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Tourismus und Nachhaltigkeit - Untersuchungen über Einstellungs- und Verhaltensänderungen von Reisenden alternativer Tourismusangebote

Title: Tourismus und Nachhaltigkeit - Untersuchungen über Einstellungs- und Verhaltensänderungen von Reisenden alternativer Tourismusangebote

Diploma Thesis , 2007 , 226 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Mag. Jutta Wiener (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die derzeitige Form des Tourismus befindet sich in einem doppeltem Dilemma: einerseits benötigt wirtschaftlicher Erfolg in den Tourismusgebieten eine nachhaltig intakte Umwelt, andererseits bedroht insbesonderer der Massentourismus die Umweltqualität in diesen Gebieten. Dazu kommt noch das Problem, daß der moderne Masentourismus in vielen Fällen die kulturelle Basis der Einheimischen zerstört oderzumindest drastisch beienflußt – sei es durch den Verzicht auf bodenständige Produktionsmethoden oder auf bewährte traditionelle soziale Strukturen.
Viele Reiseanbieter haben das Problem der erforderlichen Nachhaltigkeit bereits erkannt und versuchen, ihr Reiseangebot dementsprechend zu gestalten. In diesem Zusammenhang versucht die Arbeit zunächst zu klären, was reel als nachhaltig angesehen werden kann oder womit - eigentlich nichtnachhaltig- beworben wird. Dazu wird ein Überblick über mögliche alternative Tourismusformen gegeben und praktisch bewährte Beispielen angeführt.
Auf der anderen Seite müssen auch die Reisenden selbst aktiv in diese neue anzustrebende Tourismusform eingestimmt und geschult werden, über ein entsprechendes Verhalten, die natürlichen und humanen Ressourcen eines Urlaublandes zu erhalten oder sogar zu förden. Im originären Teil dieser Arbeit wurde versucht, das Verhalten und die Einstellungen verschiedener Reisegruppen jeweils vor und nach einer Reise zu untersuchen. Durch die gewählte Fragestellung wurde bei der Befragung vor dem Reiseantritt auf mögliche Probleme, die mit der Reise für die Umwelt der besuchten Region und die lokale Kultur entstehen können hingewiesen und schon dadurch versucht, das Verhalten der Reisenden zu verändern oder ihre geplanten Handlungsweisen zumindest zu überdenken. Es wurde an Hand von drei unterschiedlichen Reisegruppen versucht herauszufinden, ob die Reisenden über die Auswirkungen einer Urlaubsreise auf die einheimische Bevölkerung oder auf das Urlaubsland generell informiert sind, inwiefern sie die Beeinträchtigungen wahrnehmen, akzeptieren oder zu verhindern versuchen. Durch Befragungen derselben Reisenden nach der Reise wurde analysiert, ob die Reisenden ihr Verhalten aufgrund der Urlaubserlebnisse bewußt verändert haben oder künftig verändern wollen.

