Der Auszubildende (1. Lehrjahr) kann nach einer Unterweisung von 15 Minuten Banknoten unter Berücksichtigung der optischen und qualitativen Vorschriften auf Echtheit prüfen sowie die Notenzählmaschine fachgerecht bedienen. Er kann die Sicherheitsmerkmale einer Banknote nach dem Prinzip – Fühlen, Sehen, Kippen – fehlerfrei und korrekt erkennen. Darüber hinaus ist der Auszubildende in der Lage, die gewählte Vorgehensweise zu erklären. Er kann die Tätigkeit eigenständig ausführen und beachtet dabei Diskretion und Datenschutzvorschriften.
Inhaltsverzeichnis
- Konzept zur Darstellung einer Ausbildungssituation im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung
- Geplanter Ablauf der Ausbildungssituation
- Stufe 1 - Vorbereitung
- Stufe 2 - Vormachen und erklären
- Stufe 3 - Nachmachen und erklären lassen
- Stufe 4 - Zusammenfassen / Üben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausbildungssituation soll dem Auszubildenden die Überprüfung von Banknoten auf Echtheit anhand des Prinzips "Fühlen, Sehen, Kippen" sowie die Bedienung einer Notenzählmaschine vermitteln. Ziel ist es, dass der Auszubildende die notwendigen Kompetenzen erwirbt, um Banknoten sicher und fachgerecht zu prüfen und die gängige Arbeitstechnik im Zahlungsverkehr zu beherrschen.
- Überprüfung von Banknoten auf Echtheit
- Anwenden des Prinzips "Fühlen, Sehen, Kippen"
- Kenntnis der Sicherheitsmerkmale von Banknoten
- Bedienung einer Notenzählmaschine
- Beachtung von Diskretion und Datenschutz
Zusammenfassung der Kapitel
Die Ausbildungssituation wird in vier Phasen unterteilt: Vorbereitung, Vormachen und Erklären, Nachmachen und Erklären lassen sowie Zusammenfassen und Üben. In der Vorbereitungsphase werden die Lernziele definiert und der Auszubildende auf die Aufgabe vorbereitet. In der zweiten Phase werden die einzelnen Arbeitsschritte zur Überprüfung von Banknoten auf Echtheit vorgeführt und erklärt. Der Auszubildende beobachtet und lernt, wie man die Sicherheitsmerkmale mithilfe des Prinzips "Fühlen, Sehen, Kippen" überprüft. Zudem wird die korrekte Bedienung der Notenzählmaschine demonstriert. In der dritten Phase wird der Auszubildende aufgefordert, die gelernten Schritte selbstständig durchzuführen und seine Vorgehensweise zu erklären. Der Ausbilder beobachtet und unterstützt den Auszubildenden bei Bedarf. In der letzten Phase wird die Unterweisung zusammengefasst und mögliche Wissenslücken geschlossen. Der Auszubildende wird motiviert, die erlernten Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, Ausbildungssituation, Banknoten, Echtheitsprüfung, Sicherheitsmerkmale, "Fühlen, Sehen, Kippen", Notenzählmaschine, Diskretion, Datenschutz, Lernziele, Arbeitsschritte, Praxisanwendung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Prinzip „Fühlen, Sehen, Kippen“ bei der Banknotenprüfung?
Es ist eine einfache Methode zur Echtheitsprüfung: Man fühlt das Papierrelief, sieht Wasserzeichen und Sicherheitsfaden im Gegenlicht und kippt die Note, um Hologramme oder Farbwechsel zu prüfen.
Wie lange dauert die Unterweisung zur Banknotenprüfung?
Die geplante Unterweisung für Auszubildende im ersten Lehrjahr ist auf eine Dauer von etwa 15 Minuten ausgelegt.
Welche Rolle spielt die Notenzählmaschine in der Ausbildung?
Der Auszubildende lernt die fachgerechte Bedienung der Maschine als gängige Arbeitstechnik im Zahlungsverkehr, um größere Mengen Bargeld effizient zu verarbeiten.
Welche rechtlichen Aspekte müssen beachtet werden?
Bei der Prüfung von Banknoten und dem Umgang mit Kunden müssen stets die Vorschriften zur Diskretion und zum Datenschutz strikt eingehalten werden.
Nach welcher Methode wird die Unterweisung durchgeführt?
Die Unterweisung folgt der 4-Stufen-Methode: Vorbereitung, Vormachen und Erklären, Nachmachen und Erklären lassen sowie Zusammenfassen/Üben.
- Quote paper
- Eberhard Hundsotter (Author), Überprüfung von Banknoten auf Echtheit (Unterweisung Bankkaufmann/-frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265961