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Das Verhältnis des Estado Novo in Portugal zur katholischen Kirche bis zum Konkordat 1940

Titre: Das Verhältnis des Estado Novo in Portugal zur katholischen Kirche bis zum Konkordat 1940

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 7 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Elias Steger (Auteur)

Histoire de l'Europe - Époque guerres mondiales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Estado Novo – der „Neue Staat“ war Anfang der 30’er Jahre des 20. Jahrhunderts, in Portugal, das politische Schlagwort schlechthin. Durch eine neue Verfassung, im Frühjahr 1933 definiert, sollte der Estado Novo unter seinem politischen Führer, dem
Universitätsprofessor António de Oliveira Salazar (1889-1970), die kommenden Jahrzehnte in Portugal prägen. Portugal war seit dem Ersten Weltkrieg bis dato von vielen Unruhen betroffen. Innenpolitisch wechselten zahlreiche Regierungen1 einander ab und
so war klar, dass nur ein drastischer Wandel und strenge Maßnahmen eine Änderung herbeirufen könnten. Salazar brachte mit seinen Ideen einer neuen ökonomischen Ausrichtung der Politik einen neuen politischen Kurs. Er schwang sich, 1928 zum
Finanzminister berufen, über die Ernennung zum Regierungschef am 5. Juli 1932 zum Diktator und Protagonisten der kommenden Jahrzehnte auf. Als Hilfestellung, zur Errichtung des Estado Novo, diente unter anderem auch die katholische Kirche, als
starkes Glied der Gesellschaft.
In der kommenden Betrachtung soll es nun um das Verhältnis der katholischen Kirche zum Estado Novo in seinen ersten Jahren bis zum, mit dem Heiligen Stuhl in Rom abgeschlossenen Konkordat 1940 gehen. Dabei sollen vornehmlich die nach anfänglich engen Beziehungen, entstehenden Konfliktherde zwischen Regime und der Geistlichkeit sowie das Konkordat von 1940 betrachtet werden. Zum Schluss soll ein kurzer Ausblick der Darstellung den Charakter einer Gesamtübersicht geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ausgangslage des Estado Novo

3. Spannungsfelder zwischen Kirche und Staat

4. Das Konkordat von 1940 und die kirchliche Anerkennung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das wechselvolle Verhältnis zwischen dem autoritären Estado Novo unter António de Oliveira Salazar und der katholischen Kirche in Portugal in der Zeit von der Machtübernahme bis zum Abschluss des Konkordats 1940.

  • Die politische Etablierung des Estado Novo und Salazars Herrschaftssystem.
  • Konflikte in den Bereichen Bildungspolitik, Religionsunterricht und soziale Ordnung.
  • Die Rolle der Kirche als gesellschaftliches Stabilisierungselement für das Regime.
  • Die Verhandlungen und der Inhalt des Konkordats von 1940.
  • Die langfristige Entfremdung von Kirche und Staat nach dem Zweiten Weltkrieg.

Auszug aus dem Buch

Die Etablierung des Konkordats von 1940

Jener Konflikt, der mehrere Bedürfnisse der Kirche beinhaltete und das zum Teil gespannte Verhältnis ausdrückte, sollte erst 1940 mit Unterzeichnung des Konkordats beigelegt werden. So kam es schon im Juli 1938 zu einem Gesprächsangebot an den Heiligen Stuhl und zeitgleich zur Übergabe eines Konkordatsentwurfes an den päpstlichen Botschafter in Lissabon.

Daraufhin folgten harte Verhandlungen an deren Ende eine Schlussfassung des Konkordats stand, die dann letztendlich am 7. Mai 1940 in Rom unterzeichnet wurde. Erst mit Abschluss des Konkordats wurde die Kirche als „Rechtsperson und nationale Gegebenheit anerkannt.“ Das Vertragswerk zwischen Rom und Lissabon und das ebenfalls 1940 unterzeichnete Missionarsabkommen standen für Verständigung und Zusammenarbeit. In Folge dessen wurden den Kirchen und Priesterseminaren Abgabenfreiheiten gewährt und umfangreiche finanzielle Unterstützung für die Mission in Übersee zugesichert. Im Gegenzug forderte der Staat die portugiesische Staatsbürgerschaft des Klerus, die Unterstellung der Missionare unter die portugiesischen Gerichte und Gesetze und das Anhörungsrecht der Regierung bei Ernennung der obersten Missionare. Die Forderung nach Entschädigung bzw. Rückgabe enteigneter Güter zog die Kirche unlängst zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Verhältnisses zwischen dem portugiesischen Staat und der katholischen Kirche in der Zwischenkriegszeit.

2. Die Ausgangslage des Estado Novo: Analyse der politischen Situation in Portugal nach dem Ersten Weltkrieg und der Aufstieg Salazars zum Diktator.

3. Spannungsfelder zwischen Kirche und Staat: Untersuchung der Konfliktpunkte wie das Scheidungsrecht, Bildungspolitik und der zunehmende staatliche Führerkult.

4. Das Konkordat von 1940 und die kirchliche Anerkennung: Darstellung der Verhandlungsprozesse und der Inhalte des Konkordats, das die Rolle der Kirche im Staat neu definierte.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung bis zum Bruch zwischen Staat und Kirche sowie ein Ausblick auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Schlüsselwörter

Portugal, Estado Novo, António de Oliveira Salazar, Katholische Kirche, Konkordat 1940, Zwischenkriegszeit, Korporativismus, Bildungs- und Erziehungspolitik, Heiliger Stuhl, Religion, Staat, Missionarsabkommen, Politische Geschichte, Autoritäre Regime, Kirche und Staat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das politische Verhältnis zwischen dem autoritären Estado Novo-Regime in Portugal und der katholischen Kirche zwischen dem Beginn der 1930er Jahre und dem Jahr 1940.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Machtfestigung Salazars, die bildungspolitischen Auseinandersetzungen, der Einfluss der Kirche auf die Gesellschaft und der formale Ausgleich durch das Konkordat von 1940.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung von einer konfliktbehafteten Phase hin zu einer strategischen Zusammenarbeit zwischen Regime und Kirche nachzuzeichnen und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine zeithistorische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und zeitgenössischer Dokumente basiert.

Was steht im Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den verfassungspolitischen Rahmenbedingungen, den Konflikten um den Religionsunterricht sowie dem Weg zum Konkordat von 1940.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Estado Novo, Salazar, Konkordat, Kirche-Staat-Verhältnis, Korporativismus und die politische Geschichte Portugals.

Wie wirkte sich das Konkordat von 1940 konkret aus?

Es führte zur rechtlichen Anerkennung der Kirche als Institution, sicherte finanzielle Unterstützungen für Missionen und regelte die Steuerfreiheit für kirchliche Einrichtungen.

Warum kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zur Entfremdung?

Soziale Spannungen, der Einfluss demokratischer Strömungen und die zunehmende Repression des Regimes führten zu einer Entfremdung, die schließlich in einen offenen Bruch mündete.

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Résumé des informations

Titre
Das Verhältnis des Estado Novo in Portugal zur katholischen Kirche bis zum Konkordat 1940
Université
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Note
1,3
Auteur
Elias Steger (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
7
N° de catalogue
V126181
ISBN (ebook)
9783640325047
Langue
allemand
mots-clé
Estado Novo Portugal Salazar katholische Kirche Konkordat 1940
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elias Steger (Auteur), 2008, Das Verhältnis des Estado Novo in Portugal zur katholischen Kirche bis zum Konkordat 1940, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126181
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