Excerpt


1. Einleitung und Zielsetzung

2. Tourismus – Umwelt – Abfallmengen

2.1 Abfall – Einleitung und Begriffsdefinitionen

2.2 Abfallvermeidung, Abfallverringerung

2.3 Abfall vermeiden

2.4 Natur schonen

2.41 Natur und Tourismus

2.42 Tourismus und Umweltprobleme

2.421 Ökologische Knappheit

2.422 Carrying capacity

2.423 Maßnahmen zur Belastungsbegrenzung

3. Einflussfaktoren

3.1 Verkehr

3.11 Externe Kosten des Verkehrs und Tourismus

3.2 Werte und Werthaltungen

3.21 Prozessmodell der Entstehung von Werthaltungen

3.22 Zusammenfassende Definitionen von Werthaltungen und Werten

3.3 Motive und Motivation

3.4 Kaufverhalten

3.5 Einstellungen

3.6 Tourismus

3.61 Exkurs: Tourismus international in Zahlen

3.62 Exkurs: Tourismus in Österreich in Zahlen

3.63 Touristisches Angebot und Nachfrage

3.7 Tourismus in Entwicklungsländern

3.8 Massentourismus

4. Einkaufstourismus

4.1 Definition

4.2 Einkaufstourismus in Österreich

4.3 Werthaltungen, Einstellungen, Motive der Einkaufstouristen

4.31 Ökologierelevantes Kaufverhalten

4.32 Ökologierelevante Werthaltungen

5. Ausformungen eines „Ökotourismus“

5.1 Entwicklung des Tourismus

5.2 Neue Form der Tourismuspolitik

5.3 Nachhaltiger Tourismus – Nachhaltigkeit

5.4 Sanfter Tourismus

5.5 Praktische Umsetzung eines Sustainable Developments

5.51 Umweltbildung

5.52 Sanfte Tourismuspolitik

5.6 Ökotourismus

5.61 Politik des Ökotourismus

5.62 Naturtourismus: Nationalparks, Naturparks, Expeditionen, Wandertouren

5.63 Agrotourismus: Urlaub am Bauernhof

5.64 Geotourismus: Vulkane, Fossilien, Ausgrabungen, Tropfsteinhöhlen, heiße Quellen

5.65 Bioparktourismus: Zoos, Aquarien, Vogelschutzstationen

5.66 Wissenschaftstourismus: Museen

5.67 Polittourismus, Work-Camps, Projektreisen

5.68 Ethnotourismus

5.69 Exklusiver Tourismus

5.610 Meeres- oder Wassertourismus

5.611 Abenteuertourismus

5.612 Städtetourismus als Kulturtourismus oder Bildungstourismus

5.613 Gesundheitstourismus

5.614 Dorftourismus

5.615 Intelligenter (intellektueller, Anm. d. Verf.) Tourismus

5.7 Beispiele für Ökotourismusprojekte in der Praxis

5.71 Naturtourismus

5.72 Agrotourismus

5.73 Geotourismus

5.74 Bioparktourismus

5.75 Wissenschaftstourismus

5.8 Zusammenfassung

6. Alternative Reiseangebote

6.1 Reiseveranstalter

6.2 Sonstige Foren oder Verbände

6.3 Die alternative Reiseklientel

7. Nachhaltigkeit: Beispielhafte Konzepte

7.1 Konzepte zur Entwicklung von nachhaltigem Tourismus

7.2 Leitfaden für eine umweltschonende touristische Entwicklung von Gemeinden

7.3 Ansätze einer Strategie in Entwicklungsländern

7.4 Beispielhafte innovative ländliche Entwicklungskonzepte

7.41 Viljandimaa

7.42 SPANC

7.43 Sunflower Farm

8. Verhalten und Einstellungen der einheimischen Bevölkerung und Verhaltensänderungen bei Touristen

8.1 Einheimische

8.11 Verhaltensänderungen der Einheimischen

8.12 Verhalten der Touristen und des Tourismus

9. „Costa Rica“ als Vorbild für nachhaltige Tourismusentwicklung und andere Beispiele

