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Genetisches Lernen im Basketball - Problemorientiertes Verbessern der Angriffsarbeit im Spiel 3:3

Titre: Genetisches Lernen im Basketball - Problemorientiertes Verbessern der Angriffsarbeit im Spiel 3:3

Plan d'enseignement , 2009 , 19 Pages , Note: 2

Autor:in: Stefan Scherer (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das freie Spiel 3:3 besteht im Wesentlichen aus einer Aneinanderreihung von Give & Go Aktionen. Aus der Dreiecks- Grundstellung versuchen die Angreifer durch Schneiden zum Korb und Platzwechsel frei zu werden. Die Aufgabe des dritten Angreifers besteht darin, die freiwerdende Position zu besetzen und zusätzliche Passmöglichkeiten zu schaffen.
Das Give & Go ist ein gruppentaktisches Mittel beim Zusammenspiel zweier Angreifer. Es ist vergleichbar mit dem Doppelpass beim Fußball.
Da im Anfängerbereich und meist auch im Schulsport eine Spezialisierung der Spieler noch unerwünscht ist, ist es wichtig, dass jeder Spieler auch auf jeder Position spielt.
In der Lehrprobenstunde sollten nun Spielzüge entwicklet werdne, die Überraschungseffekte für den Gegner beinhalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsfelder

1.1. Struktur der Lerngruppe

1.2. Äußere Unterrichtsbedingungen

2. Didaktische Voraussetzungen und Bedingungen

2.1. Unterrichtsrelevanz

2.2 Sachanalyse (Struktur des Lerninhalts)

2.3 Didaktische Reduktion

3. Lernziele

4. Methodische Entscheidungen

5. Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist das Üben und Vertiefen des „Give & Go“ im Basketballspiel 3:3. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch den Einsatz spezifischer Auslösehandlungen ein kontrollierter und variabler Angriffsaufbau erreicht werden kann, um die gegnerische Verteidigung effektiv in Bewegung zu bringen und Überraschungsmomente zu schaffen.

  • Anwendung des genetischen Lernens im Sportunterricht
  • Optimierung des Angriffsspiels durch taktische Rollenverteilung
  • Einsatz von Auslösehandlungen zur Steigerung der Spielvariabilität
  • Strukturierung von Spielphasen 3:3 unter spezifischen Regeleinschränkungen
  • Integration von Kooperationsformen und Gruppenarbeit

Auszug aus dem Buch

2.2 Sachanalyse (Struktur des Lerninhalts)

Im Spiel 3:3 basieren alle weiteren Möglichkeiten auf der Grundaufstellung im Dreieck. Es bietet sich die 1 – 2 Aufstellung (1 Aufbauspieler / 2 Flügelspieler) auf den Außenpositionen als Grundaufstellung an. Dadurch ist gewährleistet, dass der Ballbesitzer stets zwei Passmöglichkeiten hat. (vgl. Hagedorn / Niedlich / Schmidt, 1998, S. 208) Durch die oben genannte Art der Aufstellung können beim Spiel 3:3 im Schulsport folgende Vorteile gegenüber dem Zielspiel 5:5 ausgenutzt werden:

• Das Spiel wird durch die reduzierte Spielerzahl für die Schüler übersichtlicher.

• Die Verantwortungsbereiche sind eindeutiger.

• Der einzelne Spieler hat größere Entfaltungsmöglichkeiten, da mehr Raum zur Verfügung steht.

• Es gibt für alle Spieler mehr Spielanteile, da gerade auf den Kleinfeldern alle Schüler beschäftigt werden können, was zu größeren Lernerfolgen führt (vgl. Braun, Goriss, König, 2006, S. 23).

„Das freie Spiel 3:3 besteht im Wesentlichen aus einer Aneinanderreihung von Give & Go Aktionen. Aus der Dreiecks- Grundstellung versuchen die Angreifer durch Schneiden zum Korb und Platzwechsel frei zu werden. Die Aufgabe des dritten Angreifers besteht darin, die freiwerdende Position zu besetzen und zusätzliche Passmöglichkeiten zu schaffen.“ (Hagedorn / Niedlich / Schmidt, 1998, S. 208)

