In diesem Forschungsbeleg werden – angelehnt an die Studien von Endepohls-Ulpe und Baudson & Preckel – drei Hypothesen aufstellt. Diese Forschung möchte folgende Frage beantworten: Welche Einstellung haben Studierende zu Schülern mit Hochbegabung? Zur Analyse und Auswertung der Hypothesen wird die, im Rahmen des Seminars "Forschungsorientierte Vertiefung" entstandene, Studie "Einstellungen von Studierenden zu hochbegabten Schülerinnen und Schülern" verwendet. Mittels eines Fragebogens wurden 274 Studierende befragt, die Methode der Stichprobe wurde verwendet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Theorie
- 1.1 Einleitung
- 1.2 Befundlage
- 1.2.1 Endepohls-Ulpe
- 1.2.2 Baudson & Preckel
- 1.3 Hypothesenableitung
- 2. Methode
- 2.1 Stichprobe
- 2.2 Untersuchungsinstrument/-material
- 2.3 Durchführung
- 3. Ergebnisse
- 4. Diskussion
- 4.1 Erste Unterschiedshypothese
- 4.2 Zweite Unterschiedshypothese
- 4.3 Zusammenhangshypothese
- 4.4 Auswertung der Forschungsfrage
- 5. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Forschungsbeleg analysiert die Vorstellungen von Studierenden zu hochbegabten Schülerinnen und Schülern. Basierend auf den Studien von Endepohls-Ulpe (2004) und Baudson & Preckel (2016) werden drei Hypothesen aufgestellt und mit Hilfe einer Studie zur Einstellung von Studierenden zu hochbegabten Schülern untersucht.
- Der Einfluss von Kontakten mit Hochbegabten auf die Einstellung der Studierenden
- Die Rolle impliziter Persönlichkeitstheorien und Stereotypen in der Wahrnehmung von Hochbegabung
- Der Zusammenhang zwischen Kreativität und Leistungsmotivation bei hochbegabten Kindern
- Die Bedeutung von Kreativität und deren Einflussfaktoren im Zusammenhang mit Hochbegabung
- Die Herausforderungen und Möglichkeiten der Hochbegabungsdiagnostik
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einführung in den Begriff der Hochbegabung und beleuchtet verschiedene Definitionsansätze und Theorien, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Es werden sowohl implizite als auch explizite Theorien, sowie verschiedene Modelle der Hochbegabung erläutert. Kapitel 2 beschreibt die Methode der Studie, die Stichprobe, das Untersuchungsinstrument und die Durchführung der Befragung. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung, die Aufschluss über den Einfluss von Kontakten mit Hochbegabten, die Rolle impliziter Persönlichkeitstheorien und den Zusammenhang zwischen Kreativität und Leistungsmotivation geben. Kapitel 4 diskutiert die Ergebnisse im Detail und interpretiert die Ergebnisse der Studie im Kontext der Forschungsliteratur.
Schlüsselwörter
Hochbegabung, implizite Persönlichkeitstheorien, Stereotypen, Kreativität, Leistungsmotivation, Hochbegabungsdiagnostik, Studierende, Einstellungen, Forschungsbeleg.
Häufig gestellte Fragen
Welche Einstellung haben Studierende zu hochbegabten Schülern?
Die Einstellung wird oft durch Stereotypen und implizite Persönlichkeitstheorien geprägt, wobei persönlicher Kontakt zu Hochbegabten die Wahrnehmung positiv beeinflussen kann.
Was sind implizite Persönlichkeitstheorien?
Das sind subjektive Annahmen darüber, welche Persönlichkeitsmerkmale zusammengehören, wie zum Beispiel die fälschliche Annahme, dass Hochbegabte sozial weniger kompetent seien.
Wie hängen Kreativität und Hochbegabung zusammen?
Kreativität gilt oft als ein zentraler Bestandteil von Hochbegabungsmodellen, wobei die Förderung von kreativer Leistungsmotivation entscheidend ist.
Warum ist die Hochbegabungsdiagnostik schwierig?
Schwierigkeiten entstehen durch unterschiedliche Definitionen von Hochbegabung und die Gefahr, dass Lehrkräfte durch Vorurteile bestimmte Talente übersehen.
Welchen Einfluss haben Stereotypen auf die Schulförderung?
Negative Stereotypen können dazu führen, dass hochbegabte Kinder nicht die notwendige Unterstützung erhalten oder soziale Ausgrenzung erfahren.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2016, Einschätzung von Studierenden zu hochbegabten Schülern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335576