Die nachfolgende Analyse widmet sich der Thematisierung und Inszenierung von Weiblichkeitskonzeptionen in William Shakespeares "Twelfth Night". In der Gegenüberstellung der Figuren Olivia und der Viola werden zwei unterschiedliche Weiblichkeitsmodelle dargestellt. Diese Darstellung wird durch Verwendung bestimmter Zeichensysteme und vor allem durch die doppeldeutige Inszenierung Violas bestimmt. Ich werde zunächst Olivia und ihre Weiblichkeit untersuchen. Anschließend werde ich Viola bzw. Cesario in ihrer Weiblichkeitsdarstellung betrachten. In einer abschließenden Schlussbetrachtung werde ich die beiden Frauen vergleichen und daraus meine Schlüsse bezüglich meiner These ziehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die dramatische Inszenierung und Thematisierung von Weiblichkeit in Twelfth Night
- Ein einfaches Modell von Weiblichkeit? Eine Analyse der Figur Olivia
- Viola- eine komplex inszenierte Figur? Eine Analyse der Figur der Viola
- Schlussbetrachtung: Ein Vergleich zweier konträrer Entwürfe von Weiblichkeit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Inszenierung und Thematisierung von Weiblichkeit in Shakespeares Twelfth Night. Die Hauptziele sind die Analyse der Figuren Olivia und Viola und der Vergleich ihrer jeweiligen Weiblichkeitsmodelle. Dabei wird der Einfluss gesellschaftlicher und theatraler Konventionen des elisabethanischen Zeitalters berücksichtigt.
- Weiblichkeitskonzepte im elisabethanischen Zeitalter
- Analyse der Figur Olivia und ihrer Darstellung als „typische“ Frau
- Analyse der Figur Viola und ihrer komplexeren Inszenierung
- Der Einfluss von Crossdressing auf die Darstellung von Weiblichkeit
- Vergleich der beiden Figuren und deren unterschiedliche Weiblichkeitsmodelle
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Weiblichkeit im elisabethanischen Zeitalter und in Shakespeares Werk ein und stellt die Fragestellung vor. Das zweite Kapitel analysiert zunächst Olivia als Repräsentantin eines traditionellen Weiblichkeitsbildes, das durch gesellschaftliche Konventionen geprägt ist. Anschließend wird die komplexere Figur Viola/Cesario untersucht, deren Verkleidung und ambivalente Darstellung neue Aspekte der Weiblichkeit beleuchtet. Eine Schlussbetrachtung (ohne detaillierte Ergebnisse) ist angekündigt.
Schlüsselwörter
Weiblichkeit, Twelfth Night, Shakespeare, Elisabethanisches Zeitalter, Crossdressing, Olivia, Viola, Gender, gesellschaftliche Konventionen, Theater, Figurenanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Welche Frauenfiguren werden in Shakespeares "Twelfth Night" analysiert?
Die Analyse konzentriert sich auf die Figuren Olivia und Viola, um unterschiedliche Weiblichkeitsmodelle in dem Stück gegenüberzustellen.
Was charakterisiert das Weiblichkeitsmodell der Figur Olivia?
Olivia wird als Repräsentantin eines traditionellen Weiblichkeitsbildes untersucht, das stark durch die gesellschaftlichen Konventionen des elisabethanischen Zeitalters geprägt ist.
Warum gilt die Figur Viola als komplexer inszeniert?
Viola wird durch ihre Verkleidung als Mann (Cesario) und die damit verbundene doppeldeutige Inszenierung zu einem komplexeren Entwurf von Weiblichkeit, der Gender-Grenzen hinterfragt.
Welche Rolle spielt Crossdressing in der Analyse?
Crossdressing wird als zentrales Element untersucht, um zu zeigen, wie Verkleidung und ambivalente Rollendarstellungen neue Aspekte der Weiblichkeit auf der Bühne beleuchten.
Was ist das Ziel des Vergleichs zwischen Olivia und Viola?
Ziel ist es, zwei konträre Entwürfe von Weiblichkeit zu vergleichen und zu prüfen, wie Shakespeare gesellschaftliche und theatrale Konventionen seiner Zeit thematisiert.
- Arbeit zitieren
- Franziska Wandtke (Autor:in), 2006, Thematisierung und Inszenierung von Weiblichkeit am Beispiel der Figuren Olivia und Viola in William Shakespeares "Twelfth Night", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124375