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Einfluss von Non-Governmental-Organisationen (NGOs) auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Das Beispiel "Greenpeace"

Título: Einfluss von Non-Governmental-Organisationen (NGOs) auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Das Beispiel "Greenpeace"

Tesis (Bachelor) , 2023 , 65 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Magister Artium Dieter Neumann (Autor), Yasemin Malkoc (Autor)

Economía - Economía ambiental
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Im Rahmen dieser Arbeit wird die Einflussnahme der Non-Governmental Organisation Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten erörtert. Der Fokus liegt auf den europäischen Industriestaaten, wobei hauptsächlich die Einflussnahme auf die Bundesrepublik Deutschland erörtert wird. Ebenfalls wird untersucht, auf welcher Art und Weise die Organisation Erfolge erzielt und wie sie ihre Interessen durchsetzt. Zum besseren Verständnis dieser Aktivitäten wird auch die steigende Bedeutung von verschiedenen Non-Governmental Organisationen detaillierter betrachtet und dargestellt. Weiterhin wird analysiert, wie vehement und auf welcher Art und Weise Greenpeace Druck auf die Umweltpolitik ausübt und ob diese Aktivitäten zu positiven Veränderungen von Politik und Gesellschaft führen. Darüber hinaus wird im Rahmen dieser Arbeit analysiert, auf welcher Art die Gesellschaft durch verschiedene Aktionen von Greenpeace beeinflusst wird und ob durch diese Aktionen Gefahren für die Gesellschaft entstehen. Generell wird daher in dieser Arbeit überprüft, wie erfolgsversprechend die Strategien und Aktionen von Greenpeace für die Evolution der Industriestaaten sind.

Der Sommer in Europa im Jahr 2021 war geprägt von Extremwetterzuständen mit sintflutartigen Regenfällen und überdurchschnittlichen Hitzewellen. Im Jahresbericht des Klimawandeldienstes Copernicus der Europäischen Union (EU) sind Höchsttemperaturen von bis zu 48,8 Grad Celsius aufgeführt. Diese Temperaturen wurden seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gemessen. Die mediale Berichterstattung dieses Sommers war gefüllt mit Themen zu Waldbränden und Flutkatastrophen. Jedoch wurden die Höchsttemperaturen des Jahres 2021 im Jahr 2022 erneut überschritten. Mit der aktuellen Geschwindigkeit kann die globale Erderwärmung 1,5 Grad Celsius in den nächsten fünf Jahren erreichen. Daher wird auch der bereits vorhandene Einfluss der weltweiten Klimakrisen auf menschliche und natürliche Systeme kontinuierlich steigen. Alle Länder, vor allem die Industriestaaten, müssen dringend mit Konsequenzen konfrontiert werden und sich für den Klimaschutz und eine frühzeitige Klimaanpassung engagieren

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik

2.1 Definition von Industriestaaten

2.2 Umweltpolitik

2.2.1 Begriffs- und Zielbestimmung

2.2.2 Externe Effekte

2.2.3 Prinzipien der Umweltpolitik

2.3 Instrumente der Umweltpolitik

2.3.1 Ordnungsrechtliche Instrumente

2.3.2 Ökonomische Instrumente

2.3.3 Sonstige Instrumente

2.4 Probleme der Umweltpolitik

3 Non-Governmental Organisationen

3.1 Begriffs- und Zielbestimmung

3.2 Unterschied von Non-Governmental und Non-Profit Organisationen

3.3 Entstehung und Rechtsform von NGO

3.4 International bekannte NGO

3.5 Kommunikationskampagnen von NGO

3.6 Finanzierung von NGO

3.7 Die internationale Rolle der NGO

4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace

4.1 Begriffs- und Zielbestimmung

4.2 Gründung und Geschichte

4.3 Rechtsform und Struktur

4.4 Tätigkeitsbereiche und aktuelle Kommunikationskampagnen

4.5 Transparenz und Finanzierung

4.6 Bisherige, erfolgreiche Kommunikationskampagnen

4.7 Kritik an Greenpeace

5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten

5.1 Gesellschaftliche Einflussnahme

5.1.1 Erfolgsfaktoren

5.1.2 Gefahren und Risiken

5.1.3 Reaktionen auf Kampagnen

5.2 Umweltpolitische Einflussnahme

5.2.1 Mitwirkung an Gesetzesvorlagen

5.2.2 Reaktionen auf den Umweltlobbyismus

5.2.3 Reaktionen der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussnahme der Non-Governmental Organisation Greenpeace auf die Umweltpolitik innerhalb der Industriestaaten, mit besonderem Fokus auf Deutschland. Ziel ist es, die Erfolgskriterien der Kampagnenstrategien, die Interaktion mit politischen Akteuren sowie die Auswirkungen auf gesellschaftliche Transformationsprozesse wissenschaftlich zu analysieren.

  • Rolle und Finanzierung von Non-Governmental Organisationen
  • Geschichte und Organisationsstruktur von Greenpeace
  • Methoden der Kommunikationskampagnen und Lobbyarbeit
  • Analyse der gesellschaftlichen und politischen Einflussnahme
  • Bewertung von Erfolgsfaktoren und kritischen Risikoaspekten bei Greenpeace-Aktionen

Auszug aus dem Buch

4.2 Gründung und Geschichte

Greenpeace entstammt ursprünglich dem Sierra Club, der damals eine Anti-Atom-Bewegung darstellte und gegen Nuklearwaffen und deren Tests protestierte. Mitglieder des Sierra Club bildeten zusammen mit anderen Aktivisten das kanadische „Don’t make a wave“ Komitee. Dieses änderte im Jahr 1971 seinen Namen in Greenpeace.

