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Umgang mit Suizidalität im stationären Setting der Allgemeinpsychiatrie

Titel: Umgang mit Suizidalität im stationären Setting der Allgemeinpsychiatrie

Hausarbeit , 2020 , 8 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Suizidalität beschreibt den Zustand eines Menschen, der das Vorhaben zeigt, sich selbst töten zu wollen oder lediglich entsprechende Gedanken hat. Motive sind meist Krisensituationen, die für den Betroffenen unüberwindbar scheinen. Im schlimmsten Fall endet die Suizidalität in einem Suizid. Der Begriff des "Selbstmord" sollte, aufgrund von wertenden Anteilen, nicht mehr verwendet werden.

2017 entschieden sich in Deutschland 9.235 für den Suizid, wobei davon circa 76 % Männer waren. Die am häufigsten gewählte Methode war der Tod durch Erhängen, bzw. Ersticken oder Strangulieren. Suizidalität lässt sich zum einen in Basissuizidalität und akute Suizidgefährdung einteilen. Dabei entspricht erstere einer langfristigen Suizidgefährdung, während zweitere die akute Situation mit Handlungsdruck und entsprechenden verbalen Äußerungen darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Suizidalität
    • Die Stadien der Suizidalität
    • Umgang mit Suizidalität
  • Fallbeispiel Frau L.
    • Aufnahme
    • Krankheitsgeschichte
    • Sozialanamnese
    • Verlauf
    • Suizidalität im offen geführten Setting
  • Reflexion der Situation
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Text befasst sich mit dem Umgang mit Suizidalität im stationären Setting der Allgemeinpsychiatrie. Dabei werden die Stadien der Suizidalität erläutert, die Behandlungsoptionen aufgezeigt und die Besonderheiten der Suizidalität im Kontext eines offenen und geschützten Settings beleuchtet.

  • Stadien der Suizidalität: Erwägung, Ambivalenz, Entschluss
  • Umgang mit suizidalen Patienten: Kommunikation, Therapie, Prävention
  • Fallbeispiel Frau L.: Verlauf und Behandlung in einem offenen Setting
  • Suizidalität als Herausforderung im stationären Kontext
  • Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel beleuchtet den Begriff der Suizidalität und differenziert zwischen Basissuizidalität und akuter Suizidgefährdung. Es werden die drei Stadien der Suizidalität (Erwägung, Ambivalenz, Entschluss) ausführlich dargestellt und die Bedeutung des Umgangs mit suizidalen Gedanken und Absichten betont.

Im zweiten Kapitel wird ein Fallbeispiel (Frau L.) vorgestellt, welches den Verlauf einer Patientin mit Suizidalität und ihren Umgang mit der Krankheit in einem offenen Setting schildert. Die Krankheitsgeschichte, die Sozialanamnese und der Behandlungsverlauf werden detailliert beschrieben.

Schlüsselwörter

Die zentralen Themen dieses Textes sind Suizidalität, Behandlung, Allgemeinpsychiatrie, stationäres Setting, offene und geschlossene Stationen, Fallbeispiel, Therapie, Medikation, Ambivalenz, Kommunikation und Interdisziplinarität. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen im Umgang mit Suizidalität in einem stationären Kontext und zeigt die Notwendigkeit eines sensiblen und verantwortungsvollen Vorgehens auf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Basissuizidalität und akuter Suizidgefährdung?

Basissuizidalität bezeichnet eine langfristige, oft chronische Gefährdung ohne unmittelbaren Handlungsdruck. Akute Suizidgefährdung hingegen beschreibt eine Situation mit hohem Leidensdruck, konkreten Absichten und verbalen Äußerungen, die sofortiges Handeln erfordern.

Welche Stadien der Suizidalität gibt es?

Man unterscheidet klassischerweise drei Stadien: 1. Erwägung (Suizid als mögliche Lösung), 2. Ambivalenz (Kampf zwischen Lebens- und Todeswünschen) und 3. Entschluss (Vorbereitung und konkrete Planung der Tat).

Warum sollte der Begriff "Selbstmord" vermieden werden?

Der Begriff "Selbstmord" enthält eine moralische Verurteilung (Mord als Verbrechen). In der Fachsprache werden neutralere Begriffe wie Suizid oder Selbsttötung bevorzugt, um die Stigmatisierung der Betroffenen zu verringern.

Wie wird mit suizidalen Patienten in einem offenen Setting umgegangen?

In einem offenen Setting steht die therapeutische Beziehung und Absprachefähigkeit im Vordergrund. Es werden oft "Antisuizid-Verträge" oder Vereinbarungen getroffen. Reicht dies nicht aus, kann eine Verlegung auf eine geschützte (geschlossene) Station notwendig werden.

Was zeigt das Fallbeispiel Frau L.?

Das Beispiel verdeutlicht die Komplexität der Behandlung in der Allgemeinpsychiatrie. Es zeigt, wie wichtig eine genaue Sozialanamnese, die Beobachtung des Krankheitsverlaufs und die interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Sicherheit des Patienten sind.

Wie hoch ist die Suizidrate in Deutschland?

Laut Daten von 2017 gab es in Deutschland 9.235 Suizide, wobei Männer mit etwa 76 % deutlich häufiger betroffen waren als Frauen.

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Details

Titel
Umgang mit Suizidalität im stationären Setting der Allgemeinpsychiatrie
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
8
Katalognummer
V1280548
ISBN (PDF)
9783346733238
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umgang suizidalität setting allgemeinpsychiatrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Umgang mit Suizidalität im stationären Setting der Allgemeinpsychiatrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280548
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Leseprobe aus  8  Seiten
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