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Schulunterricht unter der Labeling-Perspektive. Deviantes Verhalten von Schülern

Title: Schulunterricht unter der Labeling-Perspektive. Deviantes Verhalten von Schülern

Term Paper , 2015 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Social pedagogy
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Summary Excerpt Details

Es werden zwei Fallanalysen mit dem Beobachtungsschwerpunkt der SchülerInnen-LehrerInnen-Interaktion vorgestellt. Das Thema des Portfolios "Schulunterricht unter der Betrachtung der Labeling-Perspektive" wirft die Frage auf, ab wann das Verhalten eines Schülers oder einer Schülerin als abweichend einzustufen ist. Um der Frage auf den Grund zu gehen, werden zunächst Begriffe wie die Labeling-Perspektive und Devianz geklärt. Es werden unterschiedliche Regeln vorgestellt, Interaktionsprozesse beschrieben und verschiedene Arten der Abweichung dargelegt. Daraufhin folgen zwei Fallanalysen, die aus den Beobachtungsprotokollen des Orientierungspraktikums entstanden sind. Die erste Fallanalyse mit der fokussierten Darstellung des in der Gruppe interpretierten Falles, die zweite mit der Darstellung des eigenen Falles.
Im Fazit, dem letzten Gliederungspunkt, werden die Fallanalysen zunächst miteinander verglichen. Hierbei wird der theoretische Bezug hergestellt. Anschließend werden die Fallanalysen diskutiert, sodass letztendlich die Ausgangsfrage beantwortet werden kann.

Wann ist ein Verhalten als abweichend einzustufen? Wann ist die Rede von einem Sonderstatus? Was bedeutet es, ein Außenseiter zu sein? Wie verschieden können "gelabelte" Schüler sein?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • 1. Theoretische und empirische Perspektiven
  • 2. Fallanalysen zur SchülerInnen- LehrerInnen- Interaktion
    • 2.1. Fokussierte Darstellung des in der Gruppe interpretierten Falles
      • Asymmetrie zwischen Lehrerin und Schülerin
      • Veröffentlichung des Problems
      • Fokussierung auf N.
    • 2.2. Fokussierte Darstellung der Interpretation eines eigenen Falles
      • Unterrichtsgestaltung: Frage- und Antwort- Spiel
      • Sonderstatus der Schülerin D. vs. Gleichberechtigung
      • Regeln
      • Verhalten der Lehrerin in Bezug auf die Klasse
  • 3. Fazit: Vergleich und Diskussion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Schulunterricht unter der Betrachtung der Labeling- Perspektive" und untersucht, ab wann das Verhalten eines Schülers oder einer Schülerin als abweichend einzustufen ist. Hierfür werden zwei Fallanalysen aus dem Orientierungspraktikum mit dem Schwerpunkt auf SchülerInnen-LehrerInnen-Interaktion vorgestellt.

  • Die Labeling- Perspektive als theoretischer Rahmen für die Analyse abweichenden Verhaltens
  • Die Bedeutung von Regeln und Normen für die Konstruktion von Devianz
  • Die Rolle sozialer Interaktionen und Prozesse bei der Etikettierung von Schülern
  • Die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Abweichung
  • Der Einfluss gesellschaftlicher Strukturen und Reaktionen auf abweichendes Verhalten

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik „Schulunterricht unter der Betrachtung der Labeling- Perspektive" ein und stellt die Fragestellung nach dem abweichenden Schülerverhalten in den Mittelpunkt. Sie erläutert die Relevanz des Themas und die Struktur der Arbeit.

Das erste Kapitel beleuchtet die theoretischen und empirischen Perspektiven auf die Labeling- Perspektive und Devianz. Es definiert die wichtigsten Begriffe, beschreibt verschiedene Arten der Abweichung und erklärt den Prozess der Etikettierung.

Das zweite Kapitel präsentiert zwei Fallanalysen aus dem Orientierungspraktikum. Im ersten Teil wird ein in der Gruppe interpretierter Fall analysiert und die Interaktion zwischen Lehrerin und Schülerin betrachtet. Im zweiten Teil wird die Interpretation des eigenen Falles im Fokus stehen.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe der Arbeit sind: Labeling- Perspektive, Devianz, abweichendes Verhalten, SchülerInnen- LehrerInnen- Interaktion, Regeln, Normen, soziale Kontrolle, soziale Definition, primär- und sekundäre Abweichung, Interaktionsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt die Labeling-Perspektive im Schulkontext?

Sie untersucht, wie Schüler durch Zuschreibungen von Lehrern oder Mitschülern als "abweichend" etikettiert werden und wie dies ihr weiteres Verhalten beeinflusst.

Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Abweichung?

Primäre Abweichung ist das ursprüngliche Verhalten; sekundäre Abweichung entsteht, wenn der Schüler das Etikett "Außenseiter" übernimmt und sein Verhalten daran anpasst.

Wie wird abweichendes Verhalten (Devianz) definiert?

Devianz ist kein festes Merkmal, sondern das Ergebnis eines sozialen Definitionsprozesses, bei dem Regeln und Normen auf das Verhalten angewendet werden.

Welche Rolle spielt die Interaktion zwischen Lehrer und Schüler?

Die Arbeit zeigt durch Fallanalysen, wie asymmetrische Beziehungen und die Veröffentlichung von Problemen im Unterricht zur Etikettierung beitragen.

Können Regeln die Entstehung von Sonderstatus begünstigen?

Ja, die Art und Weise, wie Lehrer Regeln durchsetzen oder Ausnahmen machen, kann dazu führen, dass einzelne Schüler einen negativen Sonderstatus erhalten.

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Details

Title
Schulunterricht unter der Labeling-Perspektive. Deviantes Verhalten von Schülern
College
Martin Luther University  (Bildungswissenschaft)
Course
Einführung in die Grundlagen von Pädagogik und Unterricht
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
18
Catalog Number
V1335571
ISBN (eBook)
9783346836595
ISBN (Book)
9783346836601
Language
German
Tags
Schüler*innen-Lehrer*innen-Interaktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Schulunterricht unter der Labeling-Perspektive. Deviantes Verhalten von Schülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335571
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