IT-Projektes und welche reduzieren diese in Abhängigkeit vom Projektsetting?
Zusammenfassung der Kapitel
Die Master-Thesis gliedert sich in sechs Kapitel. Kapitel 1 führt in das Thema ein und erläutert die Problematik der Auswahl und Anwendung von Projektmanagement-Methoden. In Kapitel 2 werden etablierte Projektmanagement-Methoden und deren Kernmodule vorgestellt. Kapitel 3 beschreibt den Entwicklungsprozess des Entscheidungsmodells, einschließlich des Clusterings der Kernmodule, der Durchführung einer Umfrage unter IT-Projektmanagern und der statistischen Analyse der Umfragedaten. Die Anwendung des Entscheidungsmodells wird in Kapitel 4 anhand von realen Projekten demonstriert. In Kapitel 5 erfolgt eine kritische Würdigung des entwickelten Modells und die Darstellung der Grenzen des Modells im Hinblick auf Aussagekraft und Anwendung. Die Master-Thesis endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Die Master-Thesis befasst sich mit den Themen IT-Projektmanagement, Projektmanagement-Methoden, Hybrid Project Management Model, Entscheidungsmodell, Clustermodule, Projektsetting, Projekterfolg, Umfrage und statistische Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Wie lassen sich Wasserfall- und agile Methoden im IT-Projektmanagement vereinen?
Die Arbeit stellt ein modulares Entscheidungsmodell vor, das basierend auf dem Projektkontext (z.B. Teamgröße, Budget) die optimale Kombination klassischer und agiler Elemente ermittelt.
Welche Rolle spielt das "Projekt-Setting" für den Erfolg?
Unterschiedliche Rahmenbedingungen wie Budgetumfang und Teamgröße erfordern verschiedene Methoden-Clustermodule, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu maximieren.
Welche PM-Standards wurden in der Thesis untersucht?
Die Arbeit berücksichtigt etablierte Standards wie Competence Baseline (IPMA), Body of Knowledge (PMI), PRINCE2 und Scrum.
Auf welcher Basis wurde das Entscheidungsmodell entwickelt?
Die Ergebnisse basieren auf einer wissenschaftlich durchgeführten Umfrage unter IT-Projektleitern und einer statistischen Analyse der Erfolgsfaktoren.
Bietet die Arbeit auch praktische Beispiele?
Ja, die Anwendung des Modells wird anhand von Praxisbeispielen für ein erfolgreiches und ein gescheitertes Projekt demonstriert.
- Quote paper
- Max Reckenburg (Author), 2015, Modulares Entscheidungsmodell zur Synthese etablierter Methoden im IT-Projektmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1377375