In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es darum, Möglichkeiten zu entwickeln, wie man das „Cli-Fi“ oder „Climate Fiction“ Genre für den Deutschunterricht verwenden kann und welches Potenzial es für die Umweltbildung von Schüler*innen birgt. Da der Deutschunterricht daran ansetzt, kommunikative Kompetenzen aller Schüler*innen in der deutschen Sprache weiter zu entwickeln und sie zur Reflexion und zum Diskurs zu befähigen, kann dieses Genre ein hervorragendes Mittel sein, über Umweltschutz und Klimawandel sprechen zu lernen. Da Literatur oft darauf ausgelegt ist, Emotionen bei den Leser*innen hervorzurufen und diese völlig einzunehmen durch das Herstellen und Eröffnen von lebensweltlichen Bezügen, liegt das Potenzial des Genres darin, die Leser*innen mit dem Thema zu konfrontieren und es erfahrbarer zu machen, als dies durch Fachliteratur der Fall ist.
Um die Nutzung von Climate Fiction im Literaturunterricht zu analysieren, beschäftigt sich die Arbeit mit der frühen Umweltbildung und Umwelterziehung, um eine grundlegende Basis des Themas im schulischen Kanon zu schaffen. Außerdem werden die die pädagogischen Ansätze zum Einsatz von Cli-Fi in der Schule aufgegriffen und erklärt, inwiefern man Klimafiktion im Unterricht einsetzen kann. Es werden außerdem Handlungsalternativen aufgezeigt, da sich für verschiedene Altersklassen unterschiedliche Lerninhalte eignen. Des Weiteren werden Beispiele für den Einsatz bestimmter Literatur genannt. Eine didaktische Perspektive des Genres wird untersucht.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Frühe Umwelterziehung und Umweltbildung
- Pädagogische Ansätze der Klimafiktion
- Climate Fiction - Dystopie als Hindernis für Lernerfolge
- „Solarpunk“ - mögliche Alternative und Ergänzung zum Cli-Fi - Genre?
- Motivierender Einsatz von Cli-Fi
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Potenzial des Genres „Climate Fiction“ (Cli-Fi) im Deutschunterricht und untersucht, wie es zur Förderung der Umweltbildung von Schüler*innen eingesetzt werden kann. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Wissen über den Klimawandel und dessen Folgen sowie auf der Entwicklung von Kommunikations- und Reflexionsfähigkeiten im Hinblick auf Umweltschutz.
- Die Bedeutung von Umwelterziehung und Umweltbildung in der Schule
- Die Rolle von Cli-Fi als Medium für die Vermittlung von Umweltthemen
- Die didaktischen Ansätze zum Einsatz von Cli-Fi im Unterricht
- Die Analyse von Handlungsalternativen und Beispielen für den Einsatz von Cli-Fi in verschiedenen Altersgruppen
- Die Untersuchung des Potenzials von Cli-Fi zur Förderung von Empathie und Fremdverstehen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit der Erläuterung der Zielsetzung und einer Einleitung zum Thema Klimawandel und dessen Bedeutung für die Zukunft. Es wird hervorgehoben, dass Umwelterziehung und Umweltbildung eine zentrale Rolle in der schulischen Bildung spielen, um Schüler*innen frühzeitig für den Schutz der Umwelt zu sensibilisieren.
Im folgenden Abschnitt wird die Bedeutung der frühen Umwelterziehung und Umweltbildung im schulischen Kontext untersucht. Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit den Themen Klimawandel und Umweltschutz vertraut zu machen, um ihnen ein fundiertes Verständnis für die Herausforderungen der Zukunft zu vermitteln. Dabei werden auch die unterschiedlichen Ansätze der Umweltbildung in der Grundschule und im weiterführenden Unterricht beleuchtet.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Umweltbildung, Climate Fiction, Cli-Fi, Deutschunterricht, Empathie, Fremdverstehen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, pädagogische Ansätze, didaktische Perspektive.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Klimawandel im Literaturunterricht. Potenzial des Genres "climate fiction" in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355166