Im Rahmen dieser Arbeit wird die Einflussnahme der Non-Governmental Organisation Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten erörtert. Der Fokus liegt auf den europäischen Industriestaaten, wobei hauptsächlich die Einflussnahme auf die Bundesrepublik Deutschland erörtert wird. Ebenfalls wird untersucht, auf welcher Art und Weise die Organisation Erfolge erzielt und wie sie ihre Interessen durchsetzt. Zum besseren Verständnis dieser Aktivitäten wird auch die steigende Bedeutung von verschiedenen Non-Governmental Organisationen detaillierter betrachtet und dargestellt. Weiterhin wird analysiert, wie vehement und auf welcher Art und Weise Greenpeace Druck auf die Umweltpolitik ausübt und ob diese Aktivitäten zu positiven Veränderungen von Politik und Gesellschaft führen. Darüber hinaus wird im Rahmen dieser Arbeit analysiert, auf welcher Art die Gesellschaft durch verschiedene Aktionen von Greenpeace beeinflusst wird und ob durch diese Aktionen Gefahren für die Gesellschaft entstehen. Generell wird daher in dieser Arbeit überprüft, wie erfolgsversprechend die Strategien und Aktionen von Greenpeace für die Evolution der Industriestaaten sind.
Der Sommer in Europa im Jahr 2021 war geprägt von Extremwetterzuständen mit sintflutartigen Regenfällen und überdurchschnittlichen Hitzewellen. Im Jahresbericht des Klimawandeldienstes Copernicus der Europäischen Union (EU) sind Höchsttemperaturen von bis zu 48,8 Grad Celsius aufgeführt. Diese Temperaturen wurden seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gemessen. Die mediale Berichterstattung dieses Sommers war gefüllt mit Themen zu Waldbränden und Flutkatastrophen. Jedoch wurden die Höchsttemperaturen des Jahres 2021 im Jahr 2022 erneut überschritten. Mit der aktuellen Geschwindigkeit kann die globale Erderwärmung 1,5 Grad Celsius in den nächsten fünf Jahren erreichen. Daher wird auch der bereits vorhandene Einfluss der weltweiten Klimakrisen auf menschliche und natürliche Systeme kontinuierlich steigen. Alle Länder, vor allem die Industriestaaten, müssen dringend mit Konsequenzen konfrontiert werden und sich für den Klimaschutz und eine frühzeitige Klimaanpassung engagieren
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Einführung in die Thematik
- 1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
- 1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
- 2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik
- 2.1 Definition von Industriestaaten
- 2.2 Umweltpolitik
- 2.2.1 Begriffs- und Zielbestimmung
- 2.2.2 Externe Effekte
- 2.2.3 Prinzipien der Umweltpolitik
- 2.3 Instrumente der Umweltpolitik
- 2.3.1 Ordnungsrechtliche Instrumente
- 2.3.2 Ökonomische Instrumente
- 2.3.3 Sonstige Instrumente
- 2.4 Probleme der Umweltpolitik
- 3 Non-Governmental Organisationen
- 3.1 Begriffs- und Zielbestimmung
- 3.2 Unterschied von Non-Governmental und Non-Profit Organisationen
- 3.3 Entstehung und Rechtsform von NGO
- 3.4 International bekannte NGO
- 3.5 Kommunikationskampagnen von NGO
- 3.6 Finanzierung von NGO
- 3.7 Die internationale Rolle der NGO
- 4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace
- 4.1 Begriffs- und Zielbestimmung
- 4.2 Gründung und Geschichte
- 4.3 Rechtsform und Struktur
- 4.4 Tätigkeitsbereiche und aktuelle Kommunikationskampagnen
- 4.5 Transparenz und Finanzierung
- 4.6 Bisherige, erfolgreiche Kommunikationskampagnen
- 4.7 Kritik an Greenpeace
- 5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten
- 5.1 Gesellschaftliche Einflussnahme
- 5.1.1 Erfolgsfaktoren
- 5.1.2 Gefahren und Risiken
- 5.1.3 Reaktionen auf Kampagnen
- 5.2 Umweltpolitische Einflussnahme
- 5.2.1 Mitwirkung an Gesetzesvorlagen
- 5.2.2 Reaktionen auf den Umweltlobbyismus
- 5.2.3 Reaktionen der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“
- 5.1 Gesellschaftliche Einflussnahme
- 6 Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), insbesondere Greenpeace, auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Ziel ist es, die Methoden und Strategien von Greenpeace zu analysieren und deren Wirksamkeit im Hinblick auf die Gestaltung von Umweltpolitik zu bewerten.
