Das Ziel der Arbeit ist im ersten Schritt die theoretische Ausarbeitung der grundlegenden Themenbereiche. Dazu werden zunächst wichtige Definitionen zu Narzissmus sowie zum autobiographischen Gedächtnis dargestellt. Außerdem werden wichtige Aspekte, die zum Verständnis der beiden Themenfelder essenziell sind, dargestellt. Anschließend wird auf das Selbstwertgefühl eingegangen, aufgrund des zentralen Zusammenhangs mit Narzissmus. Außerdem wird ein Einblick in die narzisstische Persönlichkeitsstörung gegeben. Neben der autobiographischen Entwicklung, Funktion und Struktur des Gedächtnisses, bezieht sich dies auch auf neurologische Grundlagen.
Im zweiten Schritt soll herausgefunden werden, ob ein Zusammenhang zwischen Narzissmus und dem autobiographischen Gedächtnis besteht. Um den Schwerpunkt der Arbeit einzugrenzen, wird der Fokus nachfolgend primär auf die Persönlichkeitseigenschaft Narzissmus gelegt. Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung werden nicht näher betrachtet, da dies den Umfang der Arbeit überschreiten würde. Mithilfe von vier Messverfahren wird einer Stichprobe ein Online-Fragebogen zur Verfügung gestellt. Infolgedessen werden die Ergebnisse der Untersuchung durch eine einfache Korrelationsanalyse ausgerechnet. Daran schließt sich eine Diskussion an. Ein abschließendes Fazit fasst die in der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse zusammen und weist einen kurzen Ausblick auf mögliche weitere Forschungen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Narzissmus
- 2.1 Definition
- 2.2 Selbstwert
- 2.3 Neurologische Voraussetzungen
- 2.4 Narzisstische Persönlichkeitsstörung
- 3 Autobiographisches Gedächtnis
- 3.1 Definition
- 3.2 Funktion des autobiographischen Gedächtnisses
- 3.3 Neurologische Grundlagen
- 3.4 Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses
- 3.5 Inhalte und Struktur des autobiographischen Gedächtnisses
- 3.6 Störungen des autobiographischen Gedächtnisses
- 4 Zusammenhang von Narzissmus und autobiographischen Gedächtnis
- 5 Hypothesen
- 6 Methode
- 6.1 Messverfahren
- 6.2 Durchführung der Studie
- 6.3 Stichprobe
- 7 Ergebnisse
- 8 Diskussion
- 8.1 Interpretation der Ergebnisse und Diskussion
- 8.2 Limitation
- 9 Fazit
- 10 Literaturverzeichnis
- 11 Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Narzissmus und autobiographischen Erinnerungen. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen beider Konzepte zu beleuchten und die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern sich Narzissmus auf die Inhalte und Struktur des autobiographischen Gedächtnisses auswirkt.
- Definition und theoretische Grundlagen von Narzissmus
- Funktion und neurologische Grundlagen des autobiographischen Gedächtnisses
- Zusammenhänge zwischen Narzissmus und autobiographischen Erinnerungen
- Empirische Untersuchung des Einflusses von Narzissmus auf autobiographische Erinnerungen
- Diskussion der Ergebnisse und Limitationen der Studie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Relevanz des Forschungsgegenstands dar. Kapitel 2 erläutert die Definition und theoretischen Grundlagen von Narzissmus, inklusive der verschiedenen Dimensionen und der neurologischen Voraussetzungen. In Kapitel 3 werden das autobiographische Gedächtnis, seine Funktion, neurologische Grundlagen und Entwicklung sowie Inhalte und Struktur näher beleuchtet. Kapitel 4 fokussiert auf den Zusammenhang zwischen Narzissmus und autobiographischem Gedächtnis und stellt die relevanten Theorien und Forschungsbefunde vor. Kapitel 5 präsentiert die Hypothesen der Studie, die im folgenden Kapitel 6 mithilfe einer empirischen Untersuchung überprüft werden. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Studie zusammen. Die Diskussion in Kapitel 8 interpretiert die Ergebnisse und beleuchtet deren Limitationen. Schließlich präsentiert Kapitel 9 das Fazit der Arbeit.
Schlüsselwörter
Narzissmus, autobiographisches Gedächtnis, Persönlichkeitsstörung, Selbstwert, Selbstbezogenheit, Erinnerungen, Neurologie, Empirie, Studie.
Häufig gestellte Fragen
Besteht ein Zusammenhang zwischen Narzissmus und dem autobiographischen Gedächtnis?
Ja, die Arbeit untersucht mittels einer Korrelationsanalyse, wie die Persönlichkeitseigenschaft Narzissmus die Inhalte und die Struktur der eigenen Lebenserinnerungen beeinflusst.
Was ist das autobiographische Gedächtnis?
Es ist der Teil des Gedächtnisses, der persönliche Erlebnisse und Informationen über das eigene Leben speichert und somit maßgeblich zur Identitätsbildung beiträgt.
Warum wird in der Studie auch das Selbstwertgefühl betrachtet?
Das Selbstwertgefühl steht in engem Zusammenhang mit Narzissmus. Narzisstische Personen nutzen ihre Erinnerungen oft, um ihr Selbstwertgefühl zu regulieren oder zu erhöhen.
Untersucht die Arbeit auch die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS)?
Die Arbeit gibt einen theoretischen Einblick in die NPS, konzentriert sich in der empirischen Untersuchung jedoch primär auf Narzissmus als Persönlichkeitseigenschaft in einer Normalstichprobe.
Welche neurologischen Grundlagen werden in der Arbeit thematisiert?
Es werden die neurologischen Voraussetzungen sowohl für narzisstische Verhaltensweisen als auch für die Funktionen des autobiographischen Gedächtnisses beleuchtet.
- Arbeit zitieren
- Valentina Storck (Autor:in), 2022, Der Zusammenhang zwischen Narzissmus und autobiographischen Erinnerungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328353