Das manuelle Spanen und Umformen ist in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik / zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik im §4 Abs.10 vorgesehen.
Im Ausbildungsrahmenplan ist das Herstellen von Innen- und Außengewinden im 1 Lehrjahr vorgesehen. Für den gesamten Bereich Spanen und Umformen sind insgesamt 16 Wochen veranschlagt.
Aus dem Inhalt:
Lernziele;
Unfallgefahren;
Verwendete Werkzeuge;
Ablaufplanung.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Zuordnung des Themas zur Ausbildungsordnung
- 1.1. Bezug zur Ausbildungsordnung
- 1.2. Einordnung im Berufsbild
- 1.3. Einordnung im Ausbildungsrahmenplan
- 2. Formulierung der Lernziele
- 2.1. Lernzielbereiche
- 2.1.1. Kognitive Lernziele
- 2.1.2. Psychomotorische Lernziele
- 2.1.3. Affektive Lernziele
- 3. Unfallgefahren
- 3.1. Schnittverletzungen
- 3.2. Stoß- und Quetschverletzungen
- 3.3. Sturzgefahr
- 3.4. Reizung der Haut und der Augen
- 4. Medien
- 4.1. verwendete Werkzeuge
- 4.2. verwendete Materialien
- 4.3. zusätzliches Anschauungsmaterial
- 5. Ablaufplanung nach der 4-Stufen Methode
- 5.1. Stufe 1. Vorbereitung und Motivation
- 5.2. Stufe 2. Vormachen und erklären
- 5.3. Arbeitszergliederung
- 5.4. Stufe 3. Nachmachen und nacherklären
- 5.5. Stufe 4. Üben des Erlernten
- 6. Anlagen
- 6.1. verwendete Zeichnungen und Bilder
- 6.2. Skript für den Auszubildenden
- 7. Quellenangabe
- 8. Erklärung der selbstständigen Ausarbeitung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschreibt das Schneiden eines Whitworth-Rohrgewindes und dient als Anleitung für Auszubildende. Die Zielsetzung ist die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten für die fachgerechte Ausführung dieser Aufgabe. Die Arbeit behandelt die Einordnung des Themas in die Ausbildungsordnung, die Formulierung von Lernzielen, die damit verbundenen Unfallgefahren und die praktische Ablaufplanung.
- Einordnung des Themas in die Berufsausbildung
- Formulierung kognitiver, psychomotorischer und affektiver Lernziele
- Analyse der Unfallgefahren beim Schneiden von Rohrgewinden
- Ablaufplanung nach der 4-Stufen-Methode
- Benötigte Werkzeuge und Materialien
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 ordnet das Thema "Schneiden eines Whitworth-Rohrgewindes" in die Ausbildungsordnung für Anlagenmechaniker ein. Kapitel 2 definiert die Lernziele, unterteilt in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche. Kapitel 3 listet detailliert die Unfallgefahren auf, die bei diesem Vorgang auftreten können. Kapitel 4 beschreibt die benötigten Medien, Werkzeuge und Materialien. Kapitel 5 skizziert die Ablaufplanung nach der 4-Stufen-Methode.
Schlüsselwörter
Whitworth-Rohrgewinde, Anlagenmechaniker, Ausbildung, Lernziele, Unfallgefahren, Sicherheitsvorschriften, 4-Stufen-Methode, Manuelles Spanen, Werkzeuge, Materialien.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Whitworth-Rohrgewinde?
Es ist ein genormtes Gewinde für Rohrverschraubungen in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, das manuell oder maschinell geschnitten werden kann.
Welche Unfallgefahren bestehen beim Gewindeschneiden?
Zu den Gefahren gehören Schnittverletzungen durch Späne, Quetschungen beim Einspannen der Rohre sowie Reizungen der Haut und Augen durch Schneidöle.
Was ist die 4-Stufen-Methode in der Ausbildung?
Sie besteht aus: 1. Vorbereitung und Motivation, 2. Vormachen und Erklären, 3. Nachmachen und Nacherklären sowie 4. Üben des Erlernten.
Wann wird dieses Thema in der Ausbildung behandelt?
Das Herstellen von Gewinden ist laut Ausbildungsrahmenplan für Anlagenmechaniker bereits im ersten Lehrjahr vorgesehen.
Welche Werkzeuge werden für das manuelle Schneiden benötigt?
Benötigt werden ein Rohrschraubstock, ein Rohrabschneider, ein Entgrater, eine Kluppe mit passenden Schneidbacken und Schneidmittel.
- Arbeit zitieren
- Pierre Schwuchow (Autor:in), 2008, Schneiden eines Whitworth-Rohrgewindes. Unterweisungsentwurf für Ausbilder von Anlagenmechaniker/innen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124010