Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, einzelne Texte des Sammelbands "Poetleben" von Robert Walser auf Momente der Muße hin zu analysieren und anschließend zu versuchen, diese in einen möglichen Zusammenhang mit einem kreativen Prozess und damit der künstlerischen, schriftstellerischen Produktivität der Protagonisten zu setzen. Zur Analyse dienen hier als zentral festgelegte Aspekte der Muße – einen Zustand der Entzeitlichung, eine stark subjektive Erfahrungsdimension und Selbstzweckhaftigkeit – überprüft und angewendet werden. Dabei liegt der Fokus auf dem ersten Text des Bandes (Wanderung) und wenigen weiteren ausgewählten Texten der ersten Hälfte des Bandes, wo die Trias Natur, Kunst und Muße vor allem durch die Figur des Wanderers präsent und somit für die Fragestellung besonders spannend ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Über den Autor und das Werk
- Der Autor - Robert Walser
- Das Werk - Poetenleben
- Erläuterung der zentralen Aspekte von Muße
- Aspekte der Muße in ausgewählten Texten aus „Poetenleben“
- Die Figur des Wanderers
- Zeitlichkeit und Imagination: Der Erinnerungsort
- Der schriftstellerische Moment und Muße
- Fazit
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Muße im Werk „Poetenleben“ von Robert Walser. Dabei wird die Bedeutung von Muße im Prozess der künstlerischen Schöpfung, insbesondere im Kontext des schriftstellerischen Schaffens, beleuchtet.
- Analyse ausgewählter Texte aus „Poetenleben“ auf Aspekte der Muße
- Verbindung von Muße mit dem künstlerischen Schaffensprozess
- Die Figur des Wanderers als Symbolfigur für Muße und künstlerische Inspiration
- Die Bedeutung von Zeitlichkeit und Imagination in der Muße
- Bedeutung von Muße in der schriftstellerischen Produktion
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Werk „Poetenleben“ von Robert Walser vor und erläutert die Bedeutung der Muße im Kontext des Werks. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Autor Robert Walser und seinem Werk, wobei die Entstehungszeit des Sammelbands „Poetenleben“ und die Bedeutung des Buches für das Gesamtwerk des Autors beleuchtet werden. Kapitel 3 definiert zentrale Merkmale der Muße, die für die Analyse relevant sind, wie etwa Entzeitlichung, subjektives Erleben und Selbstzweckhaftigkeit. Kapitel 4 analysiert ausgewählte Texte aus „Poetenleben“ auf Aspekte der Muße und die Figur des Wanderers, wobei der Zusammenhang zwischen Muße und dem schriftstellerischen Schaffensprozess im Vordergrund steht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Muße, Literatur, Robert Walser, „Poetenleben“, künstlerisches Schaffen, Zeitlichkeit, Imagination, subjektives Erleben, Entzeitlichung, Selbstzweckhaftigkeit und der Figur des Wanderers.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema von Robert Walsers „Poetenleben“?
Der Sammelband enthält Texte, die das Leben und die Wahrnehmungen eines Künstlers bzw. Poeten beschreiben, oft verknüpft mit Natur und Muße.
Welche Rolle spielt die Muße in dieser Analyse?
Die Muße wird als Zustand der Entzeitlichung und Selbstzweckhaftigkeit untersucht, der als notwendige Basis für den kreativen, schriftstellerischen Prozess dient.
Warum ist die Figur des Wanderers zentral?
Der Wanderer symbolisiert die Verbindung von Natur, Kunst und Muße und verkörpert die Suche nach Inspiration außerhalb gesellschaftlicher Zwänge.
Was bedeutet „Entzeitlichung“ in Walsers Werk?
Es beschreibt Momente, in denen die lineare Zeit an Bedeutung verliert und Raum für Imagination und subjektive Erfahrung entsteht.
Welche Texte aus dem Band werden primär analysiert?
Der Fokus liegt auf dem Text „Wanderung“ sowie weiteren ausgewählten Erzählungen der ersten Hälfte des Sammelbands.
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- Laura Most (Author), 2021, Momente der Muße in Robert Walsers "Poetenleben". Zentrale Aspekte der Muße und ihre Rolle im Prozess zum künstlerischen Erzeugnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368948