- Definition und Rolle von NGOs in der Umweltpolitik
- Analyse der Umweltpolitik von Industriestaaten
- Greenpeace: Strategien, Methoden und Kommunikationskampagnen
- Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der Einflussnahme von Greenpeace
- Reaktionen von Politik und Gesellschaft auf Greenpeace-Kampagnen
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses einleitende Kapitel führt in die Thematik des Einflusses von NGOs auf die Umweltpolitik ein. Es beschreibt die Problemstellung, die Zielsetzung der Arbeit und die gewählte Vorgehensweise. Es skizziert den Aufbau der Arbeit und legt den Fokus auf die Untersuchung der Rolle von Greenpeace als Beispiel für eine einflussreiche NGO im Bereich der Umweltpolitik. Der Leser erhält einen Überblick über die zentralen Forschungsfragen und den methodischen Ansatz der Studie.
2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik: Dieses Kapitel definiert zunächst den Begriff "Industriestaat" und beleuchtet die Entwicklung und die zentralen Aspekte der Umweltpolitik in diesen Staaten. Es werden die Ziele, Prinzipien und Instrumente der Umweltpolitik erläutert, einschließlich ordnungsrechtlicher, ökonomischer und sonstiger Maßnahmen. Schließlich werden die Herausforderungen und Probleme der Umweltpolitik in Industriestaaten diskutiert, um den Kontext für die anschließende Analyse des Einflusses von NGOs zu schaffen.
3 Non-Governmental Organisationen: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über Non-Governmental Organisationen (NGOs). Es klärt den Begriff, unterscheidet NGOs von Non-Profit-Organisationen und beleuchtet deren Entstehung, Rechtsformen und internationale Rolle. Es wird auf die Kommunikationsstrategien und die Finanzierung von NGOs eingegangen. Dieses Kapitel schafft ein solides Fundament für das Verständnis der Funktionsweise und des Wirkens von NGOs im politischen Kontext, bevor im nächsten Kapitel der Fokus auf Greenpeace gerichtet wird.
4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die NGO Greenpeace. Es beschreibt ihre Gründung, Geschichte, Rechtsform und Struktur. Es analysiert die Tätigkeitsbereiche und aktuellen Kommunikationskampagnen von Greenpeace. Ein wichtiger Aspekt ist die Betrachtung der Finanzierung und Transparenz sowie die Auseinandersetzung mit Kritikpunkten an Greenpeace. Das Kapitel liefert eine detaillierte Fallstudie, die als Grundlage für die Analyse des Einflusses von Greenpeace auf die Umweltpolitik dient.
5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten: Dieses Kapitel untersucht den Einfluss von Greenpeace auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Es analysiert die gesellschaftliche und umweltpolitische Einflussnahme von Greenpeace, indem es deren Strategien und Methoden beleuchtet. Erfolgsfaktoren und Risiken der Einflussnahme werden diskutiert und Reaktionen von Politik, Gesellschaft und anderen Akteuren auf Greenpeace-Kampagnen werden analysiert. Dieses Kapitel stellt den Kern der Arbeit dar und bewertet die Wirksamkeit von Greenpeace als Akteur in der internationalen Umweltpolitik.
Schlüsselwörter
Non-Governmental Organisationen (NGOs), Greenpeace, Umweltpolitik, Industriestaaten, Einflussnahme, Lobbyismus, Kommunikationskampagnen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Gesetzesgebung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Dokument: Einfluss von Greenpeace auf die Umweltpolitik in Industriestaaten
Was ist der Hauptfokus dieser Arbeit?
