Die vorliegende Arbeit thematisiert das Ideal und den tatsächlichen Ist-Zustand des Rittertums im 14. Jahrhundert, basierend auf dem „Ritterspiegel“ von Johannes Rothe. Die Arbeit wird sich zuerst mit dem Autor befassen und dann übergehen zu einer kurzen Darstellung des historischen Kontextes um 1415. Im Hauptteil wird dann die Rekonstruktion der damaligen Gesellschaftsstruktur im Vordergrund stehen. Dies wird unter der Fragestellung nach dem besonderen Stand der Ritter in dieser Gesellschaft geschehen, und gleichzeitig soll die Intention des Autors verdeutlicht und mit in die Analyse einbezogen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Autor/Historischer Kontext
- Hauptteil
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Ideal des Rittertums im 14. Jahrhundert, basierend auf Johannes Rothes „Ritterspiegel“, und analysiert die Diskrepanz zwischen dem Idealbild und der Realität. Die Arbeit untersucht den historischen Kontext und die gesellschaftliche Rolle des Rittertums in dieser Zeit.
- Die Lebensweise und die Aufgaben des Ritters im 14. Jahrhundert
- Der Wandel des Rittertums von einem Berufskrieger zum Adeligen
- Die Rolle von Johannes Rothe als Autor des „Ritterspiegels“
- Die Kritik Rothes an den Rittertums im 14. Jahrhundert
- Rothes Idealbild des Ritters als „miles christianus“
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und gibt einen Überblick über die Forschungsfrage und die Vorgehensweise. Sie erläutert den historischen Kontext und die Bedeutung des "Ritterspiegels" von Johannes Rothe.
- Der Autor/Historischer Kontext: Dieser Abschnitt beleuchtet das Leben und Wirken von Johannes Rothe und stellt den historischen Kontext des späten Mittelalters im 14. Jahrhundert dar. Er beleuchtet den Niedergang des Rittertums und die Entstehung des neuen Adelstandes.
- Hauptteil: Dieser Abschnitt analysiert Rothes „Ritterspiegel“ und untersucht die Kritik des Autors an der Rittergesellschaft seiner Zeit. Er analysiert das Idealbild des Ritters im Vergleich zur Realität und beleuchtet die unterschiedlichen Arten von Rittern, die Rothe beschreibt.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Rittertum, Spätmittelalter, Johannes Rothe, „Ritterspiegel“, Idealbild, Realität, Gesellschaft, Adel, Berufskrieger, „miles christianus“.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der „Ritterspiegel“ von Johannes Rothe?
Es ist ein Werk aus dem frühen 15. Jahrhundert, das das Idealbild des Ritters beschreibt und gleichzeitig den tatsächlichen Zustand des Rittertums seiner Zeit kritisch hinterfragt.
Wie veränderte sich das Rittertum im Spätmittelalter?
Das Rittertum wandelte sich von einer Schicht reiner Berufskrieger hin zu einem Geburtsadel, wobei der militärische Nutzen durch neue Kampftechniken abnahm.
Was versteht Rothe unter dem „miles christianus“?
Es ist das Ideal des christlichen Ritters, der seine Waffen zur Verteidigung des Glaubens, der Kirche und der Schwachen einsetzt.
Welche Kritik übt Johannes Rothe an seinen Zeitgenossen?
Er kritisiert den Sittenverfall, die Habgier und die Vernachlässigung der ritterlichen Tugenden zugunsten eines ausschweifenden Lebensstils.
Warum ist der historische Kontext um 1415 wichtig?
In diese Zeit fallen gesellschaftliche Umbrüche und der Niedergang des klassischen Feudalsystems, was die Identitätskrise des Rittertums erklärt.
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- Maida Kreimendahl (Author), 2004, Der Ritter in der Gesellschaft des Spätmittelalters. Die Vorstellungen von Johannes Rothe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1330172