Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Futurologie und futurologischem Denken, und welche Auswirkungen diese neue Wissenschaft auf die Arbeitswelt hat. Dies wird anhand des Beispiels der Firma "Uber" gezeigt. Außerdem geht es im letzten Punkt um Recruitung und wie sich dies in Zukunft verändern wird.
„Zukunft zu formen, heißt, sich selbst zu ermächtigen, um an der Gestaltung der Welt konstruktiv und progressiv mitzuwirken.“ Zukunftsforschung, Wissenschaft, Erfahrungswerte, Daten, Fakten, Trendanalysen und das eigene Bauchgefühl. Vieles trägt dazu bei, einschlägige Richtungen und Entscheidungen zu treffen. Egal ob im Privatbereich oder beruflichen Umfeld.
Welche Signale für die Zukunft des Arbeitsmarktes zeigen sich in der Forschung, die vom Mobilitätsunternehmen Uber verantwortet wird? Was lässt sich durch die Aktivitäten dieses Mobilitätsunternehmens über die Zukunft der Arbeit ergründen? Warum und wie kann Uber als Signal für die Entwicklungen am Arbeitsmarkt wirken? Travis Kalanick und Garrett Camp starteten bereits (unabhängig voneinander) in jungen Jahren schon diverse Projekte und Versuche im Bereich Sharing Economy bevor sie 2008 die Idee einer neuen Art von Mobilitätsdienstleistung hatten. 2009 gründeten sie Uber - eine Online-Fahrdienstvermittlung - in San Francisco. Und dabei stand von Anfang an nicht die eigentliche Funktion beziehungsweise Dienstleistung im Mittelpunkt des Projektes - die Personenbeförderung, sondern die Art und Weise - die Onlineplattform und die App, die eine Personenbeförderung koordiniert.
Welche Zukunft interessiert? Welche Entwicklungen sind damit verbunden? Welche anderen Branchen wirken auf die Zukunft des untersuchten Segments zurück? Welche Signale lassen sich für diese Zukunft bereits erkennen? Wo gibt es Anzeichen
für Veränderung? Welche Zukunft würde man selbst gerne realisiert sehen? Welche Szenarien wären zum eigenen Vorteil? Was ließe sich zu der Verwirklichung der eigenen Präferenz beitragen?
Inhaltsverzeichnis
1. Futurologie und futurologisches Denken
1.1 Aufgabenstellungen und Antworten
1.1.1 Würden Sie der Aussage zustimmen, dass Futurologie eine klassische Wissenschaft wäre? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?
1.1.2. Wie könnte eine Definition von Futurologie in zwei Sätzen aussehen? Was beabsichtigt Futurologie im Wesentlichen im Hinblick auf das gängige Zukunftsverständnis?
1.1.3 Warum stimmt die Aussage nicht, dass einem / einer die Zukunft schlicht widerfährt?
2. Uber und die Entwicklung der Arbeitswelt
2.1 Entwicklung bis hin zum Status quo
2.2 Fazit und Zukunftsgedanke
3. Recruiting: Personalsuche - wer bewirbt sich wo?
3.1 Einleitung und Ausgangslage
3.2 Konstanten, Entwicklungen und Gestaltungsmöglichkeiten
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Relevanz futurologischen Denkens für moderne Geschäftsmodelle und deren Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitswelt und das Recruiting. Es wird analysiert, wie Unternehmen durch zukunftsorientierte Strategien auf neue Generationen und veränderte Anforderungen reagieren können.
- Grundlagen der Futurologie
- Sharing Economy am Beispiel von Uber
- Wandel der Arbeitswelt und neue Arbeitsmodelle
- Transformation des Recruitings
- Anforderungen moderner Generationen an Beruf und Alltag
Auszug aus dem Buch
3.2 Konstanten, Entwicklungen und Gestaltungsmöglichkeiten
Der Bedarf nach Fachpersonal wird immer bestehen bleiben, auch wenn sich dieser mit der Entstehung neuer Tätigkeitsfelder verändert.. Es ist also eine feste Konstante.
Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt gehen zum einen einher mit der Digitalisierung von Prozessen im Allgemeinen und zum anderen mit der Veränderung der Generationen. In allen Branchen kann beobachtet werden, dass Dienstleistungen oder auch Produkte digitalisiert werden. Und, wie im Fallbeispiel Uber beschrieben, greift auch hier vor allem die Generationsentwicklung in bestehende Systeme und Denkweisen ein. Neue nachfolgende Generationen betrachten folgende Beispiele als wichtig in ihrem Alltag - beruflich und privat:
- Aufgrund von Informationsüberflutung wenig bis kaum Zeit
- Life-Life-Balance wird Fokus
- Vermeidung von Druck und Stress hin zu Ausgeglichenheit
- Streben nach Sinnhaftigkeit und Authentizität
- Diversität
- Möchte gestalten und mitwirken
- Pragmatismus
- Freiheit und Vielfalt wird immer wichtiger
- mobil und remote aktiv - alles geht von überall
- offen gegenüber sinnhafter Verwendung persönlicher Daten
- Sharing is caring - Reduzierung von Eigentum und Besitz
Zusammenfassung der Kapitel
1. Futurologie und futurologisches Denken: Dieses Kapitel definiert Futurologie als Methode zur Vorbereitung strategischer Entscheidungen statt als klassische Wissenschaft und beleuchtet die aktive Gestaltbarkeit der Zukunft.
2. Uber und die Entwicklung der Arbeitswelt: Hier wird analysiert, wie Uber als Vertreter der Sharing Economy neue, flexible Arbeitsmodelle wie Crowdworking und Gig Economy etabliert und damit bestehende klassische Arbeitsstrukturen herausfordert.
3. Recruiting: Personalsuche - wer bewirbt sich wo?: Das Kapitel untersucht den Wandel im Recruiting-Prozess vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und den veränderten Bedürfnissen nachfolgender Generationen, wobei traditionelle Bewerbungsprozesse zunehmend in Frage gestellt werden.
Schlüsselwörter
Futurologie, Zukunftsforschung, Sharing Economy, Arbeitswelt, Digitalisierung, Recruiting, Crowdworking, Gig Economy, Fachkräftemangel, Generationenwandel, Life-Life-Balance, Individualität, Selbstbestimmtheit, Geschäftsmodelle, Personalbeschaffung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle futurologischen Denkens bei der Entwicklung moderner, digitaler Geschäftsmodelle und deren Einfluss auf die zukünftige Arbeitswelt und die Personalbeschaffung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Futurologie, der Analyse von Plattform-Ökonomien (Sharing Economy) am Beispiel von Uber sowie den Trends und Anforderungen an moderne Arbeitsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen futurologisches Denken nutzen können, um Trends zu antizipieren und Personalstrategien zu entwickeln, die den Bedürfnissen heutiger und künftiger Generationen entsprechen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche und -analyse, indem sie Definitionen, Studien und aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt aufgreift und in einen futurologischen Kontext setzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der Futurologie, die Fallstudie zu Uber zur Veranschaulichung der Sharing Economy sowie eine kritische Auseinandersetzung mit modernen Recruiting-Prozessen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Futurologie, Sharing Economy, Recruiting, Arbeitswelt der Zukunft, Digitalisierung, Generationenwandel und Fachkräftemangel.
Wie unterscheidet sich die im Text genutzte Recruiting-Vision vom Status quo?
Die Vision sieht vor, dass sich Bewerber nicht mehr aktiv nach alten Mustern bewerben, sondern dass durch digitale Profile ein aktives „Finden“ und „Gefundenwerden“ auf Basis von Skills stattfindet, was den Prozess transparenter und schneller macht.
Welche Rolle spielt die „Generationenfrage“ für den Wandel im Recruiting?
Da jüngere Generationen stärker auf Selbstbestimmtheit, Sinnhaftigkeit und Work-Life-Balance achten, müssen sich Unternehmen von klassischen, starren Auswahlprozessen lösen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
- Citar trabajo
- Stefanie Hofmann (Autor), 2022, Futurologie und das Digital Business. Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und im Recruiting, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280838