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Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von artifiziellen Erzeugnissen der Musik

Titre: Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von artifiziellen Erzeugnissen der Musik

Dossier / Travail , 2021 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Amelie Probst (Auteur)

Droit- Droit des médias, Droit multimédia, Droit d'auteur
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob an artifiziellen Erzeugnissen de lege lata Urheber- oder Leistungsschutzrechte entstehen können und wem diese im gegebenen Fall zustehen. Bislang wurde diese Frage in der Rechtsliteratur vorwiegend anhand von Beispielen aus der Kunst, wie zum Beispiel dem Projekt The Next Rembrandt, einer KI, die Gemälde im Stil von Rembrandt erstellt, diskutiert. Weniger erörtert wurden bisher Beispiele aus der Musik, weshalb die Arbeit den Fokus auf selbige legt.

Der Rasenroboter mäht unseren Rasen, während Alexa uns verrät, wie das Wetter morgen wird, und das Übersetzungsprogramm DeepL schon mal die E-Mail an die spanischsprechende Kollegin übersetzt – Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. KI floriert und es vergeht selten eine Woche, in der kein neues intelligentes System auf den Markt kommt.

Auch in die Kreativbranche ist KI mittlerweile eingezogen. Kreative KI schreibt Texte, malt Bilder und komponiert Musik. Dabei entstehen kreative und originelle Werke, die sich rein äußerlich kaum von menschlichen Schöpfungen unterscheiden lassen. KI-Werke konnten bereits große Erfolge feiern, wie zum Beispiel das von einer KI erstellte Portrait Edmond de Belamy, das bei einer Kunstauktion für 432.500 US-Dollar versteigert wurde.

Von Menschen geschaffene Werke dieser Art sind nach dem Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) schutzfähig. Vor dem Hintergrund der anthropozentrischen Ausrichtung des UrhG wird derzeit viel diskutiert, ob auch an Werken der KI Urheberrechte oder Leistungsschutzrechte entstehen können und wem diese im gegebenen Fall zustünden. Die Notwendigkeit eines Schutzes der KI-Werke ergibt sich, da diese Werke erst durch einen Rechtsschutz verkehrsfähig werden, das heißt lizenziert und verkauft werden können. Andernfalls sind die Werke gemeinfrei und können ungefragt übernommen und weiterverwendet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
    • 2.1 Definition der Künstlichen Intelligenz
    • 2.2 Schwache vs. starke künstliche Intelligenz
    • 2.3 Kreative Künstliche Intelligenz
  • 3. Schutzfähigkeit von Erzeugnissen der KI nach dem deutschen Urheberrecht
    • 3.1 Schutzfähigkeit von Erzeugnissen der KI nach dem Urheberrecht im engeren Sinne
    • 3.2 Schutzfähigkeit von Erzeugnissen der KI nach den Leistungsschutzrechten
    • 3.3 Diskussion der Schutzfähigkeit des KI-Erzeugnisses Daddy's Car
  • 4. Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob an artifiziellen Erzeugnissen der Musik Urheber- oder Leistungsschutzrechte entstehen können und wem diese im gegebenen Fall zustehen. Sie untersucht die Schutzfähigkeit von KI-Werken nach dem deutschen Urheberrecht, wobei der Fokus auf Musikwerken liegt.

  • Definition und Arten der Künstlichen Intelligenz (KI)
  • Schutzfähigkeit von KI-Werken nach dem deutschen Urheberrecht
  • Anwendbarkeit von Leistungsschutzrechten auf KI-Werke
  • Diskussion der Schutzfähigkeit eines konkreten KI-Musikwerks
  • Relevanz des Rechtsschutzes für die Verbreitung und Verwertung von KI-Musik

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Einleitung
  • Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Themas vor und führt in die Problematik des Urheberrechtsschutzes von KI-Werken ein. Es beleuchtet die rasante Entwicklung der KI im Bereich der Musik und stellt die Frage nach der Schutzfähigkeit von KI-generierten Werken.

  • Kapitel 2: Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
  • Dieses Kapitel bietet eine grundlegende Einführung in die Künstliche Intelligenz. Es definiert den Begriff der KI, unterscheidet zwischen schwacher und starker KI und beleuchtet die Bedeutung der Kreativen KI im Kontext von Musikproduktion.

  • Kapitel 3: Schutzfähigkeit von Erzeugnissen der KI nach dem deutschen Urheberrecht
  • Kapitel 3 analysiert die Schutzfähigkeit von KI-Musikwerken nach dem deutschen Urheberrecht. Es untersucht die Anwendbarkeit des Urheberrechts im engeren Sinne und der Leistungsschutzrechte auf KI-generierte Musik.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Urheberrecht, Leistungsschutzrechte, KI-Musik, Musikproduktion, Schutzfähigkeit, Rechtsschutz, Kreativität, digitale Kunst, KI-Werke, Urheberrechtliche Schutzfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Können KI-generierte Musikwerke urheberrechtlich geschützt werden?

Nach aktuellem deutschem Urheberrecht (UrhG) ist Schutz schwierig, da das Gesetz eine "persönliche geistige Schöpfung" durch einen Menschen voraussetzt (Anthropozentrismus).

Was ist der Unterschied zwischen Urheberrecht und Leistungsschutzrecht bei KI?

Das Urheberrecht schützt die Schöpfung an sich, während Leistungsschutzrechte die wirtschaftliche oder technische Leistung (z.B. des Tonträgerherstellers) schützen könnten, was bei KI-Werken derzeit diskutiert wird.

Warum ist ein Rechtsschutz für KI-Werke überhaupt notwendig?

Ohne Rechtsschutz sind KI-Werke gemeinfrei, was ihre Vermarktung und Lizenzierung erschwert, da sie von jedem ungefragt genutzt werden könnten.

Was ist der Unterschied zwischen schwacher und starker KI?

Schwache KI ist auf spezifische Aufgaben trainiert (z.B. Musikkomposition in einem Stil), während starke KI menschenähnliche intellektuelle Fähigkeiten über verschiedene Bereiche hinweg besitzen würde.

Welches konkrete Musikbeispiel wird in der Arbeit diskutiert?

Die Arbeit diskutiert die Schutzfähigkeit des KI-Erzeugnisses „Daddy's Car“, eines Songs, der im Stil der Beatles komponiert wurde.

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Résumé des informations

Titre
Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von artifiziellen Erzeugnissen der Musik
Université
University of Trier
Note
1,0
Auteur
Amelie Probst (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
24
N° de catalogue
V1340256
ISBN (PDF)
9783346849366
ISBN (Livre)
9783346849373
Langue
allemand
mots-clé
Digital Humanities Computerlinguistik Rechtswissenschaft Law Urheberrecht Leistungsschutzrechte Kreative künstliche Intelligenz KI
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Amelie Probst (Auteur), 2021, Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von artifiziellen Erzeugnissen der Musik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340256
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Extrait de  24  pages
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