Kaiser Friedrich Barbarossa hat im Zuge von fünf Italienzügen versucht, die lombardischen Städte unter seine Herrschaft zu bringen. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen geriet er immer wieder in den Konflikt mit dem Papsttum. Romualds Chronik über den Friedensvertrag von Venedig bildet zu diesem historischen Ereignis die Hauptquelle. Im Zuge der Quelleninterpretation gehe ich der Frage nach, wie Romuald von Salerno den Friedensschluss von Venedig in seinen Werken inszenierte und seinem Weltbild anpasste.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zusammentreffen des Kaisers mit dem Papst
- Quellenkritik
- Historische Gegebenheiten
- Romuald Salerno und seine Motive
- Romualds Chronik als Mittel zur Darstellung des eigenen Weltbilds
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Inszenierung des Friedensvertrages von Venedig durch den Geschichtsschreiber Romuald von Salerno. Ziel ist es, die Darstellung des Friedensvertrages in Romualds Chronik im Kontext seiner historischen Gegebenheiten und seines Weltbildes zu analysieren.
- Die historische Bedeutung des Friedensvertrages von Venedig
- Die Rolle des Papstes Alexander III. und seine Intentionen
- Die Inszenierung des Friedensvertrages durch Romuald von Salerno
- Die Relevanz von Romualds Chronik für die historische Forschung
- Die Bedeutung von Romualds Weltbild für seine Darstellung des Friedensvertrages
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt den historischen Kontext des Friedensvertrages von Venedig dar. Sie skizziert die Konflikte zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und dem Papsttum sowie die Bedeutung des Friedensvertrages für die politische Landschaft des Mittelalters.
- Zusammentreffen des Kaisers mit dem Papst: Dieses Kapitel beschreibt die Begegnung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III. in Venedig. Es analysiert die Zeremonie der Aussöhnung, die Rede des Papstes und die Reaktion des Kaisers.
- Quellenkritik: Das Kapitel beleuchtet die Quellenlage zum Friedensvertrag von Venedig, insbesondere die Chronik von Romuald von Salerno. Es analysiert die historischen Gegebenheiten, Romualds Motive und die Rolle seiner Chronik als Instrument der Darstellung seines Weltbilds.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Frieden von Venedig, Romuald von Salerno, Kaiser Friedrich Barbarossa, Papst Alexander III., Quellenkritik, Historiographie, Weltbild, Inszenierung, Historische Gegebenheiten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es beim Friedensvertrag von Venedig?
Der Vertrag markiert die Aussöhnung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III. nach langjährigen kriegerischen Konflikten in Italien.
Wer war Romuald von Salerno?
Romuald von Salerno war ein Geschichtsschreiber, dessen Chronik die Hauptquelle für die Ereignisse rund um den Friedensschluss von Venedig darstellt.
Wie wird der Friedensschluss in der Chronik dargestellt?
Romuald inszeniert das Zusammentreffen von Kaiser und Papst so, dass es seinem persönlichen Weltbild entspricht, wobei die Zeremonie der Aussöhnung eine zentrale Rolle spielt.
Welche Rolle spielten die lombardischen Städte?
Friedrich Barbarossa versuchte in fünf Italienzügen, die lombardischen Städte unter seine Herrschaft zu bringen, was den Konflikt mit dem Papsttum befeuerte.
Was ist das Ziel der Quellenkritik in dieser Hausarbeit?
Die Arbeit untersucht die Motive von Romuald Salerno und analysiert, inwieweit seine Schilderungen als historisch objektiv oder als Mittel zur Darstellung seines Weltbilds zu werten sind.
- Quote paper
- Johannes Löhr (Author), 2015, Der Friedensvertrag von Venedig, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1369854