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Das typologische Verfahren des Heidelberger Passionsspiels. Am Beispiel der Abendmahlserzählung

Titel: Das typologische Verfahren des Heidelberger Passionsspiels. Am Beispiel der Abendmahlserzählung

Hausarbeit , 2022 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marie Stark (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wirft einen Blick auf die Typologie im Heidelberger Passionsspiel. Sie untersucht, inwiefern die Praefigurationes dem typologischen Verfahren standhalten und welche Implikationen dadurch für den Text entstehen. Dabei liegt der Fokus auf der textuellen Ebene und weniger auf der szenischen Durchführung.

Für dieses Vorhaben werden die Szenen zunächst gesondert auf ihren Inhalt und ihre formale Gestaltung hin untersucht. Dabei steht besonders die Gegenüberstellung des Spieltextes mit dem Bibeltext im Fokus, im Zuge derer hinterfragt wird, inwiefern das Passionsspiel mit der Vulgata und der historischen Wirklichkeit übereinstimmt. Da das typologische Verfahren auf der biblischen Realität beruht, ist dies unerlässlich.

Anschließend wird die Präfigurationsszene mit ihrem neutestamentlichen Pendant verglichen und ermittelt, ob ein typologischer Zusammenhang zwischen den Szenen besteht. Abschließend steht die Untersuchung, ob die Retextualisierung des Bibeltexts als szenisches Spiel den Inhalt und die Darstellung beeinflusst hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Textstellenanalyse
    • 2.1. Präfiguration: „Gastmahl des Asuerus“
    • 2.2. Abendmahl: „Vorbereitung“ und „Jesu Leib und Blut“
    • 2.3. Typologischer Vergleich beider Textstellen
  • 3. Retextualisierungsverfahren in den Gast- und Abendmahlsszenen
  • 4. Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit untersucht das typologische Verfahren im Heidelberger Passionsspiel anhand des Beispiels der Abendmahlserzählung. Dabei wird die Präfiguration des Gastmahls des Asuerus in Bezug auf das Abendmahl analysiert, um zu ermitteln, ob ein typologischer Zusammenhang zwischen den Szenen besteht und welche Implikationen sich daraus für den Text ergeben.

  • Die Bedeutung des typologischen Verfahrens im Heidelberger Passionsspiel
  • Die Funktion von Präfigurationen in der Darstellung der Abendmahlserzählung
  • Der Vergleich des Spieltextes mit dem biblischen Text und der historischen Wirklichkeit
  • Die Retextualisierung des Bibeltexts in szenisches Spiel und deren Einfluss auf Inhalt und Darstellung
  • Der Beitrag der Hausarbeit zur Erforschung der typologischen Verfahren in mittelalterlichen Passionsspielen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das Heidelberger Passionsspiel und seine Bedeutung für die Forschung vor. Sie beschreibt den historischen Kontext, die Entstehung des Spieltextes und die Besonderheit seiner typologischen Ausrichtung. Die Textstellenanalyse beleuchtet die Präfiguration des Gastmahls des Asuerus und das Abendmahl, analysiert die jeweiligen Szenen und untersucht die Übereinstimmung mit dem biblischen Text und der historischen Wirklichkeit. Im Anschluss werden die beiden Szenen miteinander verglichen, um den typologischen Zusammenhang zu ermitteln.

Schließlich widmet sich die Hausarbeit den Retextualisierungsverfahren in den Gast- und Abendmahlsszenen und untersucht deren Einfluss auf Inhalt und Darstellung. Die Hausarbeit schließt mit einem Fazit, das die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Heidelberger Passionsspiel, Typologie, Präfiguration, Gastmahl des Asuerus, Abendmahl, Textstellenanalyse, Retextualisierung, Bibeltext, historische Wirklichkeit, szenisches Spiel, mittelalterliche Passionsspiele.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Heidelberger Passionsspiel?

Das Heidelberger Passionsspiel ist ein mittelalterliches geistliches Spiel, das das Leiden Christi darstellt und für seine besondere typologische Struktur bekannt ist.

Was bedeutet „Typologie“ in mittelalterlichen Texten?

Typologie ist ein Verfahren der Bibelauslegung, bei dem Ereignisse oder Personen des Alten Testaments (Präfigurationen) als Vorbilder auf Ereignisse im Neuen Testament bezogen werden.

Welche Szene dient im Heidelberger Passionsspiel als Präfiguration für das Abendmahl?

Als Präfiguration für das Abendmahl wird in diesem Spiel das „Gastmahl des Asuerus“ aus dem Buch Ester verwendet.

Wie verhält sich der Spieltext zur biblischen Vulgata?

Die Untersuchung hinterfragt, inwieweit der Text des Passionsspiels mit dem lateinischen Bibeltext (Vulgata) übereinstimmt oder ob durch die Retextualisierung für die Bühne inhaltliche Abweichungen entstanden sind.

Was ist das Ziel der Retextualisierungsanalyse?

Es soll ermittelt werden, wie die Umformung von biblischen Berichten in ein szenisches Spiel die Darstellung der religiösen Inhalte und die Wahrnehmung durch das Publikum beeinflusst hat.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das typologische Verfahren des Heidelberger Passionsspiels. Am Beispiel der Abendmahlserzählung
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,0
Autor
Marie Stark (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
23
Katalognummer
V1293107
ISBN (PDF)
9783346758422
ISBN (Buch)
9783346758439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heidelberger Passionsspiel Typologie Abendmahl
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie Stark (Autor:in), 2022, Das typologische Verfahren des Heidelberger Passionsspiels. Am Beispiel der Abendmahlserzählung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1293107
Blick ins Buch
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