Koordinative Fähigkeiten haben Einfluss auf die technisch – taktischen, aber auch auf die konditionellen Fähigkeiten. Sie sind das Fundament aller handballspezifischen Handlungen und grundlegend um eine Bewegung zu erlernen.
Die Gesamtheit der koordinativen Fähigkeiten ermöglicht die erfolgreiche Lösung einer situationsgebundenen Spielaufgabe. Sie werden durch eine zielgerichtete Schulung herausgebildet. Die Koordination beinhaltet zwei Beanspruchungsformen: einerseits die motorische und anderseits die kognitive. Bei der motorischen Beanspruchungsform kommt es zu einem gezielten Einsatz von Muskeln und Nerven, wobei die kognitive die Lernfähigkeit einsetzt.
Somit kann gesagt werden, dass die koordinativen Fähigkeiten, Fähigkeiten sind, die durch Prozesse der Bewegungssteuerung und –regelung bestimmt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Koordinative Fähigkeiten
- Konditionelle Fähigkeiten
- Stundengestaltung
- Übung
- Einleitung
- Durchführung
- Zeitliche Einordnung
- Materialien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschreibt eine Handballstunde, die sich auf die Schulung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten konzentriert. Ziel ist es, den Schülern durch verschiedene Übungen ein besseres Verständnis und die Verbesserung dieser Fähigkeiten zu vermitteln.
- Koordinative Fähigkeiten im Handball
- Konditionelle Fähigkeiten im Handball
- Praktische Umsetzung im Training
- Methodische Gestaltung der Handballstunde
- Einsatz verschiedener Materialien und Spiele
Zusammenfassung der Kapitel
Das Kapitel "Koordinative Fähigkeiten" legt die Bedeutung koordinativer Fähigkeiten für den Handballsport dar, unterteilt diese in motorische und kognitive Aspekte und betont deren fundamentale Rolle für das Erlernen handballspezifischer Handlungen. Das Kapitel "Konditionelle Fähigkeiten" beschreibt den Zustand der psychophysischen Leistungsfähigkeit und die Bedeutung von Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Gewandtheit im Handball. Der Abschnitt "Stundengestaltung" präsentiert detailliert den Ablauf einer Handballstunde, inklusive Erwärmung, verschiedenen koordinativen und konditionellen Übungen sowie Spielen, mit Angabe der Materialien und der zeitlichen Einordnung. Die beschriebenen Übungen zielen auf die Verbesserung sowohl koordinativer als auch konditioneller Fähigkeiten ab, unter Berücksichtigung des Spielkontextes.
Schlüsselwörter
Handball, Koordinative Fähigkeiten, Konditionelle Fähigkeiten, Trainingsplanung, Übungsgestaltung, Spielpraxis, Methodik, Materialien.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung haben koordinative Fähigkeiten im Handball?
Koordinative Fähigkeiten bilden das Fundament für alle handballspezifischen Handlungen. Sie beeinflussen sowohl die technischen und taktischen als auch die konditionellen Leistungen der Spieler.
Was ist der Unterschied zwischen motorischer und kognitiver Koordination?
Die motorische Beanspruchung betrifft den gezielten Einsatz von Muskeln und Nerven, während die kognitive Form die Lernfähigkeit und die geistige Verarbeitung von Bewegungsabläufen einbezieht.
Welche konditionellen Fähigkeiten sind für Handballer wichtig?
Zentral sind Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer sowie Beweglichkeit und Gewandtheit, um den hohen physischen Anforderungen eines Spiels gerecht zu werden.
Wie ist eine typische Handball-Trainingseinheit aufgebaut?
Eine Einheit besteht meist aus einer Einleitung (Erwärmung), einem Hauptteil mit spezifischen Übungen zur Koordination und Kondition sowie einer spielerischen Durchführung.
Können koordinative Fähigkeiten gezielt geschult werden?
Ja, durch zielgerichtete Schulung und Prozesse der Bewegungssteuerung und -regelung können diese Fähigkeiten herausgebildet und verbessert werden.
Warum sind diese Fähigkeiten für die Problemlösung im Spiel wichtig?
Die Gesamtheit der koordinativen Fähigkeiten ermöglicht es einem Spieler, situationsgebundene Spielaufgaben (z. B. schnelle Richtungswechsel oder präzise Würfe unter Druck) erfolgreich zu lösen.
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- Juliane Brose (Author), 2008, Unterrichtsskizze: Handball - Konditionelle und koordinative Fähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122851