In der Arbeit wird auf Musik als Medium im Religionsunterricht eingegangen und erarbeitet, welche Chancen sich ergeben beziehungsweise welche Risiken damit verbunden sind. Zu Beginn wird das Medium Musik an sich behandelt, danach die Wirkung von Musik auf die Menschen und dann die Bedeutung des Mediums für die Gesellschaft und den Religionsunterricht. Des Weiteren wird auch die christlich-theologische Perspektive von Musik und Religion behandelt. Anschließend werden die Chancen und die Risiken von Musik als Medium im Religionsunterricht näher betrachtet.
Die Lehrkraft sollte beim Einsatz von christlicher Musik, ob traditionelle Kirchenlieder oder die in der christlichen Szene bei Jugendlichen immer beliebter werdende christliche Popmusik, ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen, sich aber auch immer der Gefahren bewusst sein. Musik kann Menschen erreichen, sollte aber nie Mittel zum Zweck sein, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Zu guter Letzt wird im Rahmen dieser Arbeit eine exemplarische Unterrichtseinheit beschrieben. Bei dem verwendeten Song handelt es sich um einen christlichen Pop-Song, der über die Internetplattform YouTube abgespielt wird. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit dem Lied und einem ausgewählten Bibel-Text. Das Thema ist im Lehrplan im Lernbereich II verankert. Dazu wird eine exemplarische Unterrichtseinheit nach dem AVIVA-Artikulationsschema beschrieben, wie christliche Musik im Religionsunterricht angewendet werden kann. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Planung dieser Unterrichtsstunde sehr knapp gehalten. Abschließend wird noch ein Fazit zu den Möglichkeiten von christlicher Musik im Religionsunterricht abgegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begrifflichkeit und Gesellschaftsbedeutung von Musik
- Zur Begrifflichkeit von Musik
- Die Wirkung von Musik auf den Menschen
- Gesellschaftliche Bedeutung von Musik
- Musik und Religion
- Geschichtliche Einordnung
- Musik und Religion aus christlich-theologischer Perspektive
- Zur Didaktik und Methodik der Arbeit mit Musik im Religionsunterricht
- Vorüberlegungen zur Auswahl eines Liedes für den Religionsunterricht
- Chancen und Möglichkeiten von Musik als Medium im Religionsunterricht
- Probleme und Schwierigkeiten im Umgang mit Musik im Religionsunterricht
- Darstellung einer exemplarischen Unterrichtseinheit für den Religionsunterricht
- Verortung von Musik als Medium im Religionsunterricht im LehrplanPLUS
- Analyse der Ausgangslage für die Lehr-Lern-Situation
- Planung der Lehr-Lern-Situation
- Durchführung der Lehr-Lern-Situation anhand des AVIVA-Schemas
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Bedeutung von christlicher Popmusik im Religionsunterricht am Beispiel des Songs "Back to Life" von Hillsong Young & Free. Ziel ist es, die Potentiale und Herausforderungen des Einsatzes von Musik als Medium im Religionsunterricht zu untersuchen und eine exemplarische Unterrichtseinheit zu entwickeln.
- Bedeutung und Wirkung von Musik
- Christliche (Pop-)Musik als Medium im Religionsunterricht
- Didaktische Möglichkeiten und Herausforderungen
- Exemplarische Unterrichtsplanung
- Theologische und gesellschaftliche Aspekte von Musik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung legt den Fokus auf die Bedeutung von Musik in der Gesellschaft und im Religionsunterricht. Kapitel 2 beleuchtet die Definition von Musik und ihre vielschichtigen Auswirkungen auf den Menschen, einschließlich der gesellschaftlichen Relevanz. Kapitel 3 geht auf die historische Einordnung von Musik und Religion sowie deren christlich-theologische Verbindung ein.
Kapitel 4 konzentriert sich auf die didaktischen und methodischen Aspekte der Arbeit mit Musik im Religionsunterricht. Es beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem Einsatz von Musik ergeben. Im Kapitel 5 wird eine exemplarische Unterrichtseinheit vorgestellt, die den Einsatz von christlicher Popmusik im Religionsunterricht aufzeigt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen christliche Popmusik, Religionsunterricht, Musikdidaktik, Medienpädagogik, LehrplanPLUS, AVIVA-Artikulationsschema, Wirkung von Musik, Gesellschaftliche Relevanz, christlich-theologische Perspektive, didaktische Chancen und Risiken.
Häufig gestellte Fragen
Warum eignet sich christliche Popmusik für den Religionsunterricht?
Sie knüpft an die Lebenswelt der Jugendlichen an, wirkt emotional ansprechend und bietet moderne Zugänge zu theologischen Themen wie Glauben, Hoffnung und Identität.
Was ist das AVIVA-Schema in der Religionspädagogik?
Das AVIVA-Schema ist ein Artikulationsmodell für den Unterricht: Ankommen, Vorwissen aktivieren, Informieren, Verarbeiten und Auswerten.
Welche Risiken gibt es beim Einsatz von Musik im Unterricht?
Musik kann manipulativ wirken oder als reiner "Lückenfüller" missbraucht werden. Zudem besteht die Gefahr, dass die religiöse Botschaft hinter dem Unterhaltungswert zurückbleibt.
Wie wirkt Musik auf die religiöse Empfindung?
Musik kann transzendente Erfahrungen ermöglichen, Gemeinschaft stiften und religiöse Inhalte auf einer tieferen, affektiven Ebene erfahrbar machen als rein theoretische Texte.
Was sind Ziele einer Unterrichtseinheit mit christlicher Popmusik?
Die Schüler sollen lernen, Songtexte kritisch zu hinterfragen, sie mit biblischen Botschaften zu verknüpfen und ihre eigene religiöse Position dazu zu reflektieren.
- Quote paper
- Domenico Engmann (Author), 2019, Christliche (Pop-)Musik als Medium im Religionsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244390