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), insbesondere Greenpeace, auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Der Fokus liegt auf der Analyse der Methoden und Strategien von Greenpeace und der Bewertung deren Wirksamkeit bei der Gestaltung der Umweltpolitik.
Welche Themen werden im Dokument behandelt?
Das Dokument behandelt folgende Themen: Definition und Rolle von NGOs in der Umweltpolitik, Analyse der Umweltpolitik von Industriestaaten, Greenpeace: Strategien, Methoden und Kommunikationskampagnen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der Einflussnahme von Greenpeace, sowie Reaktionen von Politik und Gesellschaft auf Greenpeace-Kampagnen.
Wie ist das Dokument strukturiert?
Das Dokument ist in sechs Kapitel unterteilt: Einleitung, Industriestaaten und deren Umweltpolitik, Non-Governmental Organisationen, Die Non-Governmental Organisation Greenpeace, Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten und schließlich ein Fazit und Ausblick. Jedes Kapitel wird in Unterkapitel weiter unterteilt, um die Themen detailliert zu behandeln.
Was wird in der Einleitung erläutert?
Die Einleitung führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit, die Vorgehensweise und den Aufbau. Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Rolle von Greenpeace als Beispiel für eine einflussreiche NGO im Bereich der Umweltpolitik.
Welche Aspekte der Umweltpolitik von Industriestaaten werden behandelt?
Kapitel 2 definiert den Begriff "Industriestaat" und beleuchtet die Entwicklung und zentrale Aspekte der Umweltpolitik in diesen Staaten. Es werden Ziele, Prinzipien und Instrumente (ordnungsrechtliche, ökonomische und sonstige Maßnahmen) erläutert, sowie Herausforderungen und Probleme der Umweltpolitik diskutiert.
Was erfährt man über Non-Governmental Organisationen (NGOs)?
Kapitel 3 bietet einen umfassenden Überblick über NGOs: Begriffsdefinition, Unterschiede zu Non-Profit-Organisationen, Entstehung, Rechtsformen, internationale Rolle, Kommunikationsstrategien und Finanzierung. Es legt das Fundament für das Verständnis der Funktionsweise und des Wirkens von NGOs im politischen Kontext.
Wie wird Greenpeace in diesem Dokument dargestellt?
Kapitel 4 konzentriert sich auf Greenpeace: Gründung, Geschichte, Rechtsform, Struktur, Tätigkeitsbereiche, aktuelle und bisherige Kommunikationskampagnen, Finanzierung, Transparenz und Kritikpunkte. Es dient als detaillierte Fallstudie für die anschließende Einflussanalyse.
Wie analysiert das Dokument den Einfluss von Greenpeace auf die Umweltpolitik?
Kapitel 5 analysiert den Einfluss von Greenpeace auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Es untersucht die gesellschaftliche und umweltpolitische Einflussnahme, Strategien, Methoden, Erfolgsfaktoren, Risiken und Reaktionen von Politik, Gesellschaft und anderen Akteuren auf Greenpeace-Kampagnen.
Welche Schlüsselwörter sind relevant für diese Arbeit?
Schlüsselwörter sind: Non-Governmental Organisationen (NGOs), Greenpeace, Umweltpolitik, Industriestaaten, Einflussnahme, Lobbyismus, Kommunikationskampagnen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gesetzgebung.
Welche Schlussfolgerungen zieht das Dokument?
Das Fazit und der Ausblick (Kapitel 6) fassen die Ergebnisse der Analyse zusammen und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Hinblick auf den Einfluss von NGOs auf die Umweltpolitik.
- Citar trabajo
- Magister Artium Dieter Neumann (Autor), Yasemin Malkoc (Autor), 2023, Einfluss von Non-Governmental-Organisationen (NGOs) auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Das Beispiel "Greenpeace", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1351788