Mittels dieser Ausarbeitung wird die Frage nach Problemen von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Schule und dem Ausüben von Breitensport geklärt. Hierzu wird zu Beginn der Arbeit eine Definition des SARS-CoV-2 Virus vorgenommen. Zudem werden mögliche Folgen die durch das Virus entstehen können genannt sowie die Entwicklung der Pandemie und des Lockdowns in Kürze geschildert. Im Anschluss geht es um den Einfluss den die Pandemie und der Lockdown ausüben. Es folgen zwei weitere entscheidende Aspekte. Zum einen das Freizeitleben und zum anderen das Schulleben. Des Weiteren wird auf die Durchführung von Sport eingegangen. Im Schulleben der Schüler:innen spielten besonders das Home-Schooling, sowie die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, weshalb auch darauf näher eingegangen wird.
Aufgrund der Aktualität der Thematik liegt eine begrenzte Anzahl an seriösen wissenschaftlichen Quellen und Literaturen vor. Daher werde ich diese Ausarbeitung um persönliche Erfahrungen, die ich in meinem Leben, während der Pandemie gemacht habe, erweitern.
Die Relevanz des Themas ist aktuell nicht von der Hand zu weisen. Deutschland befindet sich immer noch in der Pandemie, um die es in der folgenden Arbeit gehen wird. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass die Herdenimmunität und das Ende der Pandemie im Frühjahr 2022 erreicht sein wird.1 Für das Erreichen der Herdenimmunität müssen laut RKI ca. 85%, besser mehr, der Bevölkerung einen vollständigen Impfschutz haben. Aktuell liegt der Wert für die BRD bei 64,0%.2 Die 85% an vollständig Geimpften, ist aufgrund der Tatsache, dass es aktuell keinen zugelassenen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren gibt, nicht erreichbar. Diese Kindergruppe macht in der deutschen Bevölkerung 11% aus. Auch Kinder im Alter von 12-15 Jahren werden nur sehr sporadisch geimpft. Auch diese Gruppe hat einen Anteil von knapp 15% in der Bevölkerung. Eine Herdenimmunität ist dann rein mathematisch, ohne diese Gruppen immunisieren zu können, unmöglich.3 Über den Winter 21/22 kann es also erneut zu Lockdowns kommen. Das vergangene Pandemiegeschehen wird in Bezug auf Familien- Freizeit und Schulleben in dieser Arbeit auch im Hinblick auf die, durch die Pandemie (extrem stark) voranschreitende Digitalisierung Deutschlands, aufgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Relevanz, Problembeschreibung sowie Wissensstand
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Hauptteil
2.1 SARS-CoV-2
2.1.1 Infos/Definition
2.1.2 Mögliche gesundheitliche Folgen bei Kindern und Jugendlichen
2.1.3 Entwicklungsgeschehen der Pandemie – Lockdown
2.2 Freizeitleben – Sport
2.3 Schulleben
2.3.1 Herausforderung Schule
2.3.2 Digitalisierung in Deutschland
3 Fazit
4 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, mit denen Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie in den Bereichen schulische Bildung und sportliche Freizeitbeschäftigung konfrontiert waren, und analysiert dabei kritisch die Rolle der Digitalisierung.
- Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kinder und Jugendliche
- Herausforderungen im schulischen Umfeld und Homeschooling
- Beschränkungen im Breitensport im Vergleich zum Leistungssport
- Stand der Digitalisierung in deutschen Bildungseinrichtungen
- Analyse staatlicher Fördermaßnahmen für Bildung und Digitalisierung
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Infos/Definition
Das Corona Virus (medizinisch Coronavirus SARS-CoV-2), ist ein Virus der Corona Klasse. Diese Viren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet und können mitunter schwere Krankheitsverläufe in Bezug auf respiratorische Systeme im Körper aufweisen. Eine Lungenentzündung ist dabei ein klassisches Krankheitsbild. Bei Menschen werden durch Coronaviren meist harmlose Erkältungen verursacht. Das Virus benutzt im Gegensatz zu anderen Coronaviren das Enzym ACE-2 als Rezeptor, um in die Wirtszelle zu gelangen. Diese Rezeptoren sind vor allem im Atemwegstrakt und Herzen in einer sehr hohen Dichte vorhanden, was die starke Übertragbarkeit erklärt. Auch das Überträgerverhalten unterscheidet sich leicht von dem 2002 entdeckten SARS-Virus. SARS-CoV-2 kann, im Gegensatz zu dem aus derselben Familie stammenden SARS-Virus, übertragen werden, bevor Symptome auftreten, was eine Nachverfolgbarkeit der Krankheit und damit auch eine Eindämmung deutlich verkompliziert und erschwert. Wichtig zu erwähnen ist hier, dass SARS-CoV-19 und COVID-19 nicht synonym verwendet werden können. Der wissenschaftliche Name SARS-CoV-19 steht für severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2, zu Deutsch Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Der wissenschaftliche Ausdruck benennt des Weiteren nur den Erreger selber, die durch den Erreger ausgelöste Krankheit wird dann als COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) bezeichnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die pandemische Gesamtlage in Deutschland mit Blick auf die Herdenimmunität und umreißt die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich Schule und Freizeit.
2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert definiert das SARS-CoV-2 Virus, untersucht gesundheitliche Folgen für Jüngere, beschreibt den Verlauf der Pandemie-Phasen und beleuchtet detailliert die Einschränkungen im Sport- sowie Schulwesen.
3 Fazit: Das Fazit fasst die Belastungen durch die Krisenzeit zusammen und kritisiert die unzureichende Umsetzung digitaler Bildungskonzepte sowie die mangelnde Medienkompetenz bei Lehrkräften.
4 Ausblick: Der Ausblick thematisiert die Hoffnung auf Rückkehr zur Normalität und betont, dass die durch die Pandemie vorangetriebene Digitalisierung als dauerhafte Verbesserung erhalten bleiben muss.
Schlüsselwörter
Corona-Pandemie, SARS-CoV-2, Lockdown, Kinder und Jugendliche, Schule, Homeschooling, Digitalisierung, Breitensport, Sportverbote, Bildung, Medienkompetenz, Infektionsschutz, Gesundheit, Fernunterricht, Pandemie-Phasen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den vielschichtigen Problemen, denen Kinder und Jugendliche während der Zeit der Corona-Pandemie gegenüberstanden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen der Pandemie auf den Schulalltag, das Freizeitleben – insbesondere den Sport – sowie den Fortschritt der Digitalisierung in Deutschland.
Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Herausforderungen im Bereich Schule und Breitensport zu analysieren und zu klären, inwieweit digitale Mittel zur Bewältigung der Situation beigetragen haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, angereichert durch Statistiken sowie eigene Erfahrungen des Autors.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Einordnung des Virus, eine Analyse der Pandemie-Phasen, die Untersuchung der Einschränkungen im Sport und eine detaillierte Erörterung der schulischen Herausforderungen inklusive Homeschooling.
Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?
Die Arbeit zeichnet sich durch die Kombination von aktuellem Datenmaterial zu Covid-19 mit persönlichen Einschätzungen und einer expliziten Kritik an der digitalen Infrastruktur im Bildungsbereich aus.
Warum wird im Bereich Sport zwischen Leistungs- und Breitensport unterschieden?
Die Arbeit untersucht diese Unterscheidung, um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich stark der Zugang zum Sportangebot für berufliche Sportler versus Breitensportler während der Lockdowns eingeschränkt war.
Welche Rolle spielt die Medienkompetenz von Lehrkräften?
Der Autor führt an, dass ein signifikanter Teil der Unzufriedenheit mit dem Homeschooling auf die mangelnde digitale Kompetenz der Lehrkräfte zurückzuführen ist, was eine zentraler Grund für das Scheitern vieler Online-Bildungsangebote war.
- Citar trabajo
- Jannik Kolvenbach (Autor), 2021, Probleme während Corona. Krankheit, Schule und Digitalisierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368215