Insbesondere in Grundschulen wird der Unterschied zwischen SchülerInnen mit und ohne Migrationshintergrund in Form von Unterschieden bei Leistungstests, Noten, Übergangsempfehlungen sowie typischen Übergangsmustern deutlich bemerkbar. Neben den Leistungsunterschieden steht auch das Thema der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem sowie die gravierenden Kompetenzunterschiede im Augenmerk der Untersuchungen. In dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern sich diese Erfahrungen im Schulsystem erfassen lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitorischer Rahmen
- Die Forschungsfrage
- Definitionen
- Methode
- Die Diskriminierungstheorien
- Soziologische Diskriminierungstheorien
- Sozialpsycholgische Diskriminierungsforschung
- Institutionelle Diskriminierungstheorien
- Diskriminierungsformen in Schulen
- Resümee
- Empirische Befunde und Daten
- Die PISA-Studien
- Analyse und Forschungslücken
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich Diskriminierungserfahrungen im Bildungswesen auffassen lassen. Der Fokus liegt dabei auf der Benachteiligung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund, insbesondere in der Grundschule. Die Arbeit analysiert verschiedene Diskriminierungstheorien und untersucht empirische Befunde, um die Ursachen und Auswirkungen von Diskriminierung im Bildungssystem zu beleuchten.
- Diskriminierungserfahrungen von SchülerInnen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem
- Analyse verschiedener Diskriminierungstheorien
- Untersuchung empirischer Befunde, insbesondere der PISA-Studien
- Identifizierung von Forschungslücken und Handlungsempfehlungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Problem der Benachteiligung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem dar und führt in die Forschungsfrage ein.
- Definitorischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Arbeit, insbesondere "Diskriminierungserfahrungen" und "Bildungswesen".
- Methode: Die Arbeit verfolgt eine methodische Vorgehensweise, die auf einer Literaturanalyse basiert.
- Die Diskriminierungstheorien: Hier werden verschiedene Diskriminierungstheorien aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt.
- Empirische Befunde und Daten: Dieses Kapitel präsentiert empirische Befunde, insbesondere aus den PISA-Studien, und analysiert diese hinsichtlich der Forschungsfrage.
Schlüsselwörter
Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind: Diskriminierung, Bildungswesen, Migrationshintergrund, SchülerInnen, Benachteiligung, ethnische Diskriminierung, PISA-Studien, Forschungslücken, soziale Konstruktion, Bildungsungleichheit.
Häufig gestellte Fragen
Wie äußert sich Diskriminierung im Bildungswesen?
Diskriminierung zeigt sich oft durch schlechtere Noten, niedrigere Übergangsempfehlungen für weiterführende Schulen und geringere Kompetenzwerte bei Kindern mit Migrationshintergrund bei gleicher Leistung.
Was ist institutionelle Diskriminierung?
Es handelt sich um Benachteiligungen, die nicht durch individuelle Vorurteile, sondern durch die Strukturen, Regeln und Routinen des Schulsystems selbst entstehen.
Welche Rolle spielen die PISA-Studien in dieser Debatte?
PISA-Studien haben empirisch belegt, dass in Deutschland der Bildungserfolg so stark wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft und dem Migrationshintergrund abhängt.
Warum sind Grundschulen besonders im Fokus?
In der Grundschule werden die Weichen für die weitere Schullaufbahn gestellt. Hier werden erste Leistungsunterschiede und Selektionsprozesse besonders sichtbar.
Was versteht man unter „ethnischer Diskriminierung“ in der Schule?
Die Benachteiligung von Schülern aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Herkunft, Sprache oder Religion im schulischen Alltag.
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- Yaman (Author), 2022, Diskriminierung im Bildungswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328977