9.1 Costa Rica

9.2 Andere ähnliche Konzepte

9.21 Regenwaldtourismus in Ecuador und Costa Rica

9.22 Fotosafari- und Jagdtourismus in Tanzania und Zimbabwe

10. Empirische Erhebung der Einstellungen und des Verhaltens ausgewählter Öko-Touristen

10.1 Einleitung und Darstellung der Untersuchung

10.2 Die schriftliche Befragung

10.3 Beschreibung der Stichprobe

10.4 Soziodemographische Items

10.41 Geschlecht/Alter, Ausbildung, berufliche Stellung, Nettoeinkommen, Wohnort

10.5 Idee für die Reise

10.6 Entscheidung für Costa Rica

10.7 Erwartungen an das Urlaubsland

10.71 Erwartungen Transport

10.72 Erwartungen Unterkunft

10.73 Erwartungen Verpflegung

10.74 Erwartungen Urlaubserlebnis

10.75 Erwartungen Fachinformationen durch die Reiseleitung

10.76 Erwartungen Kontakt zu Einheimischen

10.8 Informationsversorgung Reiseleitung

10.9 Umweltschutz

10.10 Nachhaltigkeit

10.11 Autobesitz

10.12 Aussagenbewertung

10.121 Einkaufen muss schnell gehen

10.122 Preis von Anschaffungen nicht so wichtig

10.123 Ökologisch einwandfreie Produkte werden prinzipiell bevorzugt

10.124 Bevorzugung von Fair Trade Produkten

10.125 Kaufe prinzipiell im Supermarkt

10.126 Kaufe prinzipiell in speziellen Läden

10.127 Kontrollfrage: Preis spielt große Rolle

10.128 Kaufe prinzipiell auf Märkten

10.129 Egal woher Lebensmittel, Hauptsache Preis stimmt

10.1210 Urlaub ist Zeit, in der ich Alltag vergessen will

10.1211 Urlaubsreise ist mit Belastungen für Umwelt verbunden

10.1212 Durch Reise kann ich aktiven Natur/Umweltschutz betreiben

10.1213 Im Urlaub kann ich heimische Kultur kennen und respektieren lernen

10.1214 Im Urlaubsland bin ich nur Gast und verhalte mich angepasst

10.1215 Ich probiere möglichst viele neue lokale Produkte im Urlaub

10.13 Zusammenfassende Ergebnisse der Marokko-Befragung

10.14 Sonstige Fragen des Fragebogens „Costa Rica nachher“

10.141 Reise insgesamt gefallen

10.142 Preis-/Leistungsverhältnis im Nachhinein

10.143 Bereit gewesen, mehr zu bezahlen

10.144 Erwartungen erfüllt – Zufriedenheit mit den in Costa Rica gemachten Erfahrungen

10.145 Infrastruktur im Urlaubsland mit Stand der Entwicklung vergleichbar

10.146 Natur/Umweltschutz anderen Stellenwert bekommen und Naturschutz besser zuhause umsetzbar

10.147 Nachhaltigkeit nach dieser Reise

10.148 Aussagenbewertung im Nachhinein

10.1481 Verstehe Zusammenhänge und Auswirkungen meiner alltäglichen Handlungen

10.1482 Habe während der Reise viel gelernt, offener gegenüber exotischen Speisen/Getränken bzw. Produkten

10.1483 Zu entsprechenden Anlässen Produkte aus dem Urlaubsland herzuschenken, um die indigene Kultur des Urlaubslandes zu unterstützen

10.1484 Natur und die indigene Völker müssen mehr geschützt werden

10.15 Fragen des Fragebogens „Marokko nachher“

10.151 Zusammenfassende Ergebnisse der Marokko-Befragung

10.16 Fragen des Fragebogens „Schüleraustausch Costa Rica“

10.161 Zusammenfassende Ergebnisse der Costa Rica-Schülerbefragung

11. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der touristischen Reiseaktivität und der Umweltsensibilität der Reisenden. Das primäre Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Auswirkungen touristischen Verhaltens auf die Umwelt sowie auf die Bedürfnisse und Lebensbedingungen der Einheimischen in den Reiseländern zu schaffen. Die Arbeit soll den Leser zum kritischen Nachdenken über sein eigenes Verhalten als Tourist anregen und Möglichkeiten für einen nachhaltigeren Tourismus aufzeigen.

  • Analyse der Umweltbelastung durch Tourismus und Verkehr.
  • Einflussfaktoren auf das touristische Konsumverhalten (Werte, Motive, Einstellungen).
  • Differenzierung zwischen Massentourismus und verschiedenen Formen des Ökotourismus.
  • Empirische Untersuchung des Verhaltens und der Einstellungen von Öko-Touristen mittels schriftlicher Befragungen.
  • Diskussion von Konzepten zur nachhaltigen Tourismusentwicklung am Beispiel von Costa Rica und weiteren internationalen Projekten.

