Die Begriffe Investitionsgüter und Konsumgüter werden zu Beginn der Arbeit erläutert und voneinander abgegrenzt. Sowohl die Investitionsgüter, als auch die Konsumgüter werden in ihre Hauptkategorien untergliedert. Zunächst wird das Investitionsgütermarketing erläutert und in die wesentlichen vier Grundtypen unterteilt. Nach der Erläuterung des Produktgeschäfts, des Systemgeschäfts und des Zulieferergeschäfts, wird im Rahmen des Kerns dieser Arbeit das Anlagengeschäft genauer beschrieben. Es folgt eine kurze Erläuterung des B2B-Marketings und die Abgrenzung vom Investitionsgütermarketing. Ziel dieser Arbeit ist es, die preispolitischen Besonderheiten im Anlagengeschäft des Investitionsgütermarketings näher zu erläutern und dabei im Besonderen auf die Submissionsmodelle und das Performance Contracting einzugehen. Eine zusammenfassende Bewertung bildet den Abschluss.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Problemdarstellung
- 1.2 Zielsetzung und Struktur der Arbeit
- 2 Grundlagen
- 2.1 Investitionsgüter
- 2.2 Konsumgüter
- 3 Investitionsgütermarketing
- 3.1 Abgrenzung vom Business-to-Business-Marketing
- 3.2 Grundtypen des Investitionsgütermarketings
- 4 Preispolitische Besonderheiten im Anlagengeschäft
- 4.1 Phasen der Vermarktung des Anlagengeschäfts
- 4.2 Verfahren der Preisfindung - Ermittlung der Preisuntergrenze
- 4.2.1 Verfahren ohne ein differenziertes Mengengerüst
- 4.2.2 Bewertung auf der Basis eines Mengengerüsts
- 4.3 Verfahren der Preisfindung - Ermittlung der Preisobergrenze
- 4.3.1 Value Pricing
- 4.3.2 Competitive Bidding-Modell
- 4.4 Performance Contracting
- 5 Zusammenfassende Bewertung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit den preispolitischen Besonderheiten im Anlagengeschäft des Investitionsgütermarketings. Die Hauptaufgabe besteht darin, die verschiedenen Verfahren der Preisfindung, insbesondere im Kontext von Submissionsmodellen und Performance Contracting, zu erläutern.
- Abgrenzung von Investitionsgütern und Konsumgütern
- Erläuterung der vier Grundtypen des Investitionsgütermarketings (Anlagengeschäft, Produktgeschäft, Systemgeschäft, Zulieferergeschäft)
- Untersuchung der Preisfindung im Anlagengeschäft, insbesondere der Ermittlung der Preisuntergrenze und Preisobergrenze
- Analyse von Submissionsmodellen und Performance Contracting als wichtige Verfahren der Preisfindung im Anlagengeschäft
- Zusammenfassende Bewertung der preispolitischen Besonderheiten im Anlagengeschäft
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 gibt eine Einleitung in das Thema und definiert die Problemstellung. Die Arbeit beschäftigt sich mit den preispolitischen Besonderheiten im Anlagengeschäft, einem Teilbereich des Investitionsgütermarketings. Kapitel 2 erläutert die Grundlagen, indem es die Begriffe Investitionsgüter und Konsumgüter definiert und voneinander abgrenzt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Investitionsgütermarketing, seiner Abgrenzung vom Business-to-Business-Marketing und den vier Grundtypen des Investitionsgütermarketings. Kapitel 4 analysiert die preispolitischen Besonderheiten im Anlagengeschäft, insbesondere die Phasen der Vermarktung, die Verfahren der Preisfindung und das Performance Contracting. Die Arbeit gipfelt in einer zusammenfassenden Bewertung in Kapitel 5.
Schlüsselwörter
Investitionsgüter, Konsumgüter, Anlagengeschäft, Investitionsgütermarketing, Business-to-Business-Marketing, Preisfindung, Submissionsmodelle, Performance Contracting, Preisuntergrenze, Preisobergrenze, Value Pricing, Competitive Bidding.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Investitionsgüter im Vergleich zu Konsumgütern?
Investitionsgüter werden von Unternehmen für die Produktion anderer Güter genutzt (B2B), während Konsumgüter direkt für den privaten Ge- oder Verbrauch bestimmt sind (B2C).
Was ist das Besondere am Anlagengeschäft?
Das Anlagengeschäft umfasst komplexe, oft kundenindividuelle Großprojekte. Die Vermarktung erfolgt in Phasen und erfordert spezifische Verfahren der Preisfindung.
Wie wird die Preisuntergrenze im Anlagengeschäft ermittelt?
Die Ermittlung kann über Verfahren ohne differenziertes Mengengerüst oder auf Basis eines detaillierten Mengengerüsts erfolgen, um alle variablen Kosten abzudecken.
Was versteht man unter "Performance Contracting"?
Beim Performance Contracting richtet sich der Preis nach der tatsächlichen Leistung oder Einsparung, die durch die Anlage erzielt wird, statt nach einem festen Kaufpreis.
Was ist das Competitive Bidding-Modell?
Es handelt sich um ein Verfahren der Preisfindung bei Ausschreibungen (Submissionsmodelle), bei dem die Preisobergrenze durch den Wettbewerb und die Zahlungsbereitschaft des Kunden bestimmt wird.
Was bedeutet "Value Pricing" im B2B-Bereich?
Value Pricing orientiert sich am wahrgenommenen Wert der Anlage für den Kunden, also dem wirtschaftlichen Vorteil, den der Kunde durch die Nutzung erzielt.
- Quote paper
- Christoph Kraft (Author), 2018, Preispolitische Besonderheiten im Anlagengeschäft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331432