Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, Antwort auf die Frage zu geben, welche Motivationseffekte durch Misserfolg in Wettbewerben möglich sind und welche möglichen Auswirkungen diese auf Karriereentscheidungen haben. Ein bedeutsamer Aspekt in dieser Hinsicht ist, ob und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Motivation, vor und nach der Teilnahme an einem Wettbewerb existieren.
Die Untersuchung soll zeigen, wie sich die Individuen vor und nach dem Wettbewerb entscheiden und welche möglichen Folgen diese Entscheidungen auf die Karriereentscheidungen haben. Die Arbeit als solche stellt dabei keine eigens geführte Studie dar, sondern soll anhand der Recherche von spezifischen Studien den aktuellen Forschungsstand beleuchten und diskutieren. Dazu werden im folgenden Anreizsysteme vorgestellt und der Gender Pay Gap sowie der Gender Performance Gap erläutert. Somit wird deutlich, welche Auswirkungen verschiedene Auszahlungsformen auf die Entscheidung der Individuen haben und wie diese Entscheidungen zu unterschiedlichen Karrierepfaden führen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Anreizsysteme
- 2.1 Wettbewerb
- 2.2 Stücklohn
- 3. Geschlechterunterschiede
- 3.1 Gender Pay Gap
- 3.1.1 Unbereinigte Gender Pay Gap
- 3.1.2 Bereinigte Gender Pay Gap
- 3.2 Gender Performance Gap
- 3.1 Gender Pay Gap
- 4. Empirische Forschung
- 4.1 Erfolg im Wettbewerb
- 4.2 Misserfolg im Wettbewerb
- 5. Auswertung der empirischen Forschung
- 5.1 Ursachen für Misserfolg im Wettbewerb
- 5.2 Ursachen für geschlechtsspezifisch unterschiedliche Motivationseffekte nach Misserfolg
- 6. Kritische Reflexion
- 6.1 Mögliche Auswirkungen auf Karriereentscheidungen
- 6.2 Ausblicke und weitere Lösungsansätze
- 7. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Motivationseffekte, die durch Misserfolg in Wettbewerben entstehen können, sowie deren mögliche Auswirkungen auf Karriereentscheidungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Motivation vor und nach der Teilnahme an Wettbewerben. Ziel ist es, zu verstehen, wie sich Individuen vor und nach Wettbewerben entscheiden und welche Folgen diese Entscheidungen für ihre Karrierepfade haben.
- Motivationseffekte von Misserfolg in Wettbewerben
- Auswirkungen von Misserfolg auf Karriereentscheidungen
- Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Motivation
- Anreizsysteme und deren Einfluss auf Entscheidungen
- Gender Pay Gap und Gender Performance Gap
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit vor und erläutert die Relevanz von Wettbewerben auf dem Arbeitsmarkt. Kapitel 2 beleuchtet verschiedene Anreizsysteme, insbesondere Wettbewerb und Stücklohn, während Kapitel 3 den Gender Pay Gap und den Gender Performance Gap thematisiert. Kapitel 4 präsentiert empirische Studien, die die Entscheidungen vor und nach Wettbewerben sowie deren Auswirkungen auf die Motivation für zukünftige Wettbewerbe untersuchen. Kapitel 5 analysiert die Ergebnisse dieser Studien und identifiziert mögliche Ursachen für Erfolg und Misserfolg im Wettbewerb sowie geschlechtsspezifische Unterschiede in der Motivation nach Misserfolg. Kapitel 6 befasst sich mit den möglichen Auswirkungen der Motivationseffekte auf Karriereentscheidungen und diskutiert potenzielle Lösungsansätze.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Motivationseffekte, Misserfolg in Wettbewerben, Karriereentscheidungen, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Anreizsysteme, Gender Pay Gap, Gender Performance Gap und empirische Forschung. Die Untersuchung basiert auf Studien, die sich mit den Auswirkungen von Wettbewerben auf die Motivation und Karriereentscheidungen von Individuen befassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Misserfolg in einem Wettbewerb die Motivation steigern?
Die Arbeit untersucht, unter welchen Bedingungen Misserfolg zu einem positiven Motivationseffekt führt oder wann er zum Rückzug aus Wettbewerbssituationen führt.
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Reaktion auf Misserfolg?
Studien zeigen, dass Männer und Frauen oft unterschiedlich auf Wettbewerbsdruck reagieren, was langfristig zu unterschiedlichen Karrierewegen führen kann.
Was ist der „Gender Performance Gap“?
Er beschreibt Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern, die speziell unter Wettbewerbsbedingungen auftreten können, unabhängig von den eigentlichen Fähigkeiten.
Wie beeinflusst Misserfolg zukünftige Karriereentscheidungen?
Wiederholter Misserfolg kann dazu führen, dass Individuen Wettbewerbe meiden und stattdessen weniger risikoreiche Anreizsysteme wie Stücklohn bevorzugen.
Welche Rolle spielt der Gender Pay Gap in dieser Diskussion?
Der Gender Pay Gap wird als Folge unterschiedlicher Karrierepfade und Wettbewerbsentscheidungen analysiert, die bereits durch frühe Erfahrungen mit Erfolg und Misserfolg geprägt werden.
- Citar trabajo
- Seda Akdeniz (Autor), 2020, Motivationseffekt durch Misserfolg in Wettbewerben. Auswirkungen auf Karriereentscheidungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1366753