Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die zunehmende Verbreitung sogenannter Neobroker zu einer Veränderung des Anlageverhaltens deutscher Privatanleger führt. Hierfür wurden verschiedene Ausprägungen des Anlageverhaltens (Portfoliozusammensetzung, Transaktionsfrequenz, Haltedauer, ...) in Abhängigkeit der Brokerwahl untersucht. Die empirische Datengrundlage für die Untersuchung lieferte eine eigens durchgeführte Online-Umfrage, an der sich 712 deutsche Privatanleger beteiligten. Die gewonnenen Daten wurden mit Hilfe verschiedener Regressionen (Statistikprogramm R) ausgewertet und interpretiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsdefinitionen
- Privatanleger
- Neobroker
- Klassische Broker
- Ausprägungen des Anlageverhaltens
- Portfoliozusammensetzung
- Diversifikation
- Transaktionsfrequenz
- Haltedauer
- Häufigkeit der Depotüberprüfung
- Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten
- Alter
- Geschlecht
- Bildungsstand
- Nettovermögen
- Renditeerwartung
- Risikobereitschaft
- Finanzwissen
- Erfahrung mit Aktien
- Brokerwahl
- Empirische Untersuchung
- Datenbasis
- Datenerhebung
- Online-Fragebogen
- Deskriptive Statistik
- Auswertungsmethode
- Logistische Regressionsmodelle
- Mathematische Grundlagen
- Datenbasis
- Forschungsergebnisse
- Regressionsergebnisse
- Investition in Kryptowährungen
- Investition in Derivate
- Diversifikationsbemühen
- Transaktionsfrequenz
- Haltedauer
- Depotüberprüfungsfrequenz
- Sonstige Umfrageergebnisse
- Regressionsergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Masterarbeit befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss die Brokerwahl auf das Anlageverhalten deutscher Privatanleger hat. Ziel der Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Neobrokern und dem Investitionsverhalten von Privatanlegern in verschiedenen Anlageklassen, der Diversifikationsstrategie, der Transaktionsfrequenz, der Haltedauer und der Depotüberprüfungsfrequenz zu untersuchen.
- Analyse der Unterschiede im Anlageverhalten zwischen Nutzern von Neobrokern und traditionellen Brokern
- Identifizierung der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Brokerwahl von Privatanlegern
- Entwicklung und Testung von Hypothesen zur Beziehung zwischen Brokerwahl und Anlageverhalten
- Interpretation der empirischen Ergebnisse und Ableitung von Schlussfolgerungen für die Finanzindustrie
- Bedeutung der Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung von Privatanlegern
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, stellt die Relevanz des Themas dar und skizziert den Aufbau der Arbeit.
- Begriffsdefinitionen: Hier werden die wichtigsten Begriffe der Arbeit, wie "Privatanleger", "Neobroker" und "klassische Broker", definiert und abgegrenzt.
- Ausprägungen des Anlageverhaltens: In diesem Kapitel werden verschiedene Aspekte des Anlageverhaltens von Privatanlegern beleuchtet, darunter die Portfoliozusammensetzung, die Diversifikation, die Transaktionsfrequenz, die Haltedauer und die Häufigkeit der Depotüberprüfung.
- Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten: Dieses Kapitel untersucht die wichtigsten Faktoren, die das Anlageverhalten von Privatanlegern beeinflussen, wie z.B. Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Nettovermögen, Renditeerwartung, Risikobereitschaft, Finanzwissen, Erfahrung mit Aktien und die Brokerwahl.
- Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt die Datenerhebung und -auswertung der Studie, die auf einem Online-Fragebogen basiert. Es werden die verwendeten Methoden und statistischen Verfahren erläutert.
- Forschungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und analysiert den Einfluss der Brokerwahl auf verschiedene Aspekte des Anlageverhaltens.
Schlüsselwörter
Neobroker, klassische Broker, Anlageverhalten, Privatanleger, Portfoliozusammensetzung, Diversifikation, Transaktionsfrequenz, Haltedauer, Depotüberprüfung, Renditeerwartung, Risikobereitschaft, Finanzwissen, Erfahrung mit Aktien, empirische Untersuchung, logistische Regressionsmodelle, Kryptowährungen, Derivate.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflussen Neobroker das Anlageverhalten von Privatanlegern?
Die Studie untersucht, ob Neobroker durch niedrige Gebühren und einfache Bedienung zu einer höheren Transaktionsfrequenz, kürzeren Haltedauern und verstärkten Investitionen in riskante Anlagen wie Kryptowährungen führen.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen Neobrokern und klassischen Brokern?
Neobroker zeichnen sich meist durch App-basierte Plattformen, sehr geringe Ordergebühren und einen Fokus auf eine jüngere Zielgruppe aus, während klassische Broker oft ein breiteres Leistungsspektrum bieten.
Welche Faktoren beeinflussen die Wahl des Brokers am stärksten?
Neben den Kosten spielen Alter, Finanzwissen, Risikobereitschaft und die bisherige Erfahrung mit Aktien eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung für einen Broker-Typ.
Führen Neobroker zu einer schlechteren Diversifikation?
Die empirische Untersuchung mittels logistischer Regressionsmodelle prüft, ob das Diversifikationsbemühen bei Nutzern von Neobrokern im Vergleich zu klassischen Brokern signifikant abweicht.
Wie wurde die Datengrundlage für diese Arbeit erhoben?
Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage unter 712 deutschen Privatanlegern, deren Daten mit dem Statistikprogramm R ausgewertet wurden.
- Quote paper
- Robert Ziola (Author), 2022, Der Einfluss der Brokerwahl auf das Anlageverhalten deutscher Privatanleger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254843