Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich hierzu mit der Stärkung der Selbstkonzepte, genauer der sozialen Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern in inklusiven Klassen sowie mit der Stärkung des gesamten Klassenklimas in ebensolchen Lerngruppen, um so die schulische Inklusion zu unterstützen. Weiter werden die wechselseitigen
Zusammenhänge zwischen den Selbstkonzepten der Schülerinnen und Schüler mit dem wahrgenommenen Sozialklima in Betracht genommen und es wird herausgearbeitet, wie eine positive wechselseitige Wirkung der beiden Faktoren erzielt werden kann.
Hierzu wird in einem ersten Teil erläutert, welche Auswirkungen sowohl die akademischen als auch die sozialen Selbstkonzepte von Schülern und Schülerinnen haben und inwieweit Unterschiede bezüglich der Selbstkonzepte von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf bestehen. Ausgehend von der Erkenntnis, dass
das soziale Selbstkonzept wechselseitig Einfluss auf das wahrgenommene Klassen- und Sozialklima nimmt, werden in einem zweiten Teil Möglichkeiten und Herangehensweisen, um sowohl das soziale Selbstkonzept als auch das wahrgenommene Klassenklima in inklusiven Lerngruppen zu stärken, beleuchtet. Weiter wird herausgestellt, wie so das
Gelingen der schulischen Inklusion und die Integration aller Kinder in inklusiven Lerngruppen ermöglicht werden kann. Schließlich wird zusammenfassend dargelegt, weshalb es für das Gelingen der schulischen Inklusion von Bedeutung ist, das Selbstkonzept gerade der Schülerinnen und Schüler zu stärken, die einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf haben.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. AUSWIRKUNGEN DER SELBSTKONZEPTE VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN MIT UND OHNE SONDERPÄDAGOGISCHEM UNTERSTÜTZUNGSBEDARF
- 3. MÖGLICHKEITEN ZUR STÄRKUNG DES KLASSENKLIMAS UND DES SOZIALEN SELBSTKONZEPTES
- 3.1. STÄRKUNG DES KLASSENKLIMAS IN INKLUSIVEN LERNGRUPPEN
- 3.2. STÄRKUNG DES SOZIALEN SELBSTKONZEPTES VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN MIT BESONDEREM BLICK AUF KINDER MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM UNTERSTÜTZUNGSBEDARF
- 4. BEDEUTUNG DER STÄRKUNG DES KLASSENKLIMAS UND DER SOZIALEN SELBSTKONZEPTE VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM UNTERSTÜTZUNGSBEDARF FÜR DEN ERFOLG SCHULISCHER INKLUSION
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Klassenklimas und des sozialen Selbstkonzepts auf die schulische Inklusion, insbesondere auf Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Die Analyse der wechselseitigen Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren soll Aufschluss darüber geben, wie die schulische Inklusion gefördert und das Gelingen von Inklusion in inklusiven Lerngruppen ermöglicht werden kann.
- Die Bedeutung des Selbstkonzepts, insbesondere des sozialen Selbstkonzepts, für Schülerinnen und Schüler in inklusiven Lerngruppen
- Der Einfluss des Klassenklimas auf die Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern
- Möglichkeiten zur Stärkung des Klassenklimas und des sozialen Selbstkonzepts in inklusiven Lerngruppen
- Der Zusammenhang zwischen dem Selbstkonzept und dem Klassenklima und deren Bedeutung für den Erfolg der schulischen Inklusion
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 gibt einen Überblick über die Bedeutung des Inklusionskonzepts und die Herausforderungen, die sich im schulischen Kontext stellen. Es wird der Zusammenhang zwischen dem Klassenklima und dem Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf beleuchtet. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern auf den schulischen Erfolg. Es werden sowohl das akademische als auch das soziale Selbstkonzept betrachtet und die Bedeutung des sozialen Selbstkonzepts im Kontext der Peer-Beziehungen hervorgehoben. Kapitel 3 analysiert Möglichkeiten zur Stärkung des Klassenklimas und des sozialen Selbstkonzepts in inklusiven Lerngruppen. Es werden konkrete Ansätze zur Förderung eines positiven Lernumfelds für alle Schülerinnen und Schüler vorgestellt.
Schlüsselwörter
Inklusion, Klassenklima, Selbstkonzept, soziales Selbstkonzept, sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf, schulischer Erfolg, Peer-Beziehungen, inklusives Lernsetting
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt das Selbstkonzept in der schulischen Inklusion?
Ein starkes soziales Selbstkonzept ist entscheidend für den Erfolg der Inklusion, da es beeinflusst, wie Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ihre Rolle in der Klasse wahrnehmen und wie sie mit Mitschülern interagieren.
Wie hängen Klassenklima und Selbstkonzept zusammen?
Es besteht ein wechselseitiger Zusammenhang: Ein positives Klassenklima stärkt das Selbstkonzept der Schüler, während Schüler mit einem positiven Selbstkonzept wiederum zu einem besseren Sozialklima in der Gruppe beitragen.
Gibt es Unterschiede im Selbstkonzept bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf?
Ja, die Arbeit untersucht, inwieweit sich das akademische und soziale Selbstkonzept bei Kindern mit und ohne Unterstützungsbedarf unterscheidet und welche spezifischen Herausforderungen dabei in inklusiven Settings bestehen.
Wie kann das Klassenklima in inklusiven Lerngruppen gestärkt werden?
Durch gezielte pädagogische Herangehensweisen, die Peer-Beziehungen fördern und ein unterstützendes Lernumfeld schaffen, kann das Sozialklima nachhaltig verbessert werden.
Warum ist die Stärkung des Selbstkonzepts für das Gelingen von Inklusion wichtig?
Nur wenn sich alle Kinder, insbesondere jene mit Förderbedarf, sozial integriert und kompetent fühlen, kann eine echte Teilhabe und damit der Erfolg der schulischen Inklusion gewährleistet werden.
- Quote paper
- Hannah Schade (Author), 2020, Bedeutung des wechselseitigen Zusammenhangs von Klassenklima und Selbstkonzept in inklusiven Lernsettings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239971