Le but de ce travail se développe autour de deux intentionnalités : d’une part, appréhender et démêler la construction sociologique de la civilisation romaine, et d’autre part, relever le dualisme et l’ambivalence des Considérations autour de l’évolution des mœurs de l’Antiquité romaine jusqu’à la Modernité absolutiste de la France du XVIIIe siècle.
Inhaltsverzeichnis
- Introduction méthodologique.
- Introduction contextuelle.
- I. Les mœurs romaines et le déséquilibre de l'édifice social d'une civilisation
- 1) Des ambitions décadentes à l'accroissement du pouvoir personnel : les Imperatores
- 2) La notion de suffrage universel au travers de la citoyenneté romaine
- 3) L'art de la guerre : entre volonté impérialiste et fondement identitaire
- II. De Rome à Versailles : le dualisme et l'ambivalence d'une œuvre sociologique
- 1) L'évolution de la conception de la guerre selon les Réflexions
- 2) L'interdépendance circonstancielle des Considérations et de L'esprit des lois
- Conclusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert Montesquieus „Considérations sur les causes de la grandeur des Romains et de leur décadence“ im Kontext der römischen Zivilisation und des französischen Absolutismus des 18. Jahrhunderts. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung der römischen Moralvorstellungen zu untersuchen sowie den Einfluss dieser Vorstellungen auf die Kritik Montesquieus am absolutistischen Herrschaftssystem.
- Die Dekadenz der römischen Moral und ihre Auswirkungen auf das politische System
- Die Rolle der Imperatoren in der Entwicklung des römischen Reichs
- Der Einfluss der römischen Bürgerrechte auf die politische Machtverteilung
- Die Verbindung von Montesquieus „Considérations“ mit seinen später entstandenen Werken, insbesondere „Réflexions sur la Monarchie universelle en Europe“ und „De l'esprit des lois“
- Die Bedeutung des römischen Beispiels für die Kritik Montesquieus am französischen Absolutismus
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer methodischen Einleitung, die die Forschungsfrage und den Aufbau der Analyse erläutert. Im Anschluss folgt eine Einführung in den Kontext der Entstehung von Montesquieus „Considérations“.
Der erste Teil der Analyse widmet sich der Darstellung der römischen Moralvorstellungen. Hierbei werden insbesondere die Dekadenz des römischen Moralgefühls und der wachsende Einfluss der Imperatoren untersucht. Des Weiteren wird die Rolle der römischen Bürgerrechte im politischen System beleuchtet.
Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Relevanz von Montesquieus „Considérations“ für die Kritik am französischen Absolutismus. Dabei werden die Evolution der Kriegsführung in der Antike und der Moderne sowie die Verbindung von „Considérations“ mit Montesquieus späteren Werken „Réflexions sur la Monarchie universelle en Europe“ und „De l'esprit des lois“ betrachtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die folgenden Schlüsselwörter: Montesquieu, „Considérations“, Römische Zivilisation, Dekadenz, Imperatoren, Bürgerrechte, Absolutismus, „Réflexions sur la Monarchie universelle en Europe“, „De l'esprit des lois“, Historische Analyse, Politische Philosophie.
Häufig gestellte Fragen
Welches Hauptwerk von Montesquieu wird hier analysiert?
Die Arbeit befasst sich mit Montesquieus „Considérations sur les causes de la grandeur des Romains et de leur décadence“.
Welchen Zusammenhang stellt Montesquieu zwischen Rom und dem Frankreich des 18. Jahrhunderts her?
Montesquieu nutzt die Analyse der römischen Dekadenz und des Machtmissbrauchs der Imperatoren als indirekte Kritik am französischen Absolutismus seiner Zeit.
Was war laut Montesquieu eine Ursache für den Untergang Roms?
Die moralische Dekadenz, der wachsende Einfluss persönlicher Macht (Imperatoren) und das Ungleichgewicht im sozialen Gefüge der Zivilisation.
Wie hängen die „Considérations“ mit dem Werk „Vom Geist der Gesetze“ zusammen?
Die Arbeit zeigt die interdependente Entwicklung und die soziologische Kontinuität zwischen den „Considérations“ und Montesquieus späterem Hauptwerk „De l'esprit des lois“ auf.
Welche Rolle spielt die „Kunst des Krieges“ in der Analyse?
Der Krieg wird als identitätsstiftendes Element und Werkzeug imperialistischer Bestrebungen untersucht, dessen Konzeption sich von der Antike zur Moderne wandelte.
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- Sylvain Andrey (Autor), 2021, De la décadence morale aux critiques du pouvoir absolutiste, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1257166