Wenn erhöhte Intelligenz über unser Ansehen und sogar über unsere Lebensdauer entscheidet, sind Menschen mit niedriger Intelligenz nicht dann von Lebensbeginn an benachteiligt? Dieser Fragestellung möchte ich nachgehen und überprüfen, inwiefern Intelligenz als Messwert und Entscheidungsfaktor für unsere Zukunft und unser Leben gelten kann.
Bei Intelligenz denken die meisten Menschen unserer Gesellschaft an Menschen mit außergewöhnlichen Gaben: Wolfgang Amadeus Mozart oder Glenn Gould, der bereits im Alter von einem Jahr die Fähigkeit besaß, in vollständigen Sätzen zu reden und wie Mozart bereits in frühen Kindheitsjahren herausragendes musikalisches Talent entwickelte. Die Bewunderung und die Erkenntnis über verschieden hohe Intelligenzen und Begabungen besteht bereits seit der Antike. So wurde beispielsweise überliefert, der König von Pontos, Mithridates VI. habe 22 Sprachen sprechen können. Diese herausragenden Gedächtnisleistungen wurden lange untersucht, sodass die Erforschung von Intelligenz mittlerweile zu einem der zentralen Disziplinen in der Psychologie gehört und als eine der meist erforschten Persönlichkeitseigenschaft gilt, was wiederum eine Überprüfung der Wichtigkeit des Themas Intelligenz, besonders in Bezug auf unsere Gesellschaft, notwendig macht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definition und Formen von Intelligenz
- Hochbegabung
- Messung von Intelligenz
- Entwicklung der Intelligenz
- Schule und Gesellschaft
- Intelligenz und Coaching
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Intelligenz in unserer Gesellschaft und beleuchtet die verschiedenen Definitionen und Formen von Intelligenz. Sie befasst sich mit der Frage, wie Intelligenz gemessen und gefördert werden kann und welche Auswirkungen Intelligenz auf Schule, Gesellschaft und das Leben der Menschen hat.
- Definition und Formen von Intelligenz
- Messung von Intelligenz
- Entwicklung von Intelligenz
- Intelligenz und Gesellschaft
- Intelligenz und Coaching
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Intelligenz anhand von Beispielen wie Malala Yousafzai und Anne Frank heraus. Sie betont die Bedeutung von Bildung und Wissen sowie die Erforschung von Intelligenz als eine zentrale Disziplin der Psychologie.
Definition und Formen von Intelligenz
Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Theorien zur Definition von Intelligenz, darunter die Zwei-Faktor-Theorie von Charles Spearman und das Primärfaktormodell von Louis Leon Thurstone. Es stellt die Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz von Raymond Cartell sowie die Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner vor.
Messung von Intelligenz
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Messung von Intelligenz und stellt verschiedene Intelligenztests vor. Er geht auch auf die Korrelation zwischen Intelligenz und Langlebigkeit ein.
Entwicklung der Intelligenz
Das Kapitel untersucht die Entwicklung von Intelligenz im Laufe des Lebens und befasst sich mit den Faktoren, die die Intelligenzentwicklung beeinflussen.
Schule und Gesellschaft
Dieser Teil analysiert die Rolle von Intelligenz in der Schule und in der Gesellschaft. Er beleuchtet den Einfluss von Intelligenz auf die Bildungsmöglichkeiten und den sozialen Status von Menschen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: Intelligenz, Definition, Messung, Entwicklung, Gesellschaft, Bildung, Coaching, Hochbegabung.
- Quote paper
- Greta-Estrella Lindlar (Author), 2022, Erhöhte Intelligenz. Sind Menschen mit niedriger Intelligenz von Lebensbeginn an benachteiligt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268191