Braucht es, bedingt durch den massiven Wandel im Unternehmenskontext neue Formen der Innovationsstrategie um wettbewerbsfähig zu bleiben?
Zunächst ist ein kurzer Blick auf die derzeitigen Herausforderungen der Unternehmen zu werfen und welche Faktoren Veränderungsprozesse beeinflussen. Märkte innovieren immer stärker, Dynamik und Komplexität nehmen zu, verstärkt durch die Digitalisierung und internationaler Vernetzung. Dadurch wird der globale Wettbewerb angetrieben die langjährige Stabilität von Unternehmen ist ungewisser denn je. Hinzu kommt der gesellschaftliche Wertewandel mit veränderten Ansprüchen an den Markt in Richtung zu mehr Mitspracherecht hinsichtlich derzeitiger und künftiger Angebote. Megatrends verändern Lebensformen und die Konsumlandschaft. Aufgrund der steigenden Individualisierung reicht es zudem nicht mehr aus Konsumbedürfnisse anhand spezifischer Kategorien (Alter, Geschlecht, Schichtzugehörigkeit) zu analysieren. Kunden haben nicht nur einen Bedarf nach Funktionalität, sondern erwarten auch ein ganzheitlich zufriedenstellendes Erlebnis. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, müssen sich moderne Unternehmen auf einen Dialog mit ihren Kunden einlassen und ihre Strategien erweitern um komplexe Probleme und offene Herausforderungen zu bewältigen sowie leistungsfähig zu bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Neue Formen der Innovationsentwicklung im 21. Jahrhundert
- Aufbau der Arbeit
- Design und Design Thinking: Entwicklung und Definition
- Design Thinking als Management-Diskurs und seine Entstehung
- Grundannahmen des Design Thinkings
- Design Thinking als Mindset
- Der Design Thinking Prozess
- Verstehen
- Beobachten
- Sichtweise definieren
- Ideenfindung
- Prototyping
- Testen
- Anwendungsbeispiel: Der ideale Thermobecher to go
- Problemstellung und Recherchearbeit aktueller Erkenntnisse
- Beobachtungsphase und Datenerhebung
- Sichtweise definieren: Synthese und Visualisierung
- Identifikation der Bedürfnisse
- Ideenfindung
- Prototyping (1)
- Testphase und Prototyping (2)
- Reflexion
- Reflexion des Design Thinking Prozesses
- Reflexion der eigenen Anwendung und Kompetenzentwicklung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Studienarbeit untersucht das Design Thinking als innovative Methode zur Innovationsentwicklung. Der Fokus liegt dabei auf der Anwendung des Design Thinkings im Kontext der Entwicklung eines idealen Thermobechers to go. Die Arbeit analysiert die Entstehung und grundlegenden Prinzipien des Design Thinkings sowie dessen Prozessphasen. Die Analyse wird durch ein praktisches Anwendungsbeispiel illustriert, das die Autorin durchläuft, um die Wirksamkeit des Design Thinkings für die Produktentwicklung zu bewerten. Darüber hinaus reflektiert die Autorin die eigenen Erfahrungen mit dem Design Thinking Prozess und dessen Auswirkungen auf die eigene Kompetenzentwicklung.
- Design Thinking als Innovationsmethode
- Anwendungsbeispiel Thermobecher to go
- Prozessphasen des Design Thinkings
- Bewertung des Design Thinkings als Methode
- Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz von Innovationsentwicklung im 21. Jahrhundert dar und beleuchtet die Herausforderungen, denen Unternehmen im Zuge des digitalen Wandels und veränderter Kundenbedürfnisse gegenüberstehen. Der erste Abschnitt führt in den Begriff des Design Thinkings ein, beleuchtet dessen Entstehung und Bedeutung im Unternehmenskontext, und erklärt Design Thinking als Management-Diskurs.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Design Thinking Prozess und seinen einzelnen Phasen: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideenfindung, Prototyping und Testen. Kapitel vier erläutert das Anwendungsbeispiel des idealen Thermobechers to go und führt detailliert durch die verschiedenen Phasen des Design Thinking Prozesses. Die Autorin nimmt dabei die Rolle der Designdenkerin ein, um die Methode praxisnah zu veranschaulichen.
Schlüsselwörter
Design Thinking, Innovationsmethode, Thermobecher to go, Produktentwicklung, Prozessphasen, Prototyping, Testphase, Reflexion, Kompetenzentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Design Thinking im Kern?
Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die darauf abzielt, komplexe Probleme zu lösen und nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln. Dabei steht nicht nur die Funktionalität im Vordergrund, sondern das gesamte Erlebnis des Kunden.
Warum benötigen moderne Unternehmen neue Innovationsstrategien?
Aufgrund der Digitalisierung, der internationalen Vernetzung und des gesellschaftlichen Wertewandels nehmen Dynamik und Komplexität der Märkte zu. Unternehmen müssen flexibler auf individuelle Kundenbedürfnisse reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Welche Phasen durchläuft der Design Thinking Prozess?
Der Prozess besteht aus sechs Phasen: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideenfindung, Prototyping und Testen.
Wie wurde Design Thinking am Beispiel des Thermobechers angewendet?
In der Arbeit wurde die Methode genutzt, um durch Beobachtung und Datenerhebung die tatsächlichen Bedürfnisse von Nutzern zu identifizieren und darauf basierend Prototypen für einen idealen "Thermobecher to go" zu entwickeln und zu testen.
Welche Rolle spielt das Prototyping in dieser Methode?
Prototyping ermöglicht es, Ideen schnell visualisierbar und anfassbar zu machen, um frühzeitig Feedback von Nutzern einzuholen und das Produkt iterativ zu verbessern.
Was ist das Ziel der Reflexion in dieser Studienarbeit?
Die Reflexion dient dazu, die Wirksamkeit des Design Thinking Prozesses kritisch zu hinterfragen und die eigene Kompetenzentwicklung der Autorin während der Anwendung zu bewerten.
- Quote paper
- Laxmi Angel (Author), 2021, Design Thinking als Innovationsmethode. Theorie und Anwendung für den idealen Thermobecher to go, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1334149