Im selben Jahr protestierten die Aktivisten mit Booten auf hoher See gegen ein Atomwaffentest der USA vor der Küste Alaskas. Diese Aktion sorgte in der amerikanischen Öffentlichkeit für steigendes Interesse und steigerte den Bekanntheitsgrad von Greenpeace erheblich. Danach setzten einige Aktivisten von Greenpeace mithilfe von Schlauchbooten für die Bekämpfung des Walfangs ein. Die Proteste mit Schlauchbooten auf den Gewässern wurden in der öffentlichen Wahrnehmung schnell zur Charaktereigenschaft der Organisation. Nach den zahlreichen Meldungen in den Medien entstanden mehrere Gruppen von Greenpeace in den USA.

Nach der Gründung der Organisation Greenpeace koordiniert sie von ihrem Hauptsitz in Amsterdam die verschiedenen Büros an unterschiedlichen Standorten. Aufgrund der steigenden Bevölkerungsanzahl, dem wachsenden Ökologiebewusstsein und dem steigenden Wohlstand wurde auch Deutschland für die Organisation immer interessanter und relevanter. Mittlerweile ist Greenpeace weltweit verteilt und arbeitet aktiv für den Umweltschutz. Die weltweiten Standorte sind in der folgenden Abbildung 1 dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik fortschreitender Umweltbelastungen ein und definiert das Ziel, die Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik zu untersuchen.

2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen einer staatlichen Umweltpolitik, inklusive Definitionen, Instrumenten sowie der ökonomischen und ordnungsrechtlichen Handlungsrahmen.

3 Non-Governmental Organisationen: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung von NGOs zu anderen Institutionen, unter Betrachtung ihrer Entstehung, Rechtsformen und ihrer internationalen Bedeutung.

4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace: Hier wird die Organisation Greenpeace spezifisch hinsichtlich ihrer Historie, Organisationsstruktur und Öffentlichkeitsarbeit detailliert vorgestellt.

5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten: Das Kernkapitel analysiert konkrete gesellschaftliche und politische Einflusskanäle, Lobbyarbeit sowie die Interaktion mit staatlichen Gesetzesvorlagen.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet die Wirksamkeit der Greenpeace-Strategien und skizziert die zukünftige Notwendigkeit kontinuierlicher Lobbyarbeit für den Umweltschutz.

Schlüsselwörter

Greenpeace, Umweltpolitik, Non-Governmental Organisationen, NGO, Umweltschutz, Lobbyismus, Industriestaaten, nachhaltige Entwicklung, Kommunikationskampagnen, Zivilgesellschaft, ökologische Transformation, Klimaschutz, Öffentlichkeitsarbeit, politische Einflussnahme, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen und die Effektivität von Greenpeace bei der Einflussnahme auf politische Entscheidungen im Bereich Umweltschutz innerhalb der Industriestaaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsweise von NGOs, den Kommunikationsstrategien von Greenpeace sowie der Analyse politischer Steuerungsinstrumente in Bezug auf Umweltfragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, zu bewerten, wie Greenpeace durch verschiedene Aktionsformen politischen Druck auf Regierungen und Unternehmen ausübt bzw. ausüben kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des Lobbyismus und der Umweltökonomie mit einer praxisorientierten Einzelfallstudie von Greenpeace verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Umweltpolitik und der Struktur von NGOs insbesondere die konkreten Kampagnen, Erfolge und Kritikpunkte an Greenpeace beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Kennzeichnende Begriffe sind Greenpeace, Umweltpolitik, Lobbyismus, Zivilgesellschaft und ökologische Nachhaltigkeit.

Wie unterscheidet sich Greenpeace von anderen Organisationen laut dieser Studie?

Laut der Arbeit zeichnet sich Greenpeace durch eine spezifische "Konfrontationsstrategie" aus, die durch bildgewaltige Medienpräsenz und mediale Aufmerksamkeit versucht, Aufmerksamkeit für ökologische Missstände zu erzwingen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Wirksamkeit von Greenpeace?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Greenpeace einen messbaren Einfluss auf das gesellschaftliche Bewusstsein und vereinzelt auch auf die politische Agenda hat, wobei eine direkte politische Entscheidungsgewalt der Organisation nicht gegeben ist.

Final del extracto de 65 páginas  - subir

Detalles

Título
Einfluss von Non-Governmental-Organisationen (NGOs) auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Das Beispiel "Greenpeace"
Universidad
Nürtingen University
Calificación
2,3
Autores
Magister Artium Dieter Neumann (Autor), Yasemin Malkoc (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
65
No. de catálogo
V1351788
ISBN (PDF)
9783346863850
ISBN (Libro)
9783346863867
Idioma
Alemán
Etiqueta
Umweltschutz Non-Governmental-Organisationen (NGOS)
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magister Artium Dieter Neumann (Autor), Yasemin Malkoc (Autor), 2023, Einfluss von Non-Governmental-Organisationen (NGOs) auf die Umweltpolitik von Industriestaaten. Das Beispiel "Greenpeace", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1351788
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