Auszug aus dem Buch

3. EINFLUSSFAKTOREN

„Getting transport right is the key to making cities sustainable” (Tony MAY, University of Leeds) 60 „Die Verkehrswirtschaft betrifft die Erstellung oder Bereitstellung von Einrichtungen zum Transport von Personen, Gütern und Nachrichten sowie die Verkehrsleistung selbst.“ 61 Unter dem wirtschaftstheoretischen Aspekt Verkehr im weitesten Sinn wird nichts anderes verstanden als die Produktion, enger betrachtet geht es um die Beförderung von Gütern und Personen. Ganz generell muss der Verkehr in Verkehr mit produktivem Charakter und Verkehr mit konsumtivem Charakter unterteilt werden. 62

Die touristische Dienstleistung ist eine gemeinsame Produktion verschiedener Leistungsanbieter, Reiseveranstalter, Hotels oder Fluggesellschaften. Um das touristische Angebot zu komplettieren, ist daher eine Verkehrsleistung notwendig. Deshalb gibt es meist enge Kooperationen zwischen Fremdenverkehr und Fluglinien oder anderen Verkehrsträgern. Der Verkehr ist also auch vom Fremdenverkehr abhängig, denn Fremdenverkehr ist eine wichtige Ursache des Verkehrsvorganges. 63 Tourismus und Verkehr sind demnach eng miteinander verbunden und die Wahl des Verkehrsmittels ist zu einem Großteil verantwortlich dafür, wie umweltfreundlich Fremdenverkehr ist. 64

Der Tourismus wird vor allem vom motorisierten Verkehr geprägt. Hauptkriterien bei der Wahl der Verkehrsträger nach ökologischen Gesichtspunkten sind die Energieeffizienz (Primärenergieverbrauch) und der Schadstoffausstoß. 65 Grob formuliert kann eine Person mit der gleichen Energie, mit der sie nach Australien fliegt, zwei mal mit dem Auto rund um die Welt fahren. Mittelstreckenflüge bis zu 4.000 km Distanz sind bezüglich der Flug-Ökobilanz am umweltfreundlichsten. Der Treibstoffverbrauch ist bei Kurzstreckenflügen bis 500 km Distanz wegen der energieaufwendigen Start- und Landephase besonders hoch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Hier werden die Problematik der Umweltbelastung durch Tourismus und die persönliche Zielsetzung der Arbeit, ein Bewusstsein für nachhaltiges touristisches Verhalten zu schaffen, erläutert.

2. Tourismus – Umwelt – Abfallmengen: Dieses Kapitel behandelt das Abfallproblem im Tourismus, die Hierarchie der Abfallvermeidung und Strategien für ein umweltfreundlicheres Abfallmanagement.

3. Einflussfaktoren: Es werden zentrale Einflussfaktoren wie Verkehr, Werte, Motive, Einstellungen und das Kaufverhalten von Touristen detailliert analysiert und deren Bedeutung für den Tourismus herausgestellt.

4. Einkaufstourismus: Dieser Abschnitt definiert Einkaufstourismus, erläutert den Kaufentscheidungsprozess und analysiert die spezifischen Werthaltungen und Motive von Einkaufstouristen.

5. Ausformungen eines „Ökotourismus“: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Tourismusstrategien, definiert Ökotourismus und stellt zahlreiche Unterformen sowie praktische Projektbeispiele vor.

6. Alternative Reiseangebote: Hier werden Reiseveranstalter und Verbände präsentiert, die sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben, und die Bedeutung der „alternativen Reiseklientel“ beleuchtet.

7. Nachhaltigkeit: Beispielhafte Konzepte: Dieser Teil diskutiert Strategien zur Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte, betont die Rolle der Regionalplanung und stellt innovative Lösungsansätze vor.

8. Verhalten und Einstellungen der einheimischen Bevölkerung und Verhaltensänderungen bei Touristen: Das Kapitel widmet sich den sozio-kulturellen Auswirkungen des Tourismus auf die lokale Bevölkerung und untersucht, wie Touristen die heimische Kultur beeinflussen.

9. „Costa Rica“ als Vorbild für nachhaltige Tourismusentwicklung und andere Beispiele: Dieses Kapitel präsentiert Costa Rica und weitere Ansätze wie Regenwaldtourismus und Fotosafaris als Fallbeispiele für eine nachhaltige Entwicklung.

