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Politikwandel durch das Lieferkettengesetz. Eine Diskursnetzwerkanalyse

Titre: Politikwandel durch das Lieferkettengesetz. Eine Diskursnetzwerkanalyse

Dossier / Travail , 2022 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hannes Oswald (Auteur)

Organisation et administration - Administration publique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit untersucht den Entstehungsprozess des deutschen "Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes", welches 2021 verabschiedet wurde. Über den Inhalt des Gesetzes wurde bis zuletzt gestritten. Wieso kam es trotz des Widerstands aus Teilen der Wirtschaft und Regierung schlussendlich zu dem Gesetz? Und welchen Einfluss hatte der vorausgegangene politische Diskurs auf das Ergebnis?

Diesen Fragen wird nachgegangen, indem Akteure und Aussagen aus Artikeln der Süddeutschen Zeitung systematisch entnommen und mit dem Programm Discourse Network Analyzer Netzwerke untersucht werden. Auf Basis des Advocacy Coalition Framework wird festgestellt, dass die Koalition der Gesetzesbefürworter über Zeit hinweg eine größere Präsenz in den Medien einnahm als die der Kritiker und die staatlichen Akteure über Zeit nicht mehr eine neutrale Vermittlerposition einnahmen, sondern nach einem Lernprozess selbst Partei ergriffen. Das Ergebnis zeigt die Relevanz von Policy Learning und von Diskursnetzwerken bei Politikwandel in sozialpolitischen Themen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Literaturüberblick
  • Theoretischer Rahmen: Advocacy Coalition Framework
  • Forschungsdesign
    • Diskursnetzwerkanalyse
    • Datengrundlage und Datenerhebung
    • Kodierung und Visualisierung
  • Forschungsergebnis
  • Diskussion
    • Limitationen und zukünftige Forschung
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht den Entstehungsprozess des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG), das 2021 verabschiedet wurde. Das Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, wie es trotz Widerstands aus Teilen der Wirtschaft und Regierung zum Gesetz kam und welchen Einfluss der vorausgegangene politische Diskurs auf das Ergebnis hatte.

  • Die Rolle von Advocacy Coalitions im Entstehungsprozess des LkSG
  • Die Veränderung von Machtverhältnissen im Policy-Subsystem
  • Der Einfluss von Policy Learning auf die Entstehung des LkSG
  • Die Bedeutung von Diskursnetzwerken für Politikwandel in sozialpolitischen Themen

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Entstehungsprozess des LkSG und den relevanten Akteuren im Diskurs dar. Sie stellt die Methodik der Diskursnetzwerkanalyse vor, die in der Arbeit angewandt wird.
  • Literaturüberblick: Dieses Kapitel analysiert bestehende Forschungsarbeiten, die Netzwerkanalysen in Kombination mit dem Advocacy Coalition Framework verwenden. Es werden Beispiele aus der Klima- und Energiepolitik sowie aus der Rentenpolitik vorgestellt.
  • Theoretischer Rahmen: Advocacy Coalition Framework: Dieses Kapitel stellt das Advocacy Coalition Framework vor und erklärt seine Relevanz für die Analyse von Politikwandel. Es werden Hypothesen für die Untersuchung des LkSG entwickelt.
  • Forschungsdesign: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik der Diskursnetzwerkanalyse und die Datengrundlage, die in der Arbeit verwendet wird. Es erläutert die Kodierung und Visualisierung der Daten.
  • Forschungsergebnis: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Diskursnetzwerkanalyse und zeigt die Veränderung von Machtverhältnissen und Policy Beliefs im Laufe des Diskurses über das LkSG.

Schlüsselwörter

Die zentralen Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), Politikwandel, Diskursnetzwerkanalyse, Advocacy Coalition Framework, Policy Learning, Stakeholder-Analyse, soziale und ökologische Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Wirtschaftspolitik, Zivilgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was untersucht die Diskursnetzwerkanalyse beim Lieferkettengesetz?

Sie untersucht systematisch Akteure und deren Aussagen (z. B. aus der Süddeutschen Zeitung), um zu verstehen, wie sich Machtverhältnisse und Argumentationsmuster im politischen Diskurs über das Gesetz verändert haben.

Was ist das Advocacy Coalition Framework (ACF)?

Das ACF ist ein theoretischer Rahmen, der erklärt, wie Gruppen von Akteuren (Koalitionen) mit ähnlichen Überzeugungen versuchen, die Politik in einem bestimmten Bereich über längere Zeiträume zu beeinflussen.

Warum wurde das Lieferkettengesetz trotz Widerstands verabschiedet?

Die Analyse zeigt, dass Gesetzesbefürworter eine größere Medienpräsenz gewannen und staatliche Akteure durch „Policy Learning“ ihre neutrale Position aufgaben und schließlich selbst Partei für das Gesetz ergriffen.

Welche Rolle spielt „Policy Learning“ in diesem Prozess?

Policy Learning beschreibt einen Lernprozess der Akteure, bei dem sie ihre Überzeugungen aufgrund neuer Erkenntnisse oder veränderter gesellschaftlicher Diskurse anpassen, was letztlich den Politikwandel ermöglichte.

Welche Akteure standen sich im Diskurs gegenüber?

Es standen sich primär Koalitionen aus der Wirtschaft (Kritiker) und der Zivilgesellschaft sowie Teilen der Regierung (Befürworter) gegenüber, wobei es um Menschenrechte und ökologische Sorgfaltspflichten ging.

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Résumé des informations

Titre
Politikwandel durch das Lieferkettengesetz. Eine Diskursnetzwerkanalyse
Université
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Modul: Public Policy und Public Administration
Note
1,0
Auteur
Hannes Oswald (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
18
N° de catalogue
V1321804
ISBN (PDF)
9783346887221
Langue
allemand
mots-clé
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Citation du texte
Hannes Oswald (Auteur), 2022, Politikwandel durch das Lieferkettengesetz. Eine Diskursnetzwerkanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1321804
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Extrait de  18  pages
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