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Was ist Armut? Eine Historisierung des theoretischen Konstrukts Armut nach der Armutstheorie Simmels

Titel: Was ist Armut? Eine Historisierung des theoretischen Konstrukts Armut nach der Armutstheorie Simmels

Studienarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 6 (sehr gut - Schweiz)

Autor:in: Lisa Thomann (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In einem ersten Schritt soll ein Versuch unternommen werden, Armut zu definieren oder vielmehr Definitionen der Armut zu analysieren. Weiter soll Simmels Verständnis von Armut herbeigezogen werden und auf die gegenwärtige Armutssituation in der Schweiz angewandt werden. Anschliessend soll eine Historisierung der Armut angestrebt werden, wobei nicht die lückenlose Geschichte der Armutskonzepte, sondern vielmehr die Diversität des Armutsverständnisses im Fokus stehen soll. Es geht dabei also nicht um die Entstehung von Armut durch Ungleichheit oder Börsen-Crashs, sondern um die gesellschaftliche Konstruktion von Armut. Zum Schluss dieser Arbeit soll jedoch besonders die Frage beantwortet werden, ob man Armut definieren kann und wie diese Definition festgelegt werden sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Armutsdefinition
    • Gesellschaftstotalität der Armut
    • Der Armutsbegriff bei Simmel
    • Armut als theoretisches Konstrukt
  • Armut im sozialen Wandel
    • Armutsgeschichte
    • Gegenwartsarmut
  • Konklusion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit untersucht den Begriff der Armut und analysiert dessen historische Entwicklung und gegenwärtige Relevanz. Die Arbeit fokussiert insbesondere auf die Schweiz und bezieht sich auf die Armutskonzepte des Landes. Dabei soll Georg Simmels Werk "Der Arme" als Ausgangspunkt dienen.

  • Definition und historische Entwicklung des Armutsbegriffs
  • Analyse von Simmels Armutskonzept und dessen Anwendung auf die gegenwärtige Situation in der Schweiz
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Konstruktion von Armut im Wandel der Zeit
  • Die Bedeutung von relativen und absoluten Armutsdefinitionen
  • Die Herausforderungen bei der Festlegung einer objektiven Armutsgrenze

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Problemstellung und das Ziel der Arbeit vor. Sie beleuchtet die Vielschichtigkeit des Begriffs "Armut" und die Schwierigkeit, eine allgemeingültige Definition zu finden. Die Arbeit fokussiert auf die Schweiz und bezieht sich auf Georg Simmels Werk "Der Arme".

Armutsdefinition

Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Armutsbegriffs und erläutert die Unterscheidung zwischen absolutem und relativem Armutsbegriff. Dabei werden die Herausforderungen und Unzulänglichkeiten beider Konzepte diskutiert, insbesondere die Schwierigkeit, eine objektive Armutsgrenze zu definieren.

Armut im sozialen Wandel

Das Kapitel behandelt die historische Entwicklung von Armutskonzepten und untersucht die verschiedenen Formen von Armut, die in verschiedenen Gesellschaften und Epochen vorherrschten. Es beleuchtet die soziale Konstruktion von Armut und analysiert die Auswirkungen des sozialen Wandels auf die Armutserfahrung.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Armut, Armutsdefinition, Armutsbegriff, Gesellschaftstotalität, Simmel, sozialer Wandel, Armutsgeschichte, Gegenwartsarmut, absolute Armut, relative Armut, Existenzminimum, Sozialhilfe, gesellschaftliche Integration, Objektivität, Werturteil.

Häufig gestellte Fragen

Wie definiert Georg Simmel den Begriff "Armut"?

Simmel versteht Armut als ein theoretisches Konstrukt, das erst durch die gesellschaftliche Reaktion und Unterstützung (Sozialhilfe) definiert wird.

Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?

Absolute Armut bezieht sich auf das physische Existenzminimum, während relative Armut den Mangel im Vergleich zum durchschnittlichen Lebensstandard einer Gesellschaft beschreibt.

Welche Rolle spielt die Schweiz in dieser Armutsstudie?

Die Arbeit wendet Simmels Theorien auf die gegenwärtige Armutssituation und die Sozialhilfestrukturen in der Schweiz an.

Was bedeutet "Historisierung der Armut"?

Es geht darum, die Diversität des Armutsverständnisses im Wandel der Zeit aufzuzeigen, anstatt nur eine lückenlose Geschichte der Armut zu schreiben.

Warum ist eine objektive Armutsgrenze schwer festzulegen?

Da Armutsdefinitionen oft auf gesellschaftlichen Werturteilen basieren, ist es eine Herausforderung, eine rein objektive, wissenschaftliche Grenze zu finden.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist Armut? Eine Historisierung des theoretischen Konstrukts Armut nach der Armutstheorie Simmels
Hochschule
Universität Luzern
Note
6 (sehr gut - Schweiz)
Autor
Lisa Thomann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1239768
ISBN (PDF)
9783346662248
ISBN (Buch)
9783346662255
Sprache
Deutsch
Schlagworte
armut eine historisierung konstrukts armutstheorie simmels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Thomann (Autor:in), 2021, Was ist Armut? Eine Historisierung des theoretischen Konstrukts Armut nach der Armutstheorie Simmels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239768
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Leseprobe aus  23  Seiten
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