Das Give & Go ist nun ein gruppentaktisches Mittel beim Zusammenspiel zweier Angreifer. Es ist vergleichbar mit dem Doppelpass beim Fußball: Der Ballbesitzer schneidet nach einem Pass zum Mitspieler vor oder hinter seinem Gegenspieler zum Korb und erhält von seinem angespielten Mitspieler den Rückpass. Aus der Dreiecksaufstellung ist das Give & Go eine der einfachsten und wichtigsten gruppentaktischen Maßnahmen. Zudem kann sie bei vielen Schülern (eben vom Fußball) als bekanntes Prinzip vorausgesetzt werden. Durch die Besetzung der Außenpositionen und die Aufhebung einer starren Positionierung wird es zusätzlich erleichtert. (vgl. Braun, Goriss, König, 2006, S. 24 und 61).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungsfelder: Das Kapitel beschreibt die hohe Lernmotivation der 21 Schüler und die guten räumlichen Bedingungen der Sporthalle für das Basketballtraining.

2. Didaktische Voraussetzungen und Bedingungen: Hier wird der theoretische Rahmen durch das Konzept des genetischen Lernens sowie die methodische Notwendigkeit einer didaktischen Reduktion auf das Spiel 3:3 begründet.

3. Lernziele: Die Lernziele definieren den Fokus auf die Rollenverteilung im Angriff und die Beherrschung der Give & Go-Technik in der Dreiecksformation.

4. Methodische Entscheidungen: Dieser Abschnitt erläutert die organisatorischen Vorgaben, wie das Verbot des Schnellangriffs und die Nutzung festgelegter Auslösehandlungen zur Förderung eines überlegten Spielaufbaus.

5. Verlaufsplan: Der Plan strukturiert die Unterrichtsstunde in Aufwärm-, Spiel-, Erprobungs- und Präsentationsphasen zur gezielten Anwendung der taktischen Inhalte.

Schlüsselwörter

Basketball, genetisches Lernen, 3:3 Spiel, Give & Go, Angriffsaufbau, Auslösehandlung, Rollenverteilung, Dreiecksformation, Sportdidaktik, Gruppentaktik, Spielfluss, Schulsport, Lehrprobe, Spielintelligenz, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine benotete Lehrprobe im Fach Sport an einem Gymnasium, die das Thema Basketball behandelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf das taktische Zusammenspiel im Basketball (Spiel 3:3), die Einführung von Auslösehandlungen und die Anwendung des Konzepts des genetischen Lernens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Optimierung des Angriffsspiels durch eine klare Rollenverteilung und die Integration des „Give & Go“, um die Spielweise der Schüler von einer hektischen in eine überlegte und kontrollierte Form zu überführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Unterricht folgt dem Konzept des „Genetischen Lernens“, bei dem Schüler ausgehend von konkreten Spielproblemen selbstständig Lösungen entwickeln, erproben und reflektieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lerngruppe, die Rahmenbedingungen, die didaktische Reduktion vom Zielspiel 5:5 auf das 3:3 sowie die methodischen Entscheidungen für den Stundenverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Basketball, genetisches Lernen, Angriffsaufbau, Give & Go, Auslösehandlungen und Dreiecksformation.

Warum wird im 3:3 Spiel auf den Schnellangriff verzichtet?

Der Verzicht dient dazu, ein „wildes Gerenne“ zu vermeiden und die Schüler dazu zu zwingen, einen ruhigen, taktisch geprägten Spielaufbau durch Pässe und Bewegungsmuster zu entwickeln.

Welche Rolle spielen „Auslösehandlungen“ in dieser Stunde?

Sie dienen als Signal oder Finte, um den Gegner zu überraschen und einen organisierten Spielzug einzuleiten, ähnlich wie in professionellen Basketballsystemen.

Wie werden die Schüler zur Kooperation angehalten?

Durch die Vorgabe, in 6er-Teams Spielzüge zu entwickeln, zu skizzieren und diese anschließend im Spiel anzuwenden, werden die Kommunikationsfähigkeit und das gemeinsame Problemlösen gefördert.

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Résumé des informations

Titre
Genetisches Lernen im Basketball - Problemorientiertes Verbessern der Angriffsarbeit im Spiel 3:3
Note
2
Auteur
Stefan Scherer (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V126858
ISBN (ebook)
9783640370931
ISBN (Livre)
9783640370788
Langue
allemand
mots-clé
Genetisches Lernen Basketball Problemorientiertes Verbessern Angriffsarbeit Spiel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Scherer (Auteur), 2009, Genetisches Lernen im Basketball - Problemorientiertes Verbessern der Angriffsarbeit im Spiel 3:3, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126858
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Extrait de  19  pages
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