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Resilienz in Krisenzeiten von Covid-19. Definition, Merkmale, Ressourcen und Theorien

Titel: Resilienz in Krisenzeiten von Covid-19. Definition, Merkmale, Ressourcen und Theorien

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sandra Pollan (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit einigen Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler:innen immer wieder mit dem Thema Resilienz. Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Definition, Merkmale, Ressourcen und zugrundeliegenden Theorien der Resilienz. Es wird die Entstehung des posttraumatischen Wachstums erklärt und dessen Problematiken dargestellt. Im Blickpunkt der Arbeit steht die Frage, ob und inwieweit die Verbesserung der Resilienz in Krisenzeiten ein tragfähiges Konzept in der Gesundheitsförderung sein kann. In diesem Zusammenhang werden die Ängste und Reaktionen von Menschen in der Coronazeit kurz dargestellt und das Konzept des Waldbadens "Shinrin Yoku" wird skizziert. Zum Schluss wird ein Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der Arbeit

2. Definition und Merkmale der Resilienz

3. Die Resilienz – ressourcenorientiertes Konzept

3.1. Personale Ressourcen

3.2. Soziale Ressourcen

3.3. Kognitive Ressourcen

3.4. Arbeitsbezogene Ressourcen

4. Theorien der Resilienz

4.1. Kohärenzmodell von Aaron Antonovsky

4.2. Transaktionales Stressmodell nach Lazarus

4.3. Selbstwirksamkeitstheorie nach Bandura

5. Das Posttraumatische Wachstum

5.1. Entstehung des posttraumatischen Wachstums

5.2. Problematiken bei der Erforschung und Anwendung des posttraumatischen Wachstums

6. Ängste und Probleme der Menschen in der Corona Zeit

7. Resilienz als tragfähiges Konzept der Gesundheitsförderung in der Krisenzeit

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Resilienz als ein tragfähiges Konzept der Gesundheitsförderung in Krisenzeiten, insbesondere unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie. Ziel ist es, ein Verständnis für die Definitionen, Theorien und Ressourcen der Resilienz zu vermitteln, die Entstehung sowie Problematiken des posttraumatischen Wachstums zu beleuchten und mögliche Bewältigungsstrategien wie das „Waldbaden“ kritisch zu diskutieren.

  • Grundlagen und Definition der Resilienz
  • Ressourcenorientierte Ansätze in der Resilienzforschung
  • Wissenschaftliche Stresstheorien und deren Bedeutung für die Gesundheit
  • Psychologische Aspekte von Krisenreaktionen (z.B. Ängste während Corona)
  • Praktische Konzepte zur Förderung der Widerstandsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

4.2. Transaktionales Stressmodell nach Lazarus

Reiz/Situation. Beispiel: Marie verliert aufgrund der Corona Krise ihre Stelle. Kognitive Bewertung: Wahrnehmung und Beurteilung des Reizes. Marie nimmt den Reiz wahr und bewertet. Erste Phase der Einschätzung, wenn Reiz/Situation als stresshaft empfunden.

Primäre Bewertung: Marie schätzt die Situation ein entweder: Positiv (Marie war genervt von ihrer Arbeit und weiß, dass sie schnell wieder neue Arbeit finden wird, die ihr mehr Spaß macht), Irrelevant (Marie hat genügend Erspartes, sodass sie sich keine Gedanken über die Finanzen machen braucht und entspannt auf Arbeitssuche geht), oder Stresshaft (Marie empfindet die Situation als stresshaft).

Bei stresshafter Einschätzung folgt die Unterteilung in Schaden/Verlust (Marie hat finanzielle Ängste und sie fühlt sich nutzlos durch den Verlust ihrer Arbeitsstelle), Bedrohung (Sie empfindet die Situation als bedrohend, da sie Bewerbungen schreiben muss, um eine neue Stelle zu bekommen und sie nicht weiß wie es weitergeht) oder Challenge (Marie sieht die Kündigung als Chance eine bessere Stelle zu bekommen).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung der Arbeit: Einführung in das Thema Resilienz und Erläuterung der Fragestellung hinsichtlich der Anwendbarkeit in Krisenzeiten.

