In Bezug auf die Prinzipal-Agenten Theorie, der Anreizkompatibilität und der Wirtschaftlichkeit, wird in der folgenden Arbeit
analysiert, inwieweit sich Aktienpläne als Instrument der wertorientierten Managementvergütung eignen.
Zunächst werden die Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung mithilfe des Shareholder Value Ansatzes erklärt. Anschließend wird auf die Prinzipal-Agenten Theorie eingegangen und welche Informationsasymmetrien es gibt. In Kapitel drei
werden dann die Formen der Vergütung beleuchtet und auf die Grundlagen der aktienbasierten Vergütung eingegangen. Kapitel vier und fünf behandeln die Anforderungen an wertorientierte Managementvergütungen und ob diese von Aktienplänen erfüllt
werden. Dabei wird unter anderem auf die Anreizkompatibilität oder die Wirtschaftlichkeit eingegangen. Zudem werden potenzielle Verbesserungsvorschläge der aktienbasierten Vergütung aufgezeigt. Zuletzt wird aus der vorliegenden Arbeit ein zusammenfassendes Fazit gezogen, ob und in inwieweit Aktienpläne als Instrument der wertorientierten Managementvergütung herangezogen werden können.
Inhaltsverzeichnis
- Problemstellung
- Theoretische Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung
- Shareholder Value Ansatz
- Prinzipal-Agenten-Theorie
- Aktienpläne als Instrument der wertorientierten Managementvergütung
- Vergütungssysteme
- Fixe Vergütung
- Variable Vergütung
- Aktienpläne als Vergütungskomponente
- Anforderung an die wertorientierten Managementvergütung
- Anforderung der Anreizkompatibilität
- Anforderung der Transparenz
- Anforderung der Entscheidungsverbundenheit
- Anforderung der Wirtschaftlichkeit
- Kritische Würdigung von Aktienplänen als Instrument zur wertorientierten Managementvergütung
- Erfüllung der Anreizkompatibilität
- Erfüllung der Transparenz
- Erfüllung der Entscheidungsverbundenheit
- Erfüllung der Wirtschaftlichkeit
- Potenzielle Verbesserungsvorschläge für Aktienpläne als Instrument der wertorientierter Managementvergütung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Analyse von Aktienplänen als Instrument der wertorientierten Managementvergütung. Die Arbeit untersucht die Eignung von Aktienplänen, Manager zu motivieren, im Sinne des Unternehmens zu handeln und die Wertsteigerung des Unternehmens zu fördern.
- Shareholder Value Ansatz und seine Bedeutung für die Unternehmensführung
- Prinzipal-Agenten-Theorie und die Herausforderungen der Informationsasymmetrie
- Anforderungen an wertorientierte Managementvergütungen, wie Anreizkompatibilität, Transparenz, Entscheidungsverbundenheit und Wirtschaftlichkeit
- Kritische Würdigung von Aktienplänen hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen an wertorientierte Managementvergütungen
- Potenzielle Verbesserungsvorschläge für Aktienpläne als Instrument der wertorientierten Managementvergütung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung dar und beleuchtet die Bedeutung der wertorientierten Unternehmensführung im Kontext von Managermotivation und Wertsteigerung. Kapitel zwei legt die theoretischen Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung dar, indem es den Shareholder Value Ansatz und die Prinzipal-Agenten-Theorie erläutert. Das dritte Kapitel untersucht verschiedene Vergütungssysteme, wobei der Fokus auf Aktienplänen als Instrument der wertorientierten Managementvergütung liegt. Kapitel vier analysiert die Anforderungen an wertorientierte Managementvergütungen, wie Anreizkompatibilität, Transparenz, Entscheidungsverbundenheit und Wirtschaftlichkeit. In Kapitel fünf wird eine kritische Würdigung von Aktienplänen hinsichtlich der Erfüllung dieser Anforderungen vorgenommen, und potenzielle Verbesserungsvorschläge werden erörtert.
Schlüsselwörter
Wertorientierte Unternehmensführung, Shareholder Value, Prinzipal-Agenten-Theorie, Managementvergütung, Aktienpläne, Anreizkompatibilität, Transparenz, Entscheidungsverbundenheit, Wirtschaftlichkeit, Corporate Governance.
Häufig gestellte Fragen
Warum erhalten Manager Aktienpläne als Vergütung?
Ziel ist es, die Interessen der Manager an die der Aktionäre (Shareholder Value) zu binden und Anreize für eine langfristige Wertsteigerung des Unternehmens zu schaffen.
Was ist die Prinzipal-Agenten-Theorie?
Sie beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen Eigentümern (Prinzipal) und Managern (Agent), wobei Informationsasymmetrien zu Interessenkonflikten führen können.
Was bedeutet Anreizkompatibilität bei Aktienplänen?
Das Vergütungssystem muss so gestaltet sein, dass der Manager durch die Verfolgung seiner eigenen Ziele (Vermögensaufbau) gleichzeitig die Ziele des Unternehmens fördert.
Welche Kritik gibt es an aktienbasierter Vergütung?
Kritisiert werden oft mangelnde Transparenz, die Gefahr kurzfristiger Gewinnmaximierung zur Kursbeeinflussung und eine fehlende Verbindung zur tatsächlichen individuellen Leistung.
Was sind Anforderungen an eine wertorientierte Vergütung?
Dazu gehören Transparenz, Entscheidungsverbundenheit, Wirtschaftlichkeit und eben die Anreizkompatibilität.
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- Anonym (Author), 2021, Aktienpläne als Instrument der wertorientierten Managementvergütung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353818