Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Gespräch mit dem prominenten Gast in der Harald Schmidt Show.
Vor der Gesprächsanalyse, die den Hauptteil der Arbeit ausmacht, werde ich kurz auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen Medien- und Alltagsgespräch eingehen und einen kurzen biographischen Abriss zu Harald Schmidt liefern.
In der eigentlichen Analyse des Fernsehgesprächs betrachte ich den Gesprächsrahmen, Fragen und Themen, Gesprächsanteile, den Wechsel der Sprecherrolle und Verbalisierungsschwierigkeiten im Showformat allgemein sowie ihre Rolle in der Harald Schmidt Show, wobei auch hier der Vergleich mit dem Alltagsgespräch von Bedeutung ist. Abschließend werde ich ein einzelnes Gespräch detaillierter betrachten: Das Gespräch mit Mehmet Scholl am 12. Dezember 2003.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Fernsehgespräch in Talkshow und Show: Der grundsätzliche Gegensatz zum Alltagsgespräch
- Harald Schmidt: Eine biographische Skizze
- Das Gespräch in der Harald Schmidt Show
- Der Gesprächsrahmen
- Fragen und Themen
- Gesprächsanteile und Turnlängen
- Wechsel der Sprecherrolle
- Signale des Sprechers und des Hörers
- Verbalisierungsschwierigkeiten
- Mehmet Scholl zu Gast in der Harald Schmidt Show
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert Gespräche mit prominenten Gästen in der Harald Schmidt Show. Zunächst wird der Unterschied zwischen Fernseh- und Alltagsgesprächen beleuchtet, gefolgt von einer kurzen Biographie Harald Schmidts. Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse von Gesprächsmerkmalen in der Show, verglichen mit Alltagsgesprächen. Abschließend wird ein konkretes Gespräch (Mehmet Scholl) detailliert untersucht.
- Unterschiede zwischen Fernseh- und Alltagsgesprächen
- Analyse des Gesprächsformats in der Harald Schmidt Show
- Rollenverteilung und Interaktionsmuster zwischen Moderator und Gast
- Einfluss des Publikums auf die Gesprächsdynamik
- Analyse eines konkreten Gesprächsbeispiels
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt den Fokus der Arbeit: die Analyse von Gesprächen in der Harald Schmidt Show. Kapitel 2 beleuchtet den grundsätzlichen Unterschied zwischen Fernseh- und Alltagsgesprächen, wobei die Mehrfachgerichtetheit der Kommunikation im Fernsehen hervorgehoben wird. Kapitel 3 bietet eine biographische Skizze Harald Schmidts, um seinen Einfluss auf das Showformat zu verstehen. Kapitel 4 analysiert verschiedene Aspekte des Gesprächsformats in der Show, einschließlich des Gesprächsrahmens, der Themenwahl, der Gesprächsanteile und der Sprecherrollenwechsel.
Schlüsselwörter
Harald Schmidt Show, Fernsehgespräch, Alltagsgespräch, Gesprächsanalyse, Medienkommunikation, Prominenter Gast, Gesprächsdynamik, Moderatorrolle, Interaktion.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet ein Fernsehgespräch von einem Alltagsgespräch?
Fernsehgespräche sind "mehrfachgerichtet" – sie finden zwischen Moderator und Gast statt, zielen aber immer auch auf das Publikum ab. Sie folgen einem festen Rahmen und Showformat.
Welche Merkmale werden in der Harald Schmidt Show analysiert?
Die Analyse betrachtet den Gesprächsrahmen, die Themenwahl, Gesprächsanteile, Sprecherrollenwechsel (Turns) und verbale Signale von Moderator und Gast.
Wie geht Harald Schmidt mit Verbalisierungsschwierigkeiten um?
Die Arbeit untersucht, wie Versprecher oder Stockungen im Showformat funktionalisiert werden und wie sie sich von natürlichen Fehlern im Alltagsgespräch unterscheiden.
Was ist das Besondere am Gespräch mit Mehmet Scholl?
Dieses konkrete Beispiel vom 12. Dezember 2003 dient der detaillierten Anwendung der Analysemerkmale auf eine reale Interaktion zwischen Schmidt und einem prominenten Gast.
Welche Rolle spielt das Publikum in der Show?
Das Publikum beeinflusst die Dynamik durch Reaktionen (Lachen, Applaus), was Moderator und Gast in ihre Gesprächsführung und Pointensetzung einbeziehen müssen.
- Arbeit zitieren
- David Bies (Autor:in), 2004, Der Gast in der Harald Schmidt Show . Eine Gesprächsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124331