2. Definition und Merkmale der Resilienz: Definition der Resilienz als dynamischer Anpassungsprozess und Vorstellung der sieben Säulen der Resilienz.

3. Die Resilienz – ressourcenorientiertes Konzept: Unterteilung der Ressourcen in personale, soziale, kognitive und arbeitsbezogene Gruppen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit.

4. Theorien der Resilienz: Darstellung zentraler Modelle wie dem Kohärenzmodell, dem transaktionalen Stressmodell und der Selbstwirksamkeitstheorie.

5. Das Posttraumatische Wachstum: Analyse der Entstehung psychischen Wachstums nach Traumata sowie kritische Würdigung der Forschungsmethodik.

6. Ängste und Probleme der Menschen in der Corona Zeit: Aufzählung psychologischer Belastungen und Ängste, die durch Krisen ausgelöst werden können.

7. Resilienz als tragfähiges Konzept der Gesundheitsförderung in der Krisenzeit: Erörterung der Resilienz als Ansatz der Gesundheitsförderung inklusive der Skizzierung des Waldbadens als Interventionsmethode.

8. Fazit: Zusammenfassende Feststellung, dass die Stärkung von Ressourcen die Gesundheit in Krisen fördern kann.

Schlüsselwörter

Resilienz, Gesundheitspsychologie, Krisenbewältigung, Coping, Posttraumatisches Wachstum, Covid-19, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Selbstwirksamkeit, Stressmodell, Ressourcenorientierung, Gesundheitsförderung, Waldbaden, Shinrin Yoku, Schutzfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht, inwiefern Resilienz ein wirksames und tragfähiges Konzept der Gesundheitsförderung darstellt, um Herausforderungen in Krisenzeiten, wie etwa der Corona-Pandemie, erfolgreich zu bewältigen.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Resilienz, verschiedene psychologische Theorien zur Widerstandsfähigkeit, die Rolle von persönlichen und sozialen Ressourcen sowie die spezifische psychische Belastung durch die Corona-Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis davon zu erlangen, wie Resilienz gefördert werden kann, um die gesundheitlichen Folgen von akuten Krisen abzumildern.

Welche methodische Herangehensweise wird in der Arbeit gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die den aktuellen Forschungsstand anhand von Literatur, wissenschaftlichen Studien (wie der Kauai-Studie) und etablierten Modellen analysiert.

Welche Inhalte werden strukturell im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von theoretischen Grundlagen über das posttraumatische Wachstum bis hin zur praktischen Anwendung im Kontext der Gesundheitsförderung, ergänzt durch Beispiele wie das „Waldbaden“.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Resilienz, Kohärenzmodell, Stressmodelle, Schutzfaktoren, posttraumatisches Wachstum und Gesundheitsförderung.

Wie unterscheidet sich die im Text erwähnte Resilienz von einer angeborenen Fähigkeit?

Die Arbeit verdeutlicht durch Erkenntnisse aus der Resilienzforschung, dass Resilienz keine unveränderliche, angeborene Eigenschaft ist, sondern ein dynamischer Anpassungs- und Entwicklungsprozess, der aktiv durch Ressourcen gestärkt werden kann.

Warum wird das Konzept des Waldbadens als spezifische Interventionsmöglichkeit erwähnt?

Das Waldbaden bietet eine evidenzbasierte, für alle Altersgruppen zugängliche Methode zur Stressreduktion und Ressourcenstärkung, die auch bei Kontaktbeschränkungen, wie in der Corona-Pandemie, zeitlich und örtlich individuell praktizierbar ist.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resilienz in Krisenzeiten von Covid-19. Definition, Merkmale, Ressourcen und Theorien
Hochschule
Hochschule Coburg (FH)
Note
1,3
Autor
Sandra Pollan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1355633
ISBN (PDF)
9783346867643
ISBN (Buch)
9783346867650
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Covid-19 Ressourcen Salutogenese Kohärenz Lazarus Selbstwirksamkeitstheorie posttraumatisches Wachstum Waldbaden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Pollan (Autor:in), 2020, Resilienz in Krisenzeiten von Covid-19. Definition, Merkmale, Ressourcen und Theorien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355633
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Leseprobe aus  16  Seiten
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