10. Empirische Erhebung der Einstellungen und des Verhaltens ausgewählter Öko-Touristen: Hier werden die Ergebnisse der schriftlichen Befragungen von Reisegruppen vorgestellt, wobei der Fokus auf Costa Rica liegt und Verhaltensänderungen sowie Erwartungen der Touristen analysiert werden.

11. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke auf die zukünftige Bedeutung eines nachhaltigen Tourismusmanagements.

Schlüsselwörter

Nachhaltiger Tourismus, Ökotourismus, Umweltsensibilität, Konsumentenverhalten, Reiseentscheidung, Wertewandel, Abfallvermeidung, Umweltmanagement, Tourismuspolitik, soziale Verantwortung, Einheimische Bevölkerung, Costa Rica, Umfrage, Reiseverhalten, Alternative Tourismusformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Tourismus, ökologischer Belastung und dem Bewusstsein der Reisenden. Es wird der Frage nachgegangen, wie ein nachhaltiger, umweltverträglicher Tourismus gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Umweltproblematik, den psychologischen Faktoren hinter dem Reiseverhalten, der Definition des Ökotourismus und der empirischen Erhebung von Einstellungen bei Reisenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein Bewusstsein für die Folgen des eigenen Verhaltens als Tourist zu schaffen und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Angebotsgestaltung und Information ein umweltbewussterer Tourismus gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse zu den theoretischen Grundlagen durchgeführt sowie eine empirische Untersuchung in Form von schriftlichen Befragungen von Reisegruppen, die unter der Leitung von Fachleuten (z.B. nach Costa Rica oder Marokko) reisten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Abschnitte zu Einflussfaktoren des Tourismus, eine detaillierte Erläuterung von Ökotourismus-Formen, die Darstellung von Beispielen (wie Costa Rica) und die Analyse der durchgeführten Fragebogenerhebungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Ökotourismus, Umweltsensibilität, Konsumentenverhalten, Tourismusmanagement und sozio-ökologische Auswirkungen.

Warum wurde Costa Rica als zentrales Fallbeispiel gewählt?

Costa Rica gilt als Vorbild für nachhaltige Tourismusentwicklung, da das Land frühzeitig ein Nationalparksystem etabliert und den Schutz der Natur in den Mittelpunkt seiner Tourismusstrategie gestellt hat.

Welche Rolle spielt die Reiseleitung bei der Sensibilisierung der Touristen?

Die Reiseleitung fungiert als wichtiger Informationsvermittler. Durch gezielte Wissensvermittlung (z.B. über Ökologie, Biologie, Soziologie des Reiselandes) kann sie das Bewusstsein der Reisenden für Umweltaspekte und lokale Bedürfnisse schärfen.

Wie unterscheiden sich die Erwartungen von Reisenden nach Costa Rica und Marokko?

Die Studie ergab, dass Reisende nach Costa Rica mehr Wert auf Wissenserwerb und Naturschutz legen, während Marokko-Reisende teilweise höhere Anforderungen an den Standard der Unterkunft und das allgemeine Urlaubserlebnis stellten.

Hat die Reise das Verhalten der Touristen nachhaltig verändert?

Die empirische Untersuchung konnte keine signifikanten Verhaltensänderungen im Sinne eines direkten aktiven Umweltschutzes im Alltag nach der Reise nachweisen. Dennoch lieferte die Reise wichtige Denkanstöße für ein umweltbewussteres Handeln.

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Details

Title
Tourismus und Nachhaltigkeit - Untersuchungen über Einstellungs- und Verhaltensänderungen von Reisenden alternativer Tourismusangebote
College
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement)
Grade
Sehr gut
Author
Mag. Jutta Wiener (Author)
Publication Year
2007
Pages
226
Catalog Number
V132071
ISBN (eBook)
9783640374991
ISBN (Book)
9783640374625
Language
German
Tags
Tourismus Nachhaltigkeit Untersuchungen Einstellungs- Verhaltensänderungen Reisenden Tourismusangebote Sehr Thema Nachhaltigkeit Thema Tourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Jutta Wiener (Author), 2007, Tourismus und Nachhaltigkeit - Untersuchungen über Einstellungs- und Verhaltensänderungen von Reisenden alternativer Tourismusangebote, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132071
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